Titelaufnahme

Titel
Perioperative multimodale Schmerztherapie bei Hüft- und Knie Total Endoprothesen Implantation
Verfasser / VerfasserinKubista, Bernd
GutachterWilfried, Ilias
Erschienen2011
Umfang35 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2011
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeApril 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Endoprothese / Hüft- und Kniegelenk
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11226 Persistent Identifier (URN)
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Perioperative multimodale Schmerztherapie bei Hüft- und Knie Total Endoprothesen Implantation [0.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Implantation einer Hüft- oder Knie Total Endoprothese zählt zu den schmerzhaftesten Eingriffen in der orthopädischen Chirurgie. Obwohl in den letzten Jahren einige Fortschritte in der perioperativen Schmerztherpie erzielt werden konnten ist für viele Patienten der endoprothetische Gelenkersatz nach wie vor mit starker Schmerzerfahrung verbunden. Der unmittelbar postoperative inadäquat therapierte Schmerz bedeutet nicht nur eine sehr unangenehme Erfahrung für den Betroffenen sondern hat auch negative Konsequenzen für das funktionelle Endergebnis. Viele Studien weisen auch darauf hin, dass postoperativ empfundener Schmerz mit einer verzögerten Rehabilitation assoziiert ist und zu längeren Spitalsaufenthalten und vermehrten Kosten für das Gesundheitssystem führt. Der endoprothetische Ersatz von Hüft- und Kniegelenk zählt zu den erfolgreichsten Operationen überhaupt. Obwohl die Mehrheit der Patienten mit dem Ergebnis der Operation sehr zufrieden ist, gibt es vor allem beim Kniegelenkersatz eine Gruppe von Patienten die wenig bis gar nicht zufrieden sind. Die Hauptursache für das nicht zufriedenstellende Ergebnis bei diesen Patienten sind persistierende Schmerzen. Diese treten auch bei optimalem chirurgischem Verlauf und ohne offensichtliche Ursache auf. In den letzten Jahren mehren sich jedoch die Hinweise, dass periphere und zentrale Sensibilisierungsmechanismen dafür verantwortlich sein könnten. Es ist daher das Ziel neue multimodale Therapiekonzepte zu entwickeln, die an verschiedenen Wirkorten und über verschieden Wirkmechanismen die Entstehung chronischer Schmerzen verhindern können. In den letzten Jahren wurde ein wesentlicher Fortschritt im Bereich des endoprothetischen Hüft- und Kniegelenkersatzes durch die Implementierung neuer gewebeschonender, sogenannter „minimal invasiver“, Verfahren erzielt. Zahlreiche Studien haben allerdings gezeigt, dass ein Großteil der dadurch erreichten Verbesserungen vor allem durch eine gleichzeitige Optimierung der Schmerztherapie unter Verwendung multimodaler Konzepte gelungen ist. Eine multimodale perioperative Schmerztherapie bedarf der Zusammenarbeit aller behandelnden Berufsgruppen. Ziel dieser Masterthese war es die theoretischen Grundlagen der verschiedenen derzeit beschriebenen multimodalen Therapieprotokolle zu erarbeiten. Daraus resultiert ein multimodales Therapiekonzept für Hüft- und Knie Totalendoprothesen Implantationen an der Universitätsklinik für Orthopädie am Allgemeinen Krankenhaus, Wien.