Titelaufnahme

Titel
Lässt sich nach Darstellung der multifunktionellen Wirkungsweise von Coenzym Q10 für das menschliche Leben eine therapeutische Option in der Schmerzmedizin ableiten? / vorgelegt von Lukesch Herlinde
Verfasser / VerfasserinLukesch, Herlinde
GutachterEnzmann, Franz
Erschienen2009
Umfang92 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Datum der AbgabeJanuar 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Coenzym Q10
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-10997 Persistent Identifier (URN)
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Lässt sich nach Darstellung der multifunktionellen Wirkungsweise von Coenzym Q10 für das menschliche Leben eine therapeutische Option in der Schmerzmedizin ableiten? [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die pathophysiologischen Mechanismen der Schmerzentstehung,

Schmerzverarbeitung, Schmerzhemmung und Chronifizierung werden intensiv erforscht. Das Ziel ist eine mechanismusorientierte Prophylaxe und Therapie zur Optimierung einer Behandlung.

Eine idealtherapeutische Voraussetzung bietet jeweils eine Ursache pro Symptom.

Dem ist in der Praxis meist nicht so. Viele Symptome beruhen meist auf unterschiedliche Pathomechanismen. Diese sind in ihrer Gesamtheit noch nicht vollkommen erforscht. Eine Bereicherung bieten die neuesten Hinweise der Mitochondrialen Medizin in der Entstehung und Aufrechterhaltung verschiedener Erkrankungen, die auch die Schmerzmedizin betreffen. Jean Schoenen (1) beschrieb als erster ein mitochondriales bioenergetisches Defizit bei Migräne.

Coenzym Q 10 nimmt im Energiestoffwechsel, als Radikalfänger und im Schutz der Zellmembran eine essentielle Rolle in der mitochondrialen und zellulären Funktion ein. Personen mit verschiedensten Erkrankungen, inklusive chronische Schmerzpatienten, weisen Coenzym Q10 Mangelzustände auf. Das Erkennen dieser Mangelzustände und deren Behebung durch adäquate Substitution erweitert das therapeutische Angebot einer Schmerzambulanz.