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Title
Innsbrucker Schmerzfragebogen (ISF)
AuthorSchlager, Andreas
Thesis advisorGustorff, Burkhard
Published2009
Description68 Blatt
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Date of SubmissionFebruary 2009
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Innsbrucker Schmerzfragebogen
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-10971 Persistent Identifier (URN)
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Innsbrucker Schmerzfragebogen (ISF) [1.6 mb]
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Abstract (German)

Schmerzfragebögen sind ein wichtiges Instrument in der Schmerzdiagnostik. Damit Schmerzfragebögen zielführend eingesetzt werden können, ist es jedoch notwendig sie an die PatientInnen und deren Diagnose aber auch an die Untersuchungskriterien und Möglichkeiten der untersuchenden Stelle anzupassen.

An der Innsbrucker anästhesiologischen Schmerzambulanz wurden in den letzten Jahren mehrere unterschiedliche validierte Schmerzfragebögen, wie der deutsche Schmerzfragebogen (DSF) der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) sowie die deutsche Version des Brief Pain Inventory (BPI), verwendet.

Es zeigte sich jedoch, dass diese an die Anforderungen des Ambulanzbetriebes nicht angepasst waren. Einerseits waren Fragebögen wie der der DGSS zu umfangreich und wurden deshalb von den Patienten großteils nicht ausgefüllt, beziehungsweise bereitete die Auswertung zu viel Zeitaufwand. Andere Schmerzfragebögen waren nicht an das Patientenkollektiv der anästhesiologischen Schmerzambulanz angepasst und erbrachten daher nicht die gewünschten Informationen.

Ziel dieser Masterthese war es daher einen für die PatientInnen und für die Ambulanzgegebenheit angepassten kurzen jedoch allgemein aussagekräftigen Schmerzfragebogen zu entwickeln. Neben einem Anamnesebogen für die Eingangsdiagnostik (ISF-AB) wurde ein zusätzlicher Verlaufsbogen (ISF-VB) in gekürzter Version für die Kontrolluntersuchungen erstellt. Die beiden Fragebögen wurden zum Teil in Anlehnung an das BPI erstellt. Es wurden diverse Fragestellungen verändert, beziehungsweise zusätzliche für unsere Zwecke notwendige Fragen eingefügt.

Die beiden Fragebögen wurden in den letzten 12 Monaten an der anästhesiologischen Schmerzambulanz routinemäßig eingesetzt und beide schrittweise revidiert. Der Inhalt dieser Masterthese beschäftigt sich mit der dritten Version des Erstfragebogens und der zweiten Version des Verlaufsfragebogens. Im Rahmen einer Auswertung konnte gezeigt werden, dass die Fragen von den Patienten großteils verstanden werden und diese auch für den Ambulanzbetrieb eine Relevanz haben. Jedoch zeigte sich auch, dass noch zusätzliche Fragestellungen beziehungsweise Abänderungen notwendig waren. Daher wurden beide Fragebögen nochmals überarbeitet und liegt nun in revidierten Versionen vor.

Der Innsbrucker Schmerzfragebogen gibt einen umfassenden Überblick über die PatientInnen, deren Schmerzen (Schmerzlokalisation, Schmerzintensität, Schmerzursache, über die laufende Schmerztherapie) sowie über deren Begleiterkrankungen. Der ISF dient jedoch hauptsächlich als Anamnesefragebogen und Verlaufsbogen für Kontrolluntersuchungen und muss im Bedarfsfall mit anderen spezifischen Fragebögen für den gezielten Einsatz einer speziellen Diagnostik ergänzt werden.