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Bibliographic Metadata

Title
Effects on self-efficacy, sustainability and dropout rate using web-based follow-up intervention in obesity treatment for women / submitted by Mag.a Sonja Rader
Additional Titles
Effekte einer internetgestützen Nachbetreuung auf die Selbstwirksamkeitserwartung, die Nachhaltigkeit und die Dropout Rate in der Adipositasbehandlung von Frauen
AuthorRader, Sonja
CensorSchoberberger, Rudolf ; Dorner, Thomas E. ; Kapusta, Nestor
PublishedWien, 2015
Description187 Blätter : Illustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Dissertation, 2015
Annotation
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageEnglish
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Adipositas / Selbstwirksamkeitserwartung / internetbasierte Intervention / follow-up Unterstützung / E-health
Keywords (EN)obesity / self-efficacy / web-based intervention / follow-up support / e-health
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-8270 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Effects on self-efficacy, sustainability and dropout rate using web-based follow-up intervention in obesity treatment for women [9.42 mb]
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Reference
Classification
Abstract (German)

Adipositas zählt zu den chronischen Erkrankungen, die laut gängiger Expertenmeinung Langzeitunterstützung benötigt. Daher wurde die vorliegende Studie entwickelt um eine internetbasierte Nachbetreuung (WBI) im Anschluss an eine herkömmliche (durch Gruppentherapie unterstützte) Lebensstiländerung zu evaluieren. Es wurde erwartet, dass die WBI einer Nachbetreuung durch ein gedrucktes Manual (PMI) bezüglich der Verbesserung der ernährungs- und sportbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung überlegen ist. Weiters wurde vermutet, dass WBI im Vergleich zu PMI und einer historischen Kontrollgruppe (CG), den Ausfall der Studienteilnehmer stärker reduzieren könne und die Nachhaltigkeit deutlicher festigen würde. Um diesen Internet-basierten Zugang zu evaluieren wurde eine randomisierte Studie mit zwei Versuchsarmen entwickelt. Zunächst erhielten beide Interventionsgruppen eine gemeinsame Gruppentherapie zur Lebensstilumstellung. Diese umfasste eine 4-monatige Einführungsphase und (nach der Zuordnung zu den Interventionsgruppen) eine zusätzliche 2-montatige Trainingsphase mit den Nachbetreuungsunterlagen als Ergänzung zu den weiterführenden Gruppentreffen. Die 6-monatige Phase der Selbstkontrolle wurde durch die internet-basierte Nachbetreuung (WBI) oder ein gedrucktes Manual (PMI) unterstützt. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie konnten die Überlegenheit der WBI gegenüber der PMI nicht bestätigen. Veränderungen in Werten der ernährungs- und sportbezogene Selbstwirksamkeitserwartung zwischen den Gruppen wiesen keine signifikanten Unterschiede auf. Rückmeldungen der Studienteilnehmerinnen zu der internetbasierten Nachbetreuung (WBI) zeigten hingegen eine leicht höhere Akzeptanz der Maßnahme (Zufriedenheit mit Gruppenzuteilung: WBI =81% PMI = 55% p = .074). Ein weiteres aufschlussreiches Ergebnis der vorliegenden Studie war, dass den Teilnehmerinnen der WBI die Kontaktaufrechterhaltung mit der Gruppenleiterin leichter fiel (immer/häufig: WBI = 20% PMI = 4.8%, manchmal: WBI = 45% PMI = 23.8% p = .054). Subgruppenanalysen bezüglich der Anwendung der Nachbetreuung konnten zwar keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen aufzeigen, doch scheint ein Nutzen der Verwendung der Unterstützung vorzuliegen. Die Werte der ernährungs- und sportbezogenen Selbstwirksamkeitserwartung beider Gruppen (WBI und PMI) sind nach Nutzung der Nachbetreuung etwas höher. In Bezug auf die Nachhaltigkeit, konnten in dieser Studie die gemessenen anthropometrischen Daten am Ende der Gruppentherapie (im Rahmen vordefinierter Grenzwerte) bis zum letzten Messzeitpunkt nach 12 Monaten erhalten werden. Keine der Gruppen erwies sich jedoch überlegen gegenüber den anderen (BMImonatlich: WBI = + .07kg/m2 PMI = - .02kg/m2 CG = + .03kg/m2 p = .465; Körperfettanteilmonatlich: WBI = + .05% PMI = + .03% p = .916). Untersuchungen zum Ausfall der Studienteilnehmerinnen zeigten, dass der Hauptteil der Abbrüche aus allen Gruppen (Studiengruppe = 80% CG = 72.4%) bereits während der 6 monatigen Gruppentherapie stattfand - noch vor Beginn der Nachbetreuung. Lediglich 20% der Aussteiger aus den WBI und PMI beendeten die Intervention während der Nachbetreuungsphase (CG = 27.6%). Berechnungen zu der Ausfallquote (DO) und erfolgreichen Abschlüssen (Comp) zwischen 6 bis 12 Monaten, konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen nachweisen (DOWBI = 12.5% CompWBI =87.5% DOPMI =15.4% CompPMI =84.6% DOCG = 19.8% CompCG =82.4% p=.763). Aus den Ergebnissen kann geschlossen werden, dass in der vorliegenden Studie mittels internetbasierter Nachbetreuung gegenüber der Manual gestützten Nachbetreuung und der Kontrollgruppe (in Bezug auf Veränderungen der Selbstwirksamkeitserwartung, Erhaltung anthropometrischer Parameter und Ausfallsrate) keine signifikant besseren Ergebnisse erzielt werden konnten. Dennoch wurde diese Interventionsform sehr positiv bewertet und schien den Nutzern der Nachbetreuung hilfreich bei der Stabilisierung und Verbesserung der Werte in den Fragebögen gewesen zu sein. Die Ergebnisse der Studie bestärken daher Bemühungen nach weiteren Verbesserungen und Ergänzungen von herkömmlichen Behandlungsmethoden mittels technischer Lösungen um die Anwendungsbereitschaft der Teilnehmerinnen an Interventionen zu erhöhen.

Abstract (English)

Obesity is regarded as a chronic disease with a need for long term support. Hence this study was designed to evaluate a web-based aftercare (WBI), following a face-to-face lifestyle intervention for obese women. The superiority of the WBI towards a printed manual aftercare intervention (PMI) regarding increase of nutrition and exercise self-efficacy was expected. It was also predicted, that the WBI would reduce the dropout rate and advance sustainability compared to the PMI and a historical control group (CG). To evaluate the efficacy of this web-based approach, a two armed randomized trial was designed. First, both intervention groups received the same face-to-face lifestyle treatment. This included a 4 month "introduction phase" and (after allocation into intervention groups) and another 2 month "training phase" with a follow-up tool supplementing the group sessions. The 6 month "self-monitoring phase" was supported by a web-based aftercare intervention (WBI) or a printed manual aftercare intervention (PMI). Results of the present study did not verify superiority of the WBI over the PMI - changes in values of exercise or nutrition self-efficacy between the groups were not significant. Feedback on the web-based intervention though, showed a slightly higher percentage in acceptability (content with allocation to intervention group: WBI =81% PMI = 55% p = .074). Another important finding of the present study was, that keeping in touch with the program supervisor proved to be easier for participants of the WBI (always/often: WBI = 20% PMI= 4.8%, sometimes: WBI = 45% PMI = 23.8% p = .054). Subgroup analyses for engagement in the aftercare intervention did not show significant differences between the groups, but indicated a benefit of participation in the follow-up support (slightly higher values in exercise and nutrition self-efficacy scales for users of both the WBI and PMI). Regarding sustainability, in this study the measured anthropometric data at the end of the group sessions could be maintained within the predefined range until the final evaluation at 12 months. None of the groups proved superiority over the others (BMImonth: WBI = + .07 kg/m2 PMI = - .02 kg/m2 CG = + .03kg/m2 p = .465; body fat%month: WBI = + .05% PMI = + .03% p = .916).   Analysis of attrition indicated, that the major part of the participants (study group = 80% CG = 72.4%) who droped out of the preset study, left the program during the first 6 months of group sessions - before the start of any aftercare intervention. Only 20% of the WBI and the PMI left the program during the aftercare intervention (CG = 27.6%). Calculations for dropouts (DO) and completers (Comp) between 6 to 12 months showed no significant differences between the groups (DOWBI = 12.5% CompWBI =87.5% DOPMI =15.4% CompPMI =84.6% DOCG = 19.8% CompCG =82.4% p=.763). It can be concluded, that in this study, the web-based aftercare did not show significant superiority (in self-efficacy changes, maintenance of anthropometric parameters or dropout rates) over the printed manual support group or the control group. Still, this form of intervention was well accepted and beneficial in stabilizing or improving scores of questionnaires for participants engaging in the support tool. The results encourage efforts to further improve current treatment designs and complement standard care with technical solutions, to make engagement in an intervention more desirable.

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