Titelaufnahme

Titel
Er:YAG- und Nd:YAG-Laser in der Parodontologie: Systematischer Review und Metaanalyse
Verfasser / VerfasserinEl-Matbouli, Sarah
Betreuer / BetreuerinRausch-Fan, Xiaohui ; Laky, Markus
Erschienen2017
Umfang64 Blatt
HochschulschriftWien, Univ., Diplomarb., 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeApril 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Parodontitis
Schlagwörter (EN)Periodontitis
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-9842 Persistent Identifier (URN)
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Er:YAG- und Nd:YAG-Laser in der Parodontologie: Systematischer Review und Metaanalyse [1.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Prävalenz von Parodontitis beträgt ab dem 30. Lebensjahr mehr als 80% und ist in der zweiten Lebenshälfte die häufigste Ursache für Zahnverlust (Bruckmann et al. 2006, Hellwig et al. 2009). Die Wirkung des Er:YAG- und Nd:YAG-Lasers im Vergleich zu anderen parodontalen Therapiemethoden wurde bereits des Öfteren erforscht. Die Bestrahlung mit dem Er:YAG-Laser (Erbium:Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) hat einen bakteriziden Effekt, bewirkt eine Reduktion von Lipopolysacchariden und er kann sowohl Plaque als auch Zahnstein entfernen. Der Nd:YAG Laser (Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) gehört, wie der Er:YAG-Laser, zu den Hardlasersystemen. Das Licht des Lasers hat eine Affinität zu dunklen und pigmentierten Geweben und erreicht eine hohe Eindringtiefe ins Gewebe (Mettraux 2004, Klaus 2014). Ein Vorteil liegt in der guten Transmission des Lichtes in die marginale Gingiva, wodurch die infiltrierten Keime im Gewebe ebenfalls mit dem Laserlicht erreicht und abgetötet werden (Klaus 2014).

Beide Lasersysteme scheinen effektive Instrumente für parodontale Therapien zu sein, welche dennoch weitergehender Erforschung bedürfen, um ihre klinische Verwendung zu untermauern (Beaumont et al. 2004, Ishikawa et al. 2004). Das Ziel dieser Literaturarbeit ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Stand bezüglich der Verwendung des Er:YAG- und Nd:YAG Lasers in der Parodontologie zu erfassen und statistisch anhand einer Metaanalyse auszuwerten.

Zusammenfassung (Englisch)

The prevalence of periodontitis amounts to more than 80% from the age of 30 and is the most frequent cause for tooth loss in the second half of life (Bruckmann et al. 2006, Hellwig et al. 2009). The effect of the Er:YAG and Nd:YAG lasers compared to other periodontal therapy methods has already been investigated in the past. The irradiation with the Er: YAG laser (erbium: yttrium aluminum garnet laser) has a bactericidal effect, it causes a reduction of lipopolysaccharides and can also remove plaque as well as calculus. The Nd: YAG laser (neodymium-doped yttrium aluminum garnet laser), similar to the Er: YAG laser, belongs to the solid-state lasers. The light of the laser has an affinity for dark and pigmented tissues and achieves a high penetration depth into the tissue (Mettraux 2004, Klaus 2014). One advantage is the good transmission of the light into the marginal gingiva, whereby the infiltrated germs in the tissue are also reached and killed with the laser light (Klaus 2014).

Both laser systems appear to be effective tools for periodontal therapy, although they still require further research to corroborate their clinical use (Beaumont et al. 2004, Ishikawa et al. 2004).

The aim of this thesis is to record the current scientific status regarding the use of the Er:YAG and Nd:YAG lasers in periodontology and to evaluate them statistically using a meta-analysis.