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Bibliographic Metadata

Title
Erfolgsraten postendodontisch restaurierter Zähne mit unterschiedlichen Wurzelstiften / eingereicht von Hannah Mirjam Grafl
AuthorGrafl, Hannah Mirjam
Thesis advisorHof, Markus
Published2017
Description86 Blatt : Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Paralleltitel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionFebruary 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Glasfaserstift / gegossener Metallstift / Erfolgsrate / Komplikationsrate / Misserfolgrate / Zahnmedizin
Keywords (EN)glass fiber post / cast post / successrate / complication rate / failure rate / dentistry
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-8972 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Erfolgsraten postendodontisch restaurierter Zähne mit unterschiedlichen Wurzelstiften [2.33 mb]
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Abstract (German)

Ziel dieser retrospektiven Studie war die Beurteilung des Erfolgs von Wurzelkanalstiften aus gegossenem Metall und aus glasfaserverstärktem Kunststoff über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Der Erfolg wurde anhand radiologischer Parameter des behandelten Zahnes und anhand der Patientendokumentation mittels Karteikarteneinträge evaluiert. Das Patientenkollektiv umfasste die elektronischen Datenaufzeichnungen der Patienten der Jahre 2009, 2010 und 2011, die mit Wurzelkanalstiften an der Universitätszahnklinik Wien versorgt wurden und bei denen klinische und radiologische Nachuntersuchungen über den Zeitraum von mindestens fünf Jahren möglich waren. Im Rahmen der Studie wurden 1037 Stifte ausgewertet, von denen 203 Stifte die Einschlusskriterien erfüllt haben. In die Wertung wurden 99 Glasfaserstifte und 104 gegossene Metallstifte miteinbezogen.

Für den klinischen Erfolg müssen einige Einflussfaktoren in Betracht gezogen werden, wie die Lokalisation des Stiftes im Kiefer (Oberkiefer/Unterkiefer), im Zahnbogen, sowie das Alter des Patienten. Frontzähne zeigten ein tendenziell schlechteres Outcome und ebenso ist bei Stiftinsertion im Unterkiefer mit einer geringeren Erfolgswahrscheinlichkeit zu rechnen. Bei Patienten über 50 Jahren konnte bei den Restaurationen mit Metallstiften eine deutlich höhere Misserfolgswahrscheinlichkeit festgestellt werden, wohingegen Glasfaserstifte in dieser Patientengruppe mit einer gleichbleibenden Erfolgswahrscheinlichkeit überzeugten. Glasfaserstifte erzielten in beiden logistischen Regressionsmodellen eine signifikant höhere Erfolgswahrscheinlichkeit (p= 0,035; p= 0,012) im Vergleich zu den Metallstiften. Die Erfolgswahrscheinlichkeit von Glasfaserstiften betrug 80%, von Metallstiften 62%. Insgesamt wurden bei 60 Zähnen Komplikationen festgestellt, von denen 44 nach Auftreten der Komplikation extrahiert werden mussten (Glasfaserstifte n= 15, Metallstifte n= 29). Somit zeigten Glasfaserstifte eine Misserfolgswahrscheinlichkeit von nur 15,2% und Metallstifte eine ungefähr doppelt so hohe von 28,2%.

Glasfaserstifte erzielten ein deutlich besseres Ergebnis hinsichtlich der Erfolgswahrscheinlichkeit und der Komplikationsrate. Es muss jedoch beachtet werden, dass Glasfaserstifte bei starker koronaler Destruktion aufgrund ihrer techniksensitiven Insertion nicht immer indiziert sind. Mehrere Einflussvariablen haben eine Auswirkung auf den Langzeiterfolg von Stiftrestaurationen.

Abstract (English)

Introduction: The present retrospective study was performed to compare the success rate of metal cast posts and glass fiber posts over a time period of 5 years. For clinical success, various factors need to be taken into account.

Material and Methods: Clinical success of glass fiber posts compared to cast posts was evaluated using the electronic database of the University Dental Clinic. Radiological and clinical data with a minimum follow- up of 5 years were used for analysis the behaviour of the tooth restored with a post. Within the study 1037 root canal posts were examined in total whereas only 203 posts fulfilled the inclusion criteria. 99 Glass fiber posts and 104 cast posts were evaluated.

Results: The location in the upper or lawer jaw, the position of the tooth as well as the age of the patient are predictive factors for long- term success. Success rates of 80% and 62% were observed for glass fiber and metal cast posts, respectively with statistical significance (p< 0,05). In total 60 teeth showed complications, 44 of them were extracted (glass fiber posts n= 15, metal cast posts n= 29). Therefore, failure rates of 15,2% and 28,2% were observed for glass fiber and metal cast posts, respectively.

Conclusion: Higher success rates and a lower occurance of complications were observed using glass fiber posts. It still has to be considered that glass fiber posts show limitations in restoring endodontically treated teeth due to their technique sensitive application. Various factors need to be taken into account for the long- term success of post restorations. Further investigations are needed to acquire a better understanding of how different factors influence the long- term clinical behaviour of post restorations.

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