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Bibliographic Metadata

Title
Beispiel des Fachschwerpunktes für konservative Orthopädie am Landeskrankenhaus Hohenems / vorgelegt von Prenn Michael
AuthorPrenn, Michael
Thesis advisorGustorff, Burkhard
Published2009
DescriptionII, 48 Blatt : Illustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Date of SubmissionMarch 2009
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)pain DETECT 2008
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11038 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Beispiel des Fachschwerpunktes für konservative Orthopädie am Landeskrankenhaus Hohenems [0.62 mb]
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Abstract (German)

Zusammenfassung der Arbeit:

Im Fach „Orthopädie und orthopädische Chirurgie“ gehören 50 % der stationären Patienten zum konservativen Patientengut. Aus der demographischen Entwicklung heraus ist mit einem Anstieg des Bedarfs an konservativer Orthopädie zu rechnen.

Am Fachschwerpunkt der konservativen Orthopädie am Landeskrankenhaus Hohenems kann in der Umsetzung des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodelles im Sinne einer multimodalen Therapie neben der orthopädischen Struktur- und Funktionsdiagnostik und den daraus folgenden Therapien nicht auf den psycho-sozialen Anteil der Behandlung in Diagnostik und Therapie verzichtet werden.

Die jeweiligen krankheitsgenerierenden Anteile aus Struktur, Funktion und Psyche sind am einzelnen Patienten individuell zu bestimmen und dementsprechend die Konsequenzen der Behandlung abzuleiten.

Für die Therapieeffektivität der multimodalen Therapien und für deren Kosteneffektivität kann der Nachweis der Wirksamkeit erbracht werden.

Im Rahmen des Pilot-projektes „pain DETECT 2008“ konnte am eigenen Patientengut der hohe Anteil an chronischen Rückenschmerzpatienten mit neuropathischer Schmerzkomponente festgestellt werden, die sich durch einen erhöhten Schmerzmedikamentenkonsum, einen erhöhten Bedarf an Arztkonsultationen und durch erhöhte Depressivität und Schlafstörungen auszeichnen.

Durch die Chronizität dieser Beschwerden und durch die massiv eingeschränkte Lebensqualität stellt der neuropathische Schmerz zunehmend eine Krankheitsentität dar, die im Zentrum der diagnostischen und therapeutischen Überlegungen der behandelnden Ärzte stehen muß.

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