Titelaufnahme

Titel
Korrelation von Untersuchungsinstrumjenten eines ambulanten, multimodalen Rückenschmerz Reghabilitationsprogramms
Verfasser / VerfasserinHohenstein, Klaus
GutachterStamm, Tanja
Erschienen2009
Umfang27 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeMärz 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)chronischer Rückenschmerz
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11083 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Korrelation von Untersuchungsinstrumjenten eines ambulanten, multimodalen Rückenschmerz Reghabilitationsprogramms [0.29 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Chronische Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Schmerzproblemen in den Industrieländern. Großes individuelles Leid und eine hohe ökonomische Belastung durch Krankenstandstage, Frühpensionierung oder Invalidität zwingen zu komplexen Behandlungsstrategien.

Multimodale Therapiekonzepte mit multiprofessionellen Teams wurden von den USA ausgehend auch in Deutschland etabliert. Die Wirksamkeit und Kosteneffizienz wurde vielfach nachgewiesen, in Österreich sind diese Konzept noch selten. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde am Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation des Donauspitals in Wien ein Ambulantes Schmerz Rehabilitations Programm (ASRP) für Gruppen von sechs bis acht Patienten erprobt. Verschiedene Test und Scores wurden erhoben. Der Zeitaufwand für die Erhebung und Auswertung dieser Instrumente ist unterschiedlich, jedoch beträgt der Aufwand in Summe mehrere Stunden.

Ziel: Die Intention dieser Arbeit ist es, korrelierende Instrumente zu erfassen um eine eventuell unnötige Redundanz zu vermeiden.

Methoden: Es wurden acht gebräuchliche Instrumente in der jeweils deutschsprachigen Version, nämlich der Pain Disability Index (PDI), der Performance Assessment Capacity Testing (PACT), die Visuelle Analog Scala (VAS), der Finger Boden Abstand (FBA), der Fear-Avoidance-Beliefs-Questionnaire (FABQ), Roland and Morris Disability Questionnaire (RDQ, in weiterer Folge RM abgekürzt), der Leg-Press-Test (Legp) und ein modifizierter fast-Self-Paced-Walking-Test ( fSPWT) zu Beginn des Programms und bei einer Kontolle nach acht Wochen durchgeführt. Alle Instrumente wurden auf Gaussche Normalverteilung untersucht, danach wurde der Pearsons Korrelationskoeffizient errechnet.

Resultate: Die höchsten Korrelationen ergaben sich zwischen PDI und RM. Der PACT korrelierte mit dem RM, dem FBA und der Legpress sowohl bei der Ausgangs- und Kontrolluntersuchung als auch in der Differenz beider Werte signifikant. FABQ und RM korrelieren in der Differenz zwischen Ausgangs- und Kontrolluntersuchung am höchsten und in den jeweiligen Untersuchungen hoch.

Schlussfolgerung: Es konnte gezeigt werden, dass durch eine hohe Korrelation mit anderen Instrumenten auf zwei Scores, nämlich PACT und Pain Disability Test in dieser Testzusammensetzung für das Ambulantes Schmerz Rehabilitations Programm (ASRP) verzichtet werden kann. Bei der Kontrolluntersuchung könnte auf den FABQ verzichtet werden. Die zu erwartende Zeitersparnis kann mit etwa zwei Stunden für eine Gruppe von acht Patienten und zwei Untersuchungen angenommen werden.