Titelaufnahme

Titel
Behandlung des plantaren Fersenschmerzsyndroms mit der radialen extrakorporalen Stoßwellentherapie und ätherischen Ölen / vorgelegt von: Robert Legenstein
Verfasser / VerfasserinLegenstein, Robert
GutachterBösch, Peter
Erschienen2013
Umfang37 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2013
Datum der AbgabeApril 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Fersenschmerzsyndrom / Stoßwellentherapie / Ätherische Öle
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11370 Persistent Identifier (URN)
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Behandlung des plantaren Fersenschmerzsyndroms mit der radialen extrakorporalen Stoßwellentherapie und ätherischen Ölen [0.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Masterthese ist die Evaluation des Einflusses der radialen Stoßwellentherapie (RSWT) auf den Verlauf des plantaren Fersenschmerzsyndroms, verursacht durch eine Plantarfasciitis, bei 4 Behandlungssitzungen unter Anwendung von schmerzstillenden Ätherischen Ölen.

Material und Methode: 9 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 56,6 Jahren mit einer mittleren Symptomdauer von 6 Monaten und einem Schmerzort an der medioplantaren Fersenregion in loco typico wurden viermal mittels RSWT behandelt in Kombination mit einem kutan einzumassierenden Ätherischen Ölkomplex. Alle Patienten wurden 8 Wochen nach Durchführung der ersten RSWT klinisch nachuntersucht und in 4 Zufriedenheitskategorien eingeteilt: sehr zufrieden, zufrieden, mäßig zufrieden und nicht zufrieden.

Ergebnisse: 3 Patienten waren 8 Wochen nach Therapiebeginn sehr zufrieden. Drei Patienten waren zufrieden und 2 waren mäßig zufrieden. Ein Patient konnte keine Verbesserung der Schmerzsituation erreichen und war nicht zufrieden. Insgesamt wurden 3 Patienten einer weiteren Therapie zugeführt mit thrombozytenangereicherten Plasmainjektionen.

Schlussfolgerungen: Die RSWT in Kombination mit dem ESWT-Öl, das eine Kombination von ätherischen schmerzstillenden Ölen ist (Mandelöl, Rosmarinöl und Wintergrünöl), führt 8 Wochen nach Therapiebeginn zu einer guten bis sehr guten Schmerzlinderung in 66% der behandelten Patienten. Diese Therapieform kann primär als Alternative zur klassischen Infiltrationskur durchgeführt werden insbesondere durch Vermeidung von lokalen Hämatomen und Infektionen, welche durch Injektionen hervorgerufen werden können.