Go to page
 

Bibliographic Metadata

Title
Spinelinerbehandlung des oberen Zervikalsyndroms, eine Anwendungsbeobachtung
AuthorZahornitzky, Wolfgang
Thesis advisorKeusch, Rudolf
Published2009
Description48 Blatt
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2009
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Date of SubmissionMarch 2009
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)obere Zervikalsyndrom / Spineliner
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11159 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Spinelinerbehandlung des oberen Zervikalsyndroms, eine Anwendungsbeobachtung [2.08 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Die Arbeit wird im Rahmen des ersten europäischen postgraduellen Universitätslehrganges für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ismed) der Meduni Wien als Abschlussarbeit erstellt.

Im Rahmen dieser Arbeit wird durch entsprechende Literaturrecherche das manualmedizinisch definierte Krankheitsbild des oberen Zervikalsyndroms als Funktionsstörung der oberen Halswirbelsäule dargestellt und in einer Anwendungsbeobachtung mit dem Spineliner, der eine neuartige computerassistierte Mechanotheapie ist, untersucht, ob die Möglichkeit der objektivierbaren Nachweisbarkeit und Behandelbarkeit besteht.

Es gibt bisher keine Literatur zum Nachweis der Wirksamkeit einer Spinelinerbehandlung beim oberen Zervikalsyndrom.

Am Departement für interdisziplinäre Schmerztherapie erfolgt in der Zeit von 28.12.2008-30.1.2009 die Anwendungsbeobachtung einer einmaligen Spinelinerbehandlung der oberen Halswirbelsäule an 21 ausgewählten Patienten mit den Einschlusskriterien Hinterhauptkopfschmerz, Schwindel und Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule, um den Effekt dieser Behandlung zu evaluieren.

In allen erhobenen subjektiven und objektiven Parametern zeigt sich eine deutliche Besserung der Symptomatik im gesamten Durchschnitt des Probandenkollektives.

Kopfschmerzen werden durch die einmalige Behandlung um 54%, von VAS 3,8 auf VAS 1,75 gebessert. Schwindel um 66%, von VAS 3,58 auf VAS 1,13 und die Zahl der funktionsgestörten ( blockierten) Gelenke wird um 80,5%, von 82 präinterventionell auf 16 bei der Abschlussuntersuchung am Folgetag reduziert.

Es kann eine Verbesserung der gesamten Seitrotation unmittelbar nach der Behandlung um 27,04% und am Folgetag um 25,42% erreicht werden. Eine Verbesserung der gesamten Seitneigung kann unmittelbar nach der Behandlung um + 16,72 % und am Folgetag um +14,48% und eine Verbesserung der gesamten Ante-Retroflexion unmittelbar nach der Behandlung um +22,59 % und am Folgetag um +25,73 % nachgewiesen werden.

Alle untersuchten Fälle werden einzeln ausgewertet und differenziert diskutiert.

Funktionelle Mechanotheapie ( Spinelinerbehandlung ) der Kopfgelenke verbessert regelmäßig und objektivierbar das klinische Bild des oberen Zervikalsyndroms, wie es von manualmedizinischer Seite bisher definiert und beschrieben ist.

Somit liegt nun erstmals ein starker Hinweis vor, dass dieses Krankheitsbild kontrolliert computergesteuert und untersucherunabhängig diagnostiziert und behandelt werden kann.

Auf Grund dieser Ergebnisse kann in einem nächsten Schritt durch eine nachfolgende klinischen Studie, ein höherer Grad von Evidenz erreicht werden, um in der interdisziplinären Diskussion über Kopfschmerz, das sehr häufige Krankheitsbild des oberen Zervikalsyndroms als Blockierungskopfschmerz der Kopfgelenke neu zuklassifizieren.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 14 times.