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Title
Aufbau und Organisation einer interdisziplinären Schmerzambulanz : Struktur und Prozesskriterien für eine ambulante Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten in Österreich / vorgelegt von Janina Dieber
AuthorDieber, Janina
Thesis advisorSandner-Kiesling, Andreas
Published2009
Description102 Blatt : Illustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Date of SubmissionAugust 2009
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)interdisziplinäre Schmerzambulanz / ambulante Versorgung
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11121 Persistent Identifier (URN)
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Aufbau und Organisation einer interdisziplinären Schmerzambulanz [1.83 mb]
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Abstract (German)

Fragestellung:

Wie implementiere ich erfolgreich eine interdisziplinäre Schmerzambulanz zur ambulanten Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten?

Material und Methodik:

Es wurden einerseits Recherchen in medizinischen Datenbanken und der einschlägigen Fachliteratur durchgeführt, sowie andererseits Experten auf dem Gebiet der Organisation interdisziplinärer Einrichtungen und dem Management von ambulanten Schmerzpatienten befragt. Die gefundenen Inhalte und erhobenen Meinungen wurden geordnet und strukturiert.

Ergebnisse:

Unter Berufung auf bereits bewährte Vorgehensweisen und unter Berücksichtigung vorliegender evidenzbasierter Kriterien wird ein möglichst vollständiges Konzept zur Organisation und zum Qualitätsmanagement einer interdisziplinären Schmerzambulanz erstellt. Die nationale Situation in Österreich wird dabei bestmöglich berücksichtig.

Schlussfolgerung:

Das hier vorliegende Konzept kann die Basis für weitere Gespräche mit den verschiedenen Fachgruppen sein um eine möglichst rasche Einigung bei der Erstellung eines standardisierten Konzeptes zur interdisziplinären Schmerztherapie zu erzielen.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen optimalen, strukturierten und ressourcensparenden Aufbau einer interdisziplinären Behandlungsebene darzustellen, um der Unter- und Fehlversorgung chronischer Schmerzpatienten effizient entgegenwirken zu können.

Die Etablierung einer Schmerzambulanz sollte nicht isoliert gesehen werden, sondern im Kontext mit einer abgestuften Versorgung chronischer Schmerzpatienten durch alle involvier-ten gesundheitsfördernden Institutionen. Die verschiedenen Behandlungsebenen umfassen zusätzlich zu den ambulanten Bereichen (interdisziplinäre Schmerzpraxis und interdisziplinä-re Schmerzambulanz) auch die teilstationären (tagesklinischen) und stationären Bereiche.

Anders als in Deutschland gibt es in Österreich auch keine Honorierung durch das kassen-ärztliche System, sodass sowohl im niedergelassenen wie im Spitalsbereich keine Vergütung der Leistungen stattfindet.