Titelaufnahme

Titel
Quantifizierung von Metallartefakten in der Dental-Computertomographie / eingereicht von Anna Gayer
VerfasserGayer, Anna
Begutachter / BegutachterinGahleitner, Andre
Erschienen2009
Umfang76 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Dental-Computertomographie / Metallartefakte / Dentallegierung / Strichartefakte / Artefaktausprägung / Linienprofile
Schlagwörter (EN)dental-computertomography / metalartifacts / dental alloys / streakartifacts / artfact forming / lineprofile
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-8494 Persistent Identifier (URN)
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Quantifizierung von Metallartefakten in der Dental-Computertomographie [1.68 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Diplomarbeit war, die in der Dental-Computertomographie auftretenden Metallartefakte zu quantifizieren. Es wurden 8 Metalllegierungen untersucht, welche in der zahnärztlichen Praxis gebräuchlich sind. Sowohl Edelmetall als auch Nichtedelmetalllegierungen dienten der Herstellung von Wurzelstiften.

Diese wurden für einen individuell ausgeschachteten Wurzelkanal eines Schweinekiefers angefertigt. Für jedes Material wurden 2 Computertomographie-Untersuchungen mit unterschiedlichem Röhrenstrom durchgeführt. Im Sinne eines Low-Dose-Protokolls wurde eine Röhrenstromeinstellung von 25mA gewählt. Für die zweite Einstellung kam ein Röhrenstrom von 75mA zur Anwendung. Mit Hilfe des Softwareprogrammes ANALYZE wurden am Computertomographie-Bild Linienprofile erstellt, welche die Hounsfieldwerte anzeigten. Über die Standartabweichung und das Signal-Rausch-Verhältnis der Hounsfieldwerte wurden die Metallartefakte quantifiziert. Darüber hinaus wurden die erstellten Computertomographiebilder 4 Radiologen vorgelegt. Diese beurteilten die artefaktbehafteten Bilder bezüglich der Bildqualität. Anschließend wurden die Ergebnisse der Linienprofilmessungen und der 4 Radiologen mittels Korrelationskoeffizienten nach Spareman verglichen. Die Auswertungen ergaben bei Zunahme der Materialdichte einen Anstieg der Standartabweichung und eine Abnahme des Signal-Rausch Verhältnisses.

Dies bedeutete eine Zunahme an Artefakten bei höherer Materialdichte.

Für den Zusammenhang der radiologischen Beurteilung und der Zunahme der Materialdichte betrug der Korrelationskoeffizienten nach Spearman 0,873.

Die Korrelation zwischen dem radiologischen Beurteilung und dem Signal-Rausch-Verhältnis betrug nach dem Korrelationskoeffizienten nach Spearman 0,807. Somit zeigte sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der gemessenen Artefaktausprägung und der individuellen Beurteilung der Radiologen. Sowohl die Messergebnisse als auch die Auswertung der radiologischen Beurteilungen ergaben für Titan die geringste Artefaktausprägung, gefolgt von den Nichtedelmetalllegierungen auf Chrom-Kobalt-Basis. Für die häufig verwendeten Edelmetalllegierungen zeigte sich eine deutliche Ausprägung an Metallartefakten, weshalb goldhaltige Zahnrestaurationen einen Störfaktor bei der Beurteilung von Computertomographie-Bildern darstellen.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this study was the quantification of upcoming metal artifacts in the scope of dental- computed tomography. The study was based on a survey of 8 alloys which are currently used in dental surgery. Nobel metals as well as non noble metals were used for the preparation of root pins, adapted for the use in a root canal of a special concaved maxillodental jawbone of a pig. For each of the 8 materials 2 computed tomography examinations were implemented with the use of 2 different electricity flows. In the sense of a low-dose protocol the first examination was done with 25mA, the second one with 75mA. Supported by the software ―ANALYZE‖ line profiles were placed on the computed tomography pictures, representing the ―Hounsfield‖ - values. Via the standard deviation and the signal-to-noise ratio of the ―Hounsfield‖ - values the metal artifacts were quantified. Further 4 radiologists judged the quality of the computed tomography pictures. Afterwards the values of the line profiles were compared with the conclusion of the 4 radiologists using the Spareman correlation coefficient. Conclusion was that the higher the density of the material was the higher was the standard deviation and the lower the signal-to-noise ratio. According to this the metal artifacts increased with higher density of the examined material. The coherence between the radiological judgment and the increase of material density was represented by a Spareman correlation coefficient of 0,873.

The connection between the radiological judgment and the signal-to-noise ratio was represented by a correlation coefficient of -0,807. This means a direct connection of the measurement results and the judgments of the radiologists. So with both methods titan showed the smallest amount of metal artifacts, followed by non noble metal alloys based on chrome-cobalt. On the other hand often used noble metal alloys showed a higher forming of metal artifacts which means that for example the use of gold as artificial dentition implements a source of irritation on computed tomography pictures.