Titelaufnahme

Titel
Konservatives Schmerzmanagement beim Karpaltunnelsyndrom - die aktuelle wissenschaftliche Datenlage
Verfasser / VerfasserinKeilani, Mohammad Yahya
GutachterNuhr, Martin
Erschienen2011
Umfang45 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2011
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeApril 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Karpaltunnelsyndrom / konservative Therapiemaßnahmen / postoperative Rehabilitaion / „state of the art“
Schlagwörter (EN)Carpal tunnel syndrome / non-surgical treatment options / postoperative Rehabilitation / “state of the art”
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11198 Persistent Identifier (URN)
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Konservatives Schmerzmanagement beim Karpaltunnelsyndrom - die aktuelle wissenschaftliche Datenlage [0.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Fragestellung: Ziel dieser Literaturrecherche war es, eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftliche Datenlage des konservativen Schmerzmanagements beim Karpaltunnelsyndrom (KTS) zu geben.

Methode: Es wurde eine EDV-unterstützte Literatursuche (Publikationszeitrahmen bis Ende März 2011) unter Verwendung üblich verwendeter Literaturdatenbanken (Pubmed, Embase) durchgeführt. Die Ergebnisse der Suche wurden in Form einer traditionellen Literaturübersicht dargestellt.

Ergebnisse: Beim primären Management des Schmerzes beim milden bis moderaten KTS können kurzfristig bis mittelfristig wirksame konservative Therapiemaßnahmen wie z.B. Schienenbehandlung, Infiltrationen, Ultraschalltherapie, Iontophorese gut verwendet werden. An weiteren Therapiemöglichkeiten sind ergonomische Keyboards, Magnetfeldtherapie und lokale Spezialmassagen im Handbereich zu nennen. Die Kombination verschiedener konservativer Therapiemöglichkeiten kann die Wirksamkeit des Schmerzmanagements beim milden bis moderaten KTS verbessern.

Beim sog. sekundären Management nach einer KTS-Operation kann die sinnvolle postoperative Rehabilitation in einer Krankengymnastik und einem Funktionstraining der Hand, in einer konsequenten Narbenbehandlung mittels Ultraschall- und Lasertherapie, Narbenmassage sowie einer Behandlung postoperativer lokaler Schwellungen mittels Lymphdrainagen und CO2-Bädern. bestehen. Der postoperative Schmerz der Hand kann mit medikamentöser Schmerztherapie und physikalischen Therapiemaßnahmen behandelt werden.

Diskussion der Ergebnisse: Beim milden bis moderaten KTS können verschiedene konservative Therapiemöglichkeiten zur kurz bis mittelfristige Schmerzlinderung appliziert werden. Durch die hohe Prävalenz des Karpaltunnelsyndroms und der limitierten Datenlage hinsichtlich Langzeiteffekte von konservativen Therapieoptionen des KTS sind gute klinische Studien zwecks Verbesserung des „Langzeit-Managements“ von Schmerz infolge von KTS notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this review was to investigate the effects of non-operative treatment options for carpal tunnel syndrome (CTS). Treatment options of CTS include 1) (only) conservative treatments and 2) postoperative rehabilitation. Meta-analyses and original articles concerning this topic were included in this review. CTS can be diagnosed by history taking, physical examination, and electrophysiological testing. Treatment options of CTS are 1) surgical treatment and 2) conservative treatment options like splinting, steroid injection, ultrasound therapy, and iontophoresis. After surgery, rehabilitation aims can be achieved by using different active and passive modalities. These are physiotherapy and occupational therapy (to accerlerate recovery after surgery), ultrasound therapy and Laser-therapy (treatment of scars), lymphatic drainage and Co2-baths (treatment of postoperative oedema and swelling). After surgery pain can be treated using pharmacological and physical-medical modalities. Using of “state of the art options” in diagnosis and therapy is a very important step to optimize the treatment of patients with CTS. Due to lack of knowledge about this topic, further randomised controlled high quality clinical studies researching the conservative treatment options of CTS would be necessary.