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Bibliographic Metadata

Title
Additive Behandlung chronischer Wirbelsäulenschmerzen mit dem synthetischen Cannabinomimetikum Nabilone Anwendung eines eigens entwickelten spezifischen Fragebogens in Kombination mit einer Probebehandlung zur Erleichterung der ärztlichen Verordnungsentscheidung
AuthorPinsger, Martin
Thesis advisorGustorff, Burkhard
Published2009
Description36 Blatt
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Date of SubmissionMarch 2009
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Cannabinomimetikum / Cannabinoid / Nabilone / Wirbelsäulenschmerz / Fragebogen
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11953 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Additive Behandlung chronischer Wirbelsäulenschmerzen mit dem synthetischen Cannabinomimetikum Nabilone Anwendung eines eigens entwickelten spezifischen Fragebogens in Kombination mit einer Probebehandlung zur Erleichterung der ärztlichen Verordnungsentscheidung [0.39 mb]
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Abstract (German)

Rationale:

Ziel der retrospektiven Studie war die Überprüfung eines Konzepts zur Hilfestellung bei der selektiven Verordnung des synthetischen Cannabinoids Nabilone bei Wirbelsäulenschmerzpatienten, bestehend aus einer Probebehandlung und Erhebungen des Patientenstatus.

Methoden:

Vor und nach einer vierwöchigen Probemedikation mit Nabilone wurden Parameter in den Bereichen Schmerz, Schlaf, Stoffwechsel und Befinden mittels zweier Fragebögen erhoben. Der eine Fragebogen befasste sich mit der Lebensqualität (QOL-Fragebogen nach Mezzich & Cohen), der andere wurde eigens für den Cannabinoid-spezifischen Informationsbedarf entwickelt (Nabilone-Fragebogen).

Ergebnisse:

Insgesamt wurden 40 Wirbelsäulenschmerzpatienten für eine Nabilone-Probebehandlung vorgeschlagen, 13 davon erfüllten die Auswertungskriterien nicht.

Achtzehn der verbleibenden 27 Patienten wurde vom behandelnden Arzt Nabilone letztendlich weiterverordnet. Die Unterscheidung dieser (Nabilone-)Responder von den 9 Non-Respondern ließ sich anhand von mehreren Items des Nabilone-Fragebogens nachvollziehen. Insbesondere Muskelentspannung, Schlafverbesserung, Libido- und Appetitsteigerung erwiesen sich als für Responder typische Konsequenzen der Nabilone-Probebehandlung. Mit einer Kombination aus Muskelentspannung und Appetitsteigerung konnten alle Responder vorhergesagt werden (Sensitivität = 100%), bei gleichzeitiger Nichterkennung von nur einem Non-Responder (Spezifität = 78%). Der QOL-Fragebogen zeigte zwar eine generelle Befindensverbesserung durch die Nabilone-Probebehandlung an, konnte aber zur Unterscheidung zwischen Respondern und Non-Respondern keinen relevanten Beitrag leisten.

Schlussfolgerungen:

Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen den Schluss zu, dass der spezifische Nabilone-Fragebogen in Kombination mit einer vierwöchigen Nabilone-Probebehandlung ein sinnvolles und praktikables Instrument darstellt, das einerseits wichtige begleitende Informationen zum Patientenprofil liefern und andererseits das Erkennen von Profiteuren einer Nabilone-Behandlung (Respondern) erleichtern kann.

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