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Bibliographic Metadata

Title
Einflüsse einer einwöchigen interdisziplinären, multimodalen ganztägigen Behandlung auf Lebensqualität und Lebenszufriedenheit, Depression sowie Schmerzbewältigungsmechanismen bei Patienten mit chronischen unspezifischen Rückenschmerzen / vorgelegt von: Tim Reck
AuthorReck, Tim
Thesis advisorGerbershagen, Hans-Ullrich
Published2013
Description115 Seiten
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2013
Date of SubmissionMarch 2013
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)chronische unspezifische Rückenschmerzen
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11427 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Einflüsse einer einwöchigen interdisziplinären, multimodalen ganztägigen Behandlung auf Lebensqualität und Lebenszufriedenheit, Depression sowie Schmerzbewältigungsmechanismen bei Patienten mit chronischen unspezifischen Rückenschmerzen [2.24 mb]
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Abstract (German)

Bei der Entstehung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen wird heute das bio-psycho-soziale Krankheitsmodell zugrunde gelegt. Aufbauend auf dieser Erkenntnis wird für die Therapie chronischer Schmerzen ein multimodales Behandlungskonzept gefordert. Die positiven therapeutischen Effekte dieser multimodalen Therapie sind in der Literatur eindeutig nachgewiesen. Keine Einigkeit besteht auf der anderen Seite über die optimale Dauer einer solchen Therapie.

Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit ein fünftägiges intensives, ganztägiges, ambulantes, interdisziplinäres, multimodales Gruppentherapieprogramm zur Behandlung chronischer unspezifischer Rückenschmerzen am Zentrum für Schmerzmedizin, Nottwil, Schweiz, evaluiert. Die Evaluation erfolgt mit Hilfe von Fragebögen zu zwei Zeitpunkten (vor und drei Monate nach dem Therapieprogramm). Es soll die Frage beantwortet werden, ob das Programm einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität und die Lebenszufriedenheit der Patienten hat sowie zu einer Verminderung der schmerzbedingten Behinderung führt. Ausserdem wird evaluiert, ob es durch das Programm zu einem Rückgang der Depressionssymptome kommt, sowie zu einer Verbesserung der Strategie der Patienten zum Umgang mit chronischen Schmerzen und ihrer Schmerzbewältigungsmechanismen. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung der Lebenszufriedenheit sowie eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität in drei von fünf Domänen des Fragebogens zur Lebensqualität der WHO. Bei der Auswertung der Fragebögen zur schmerzbedingten Behinderung ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Es findet sich eine Verschiebung der Schweregrade nach von Korff hin zu weniger schmerzbedingter Behinderung, der zweite Evaluationsbogen für diese Fragestellung zeigte hingegen keine signifikante Verbesserung. Bezüglich der Depressionssymptomatik findet sich eine signifikante Verbesserung, ebenso für die beiden Dimensionen des Fragebogens zur Schmerzakzeptanz. Die Auswertung des Fragebogens zur Erfassung von Schmerzverarbeitungsmechanismen zeigt, dass es in allen Subdimensionen eine positive Veränderung gibt.

Es kann daher in Bezug auf die Fragestellung festgehalten werden, dass es durch das intensive Therapieprogramm zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Lebenszufriedenheit kommt. Zusätzlich kommt es durch das Programm zu einem Rückgang der depressiven Symptomatik sowie zu einer Verbesserung von Schmerzbewältigungsstrategien und der Schmerzakzeptanz. Eine Verminderung der schmerzbedingten Behinderung konnte auf der anderen Seite nicht nachgewiesen werden.

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