Titelaufnahme

Titel
Standard Operating Procedures (SOP) für Ultraschall-gesteuerte Regionalanästhesie : Handbuch der Ultraschall gesteuerten Regionalanästhesie zur intra- und postoperativen Schmerztherapie und deren Implementierung im Klinikbetrieb
Verfasser / VerfasserinSager, Michael Dominik
GutachterEichenberger, Urs
Erschienen2013
Umfang98, iii, 14 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2013
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeMai 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Standard Operating Procedures (SOP) / Regionalanästhesie
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11434 Persistent Identifier (URN)
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Standard Operating Procedures (SOP) für Ultraschall-gesteuerte Regionalanästhesie [9.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit gliedert in sich zwei Teile. Den ersten Teil bilden die SOP für Ultraschall gesteuerte Regionalanästhesie. Im zweiten Teil erfolgt eine Validierung der erstellten SOP.

Der erste Teil bildet das Kernstück dieser Arbeit - die eigentlichen SOP für Ultraschall gesteuerte Regionalanästhesie. Nach einer Einführung in die wichtigsten Elemente der Ultraschallphysik, werden die wichtigsten Aspekte besprochen, wie man vom Ultraschallgerät zu einem guten Ultraschallbild kommt. Anschliessend werden die einzelnen Blockaden dargestellt.

Die Gliederung wird dabei immer beibehalten: Synopsis, Übersicht, Anatomie, Sonoanatomie, Punktion und klinische Perlen. Dabei werden folgende Ultraschall gesteuerte Blockaden durchleuchtet:

- Blockaden der oberen Extremität (interskalenär, supraclaviculär, infraclaviculär, axillär, zervikal)

- Blockaden der unteren Extremität (femoral, Nervus obturatorius, Nervus cutaneus femoris lateralis, Nervus saphenus, proximaler posteriorer Nervus ischiadicus, proximaler anteriorer Nervus ischiadicus, popliteal)

- Blockaden am Stamm (thorakal paravertebral, TAP, Nervi ilioinguinalis und iliohypogastricus)

Im zweiten Teil wird eine Validierung der SOP durchgeführt. Diese erfolgt direkt durch Befragung von fünf unserer Assistenzärzte sowie von zwei Rotationsoberärzten, welche für ein Jahr vom Universitätspital Basel ins Bruderholzspital kommen, um sich unter anderem im Gebiet der Regionalanästhesie zu vertiefen. Eine indirekte Validierung erfolgte durch Befragung von fünf Anästhesieschwestern und -pflegern, welche in unserem Spital die tägliche Pain Visite durchführen und somit auch unsere Pain Nurses sind.

Die direkte Validierung ergab, dass das Skript für alle Befragten als Grundlage zur Vorbereitung auf Blockadetechniken ist. Die SOP werden rege benutzt, vor allem am Tag vor der Blockade und am Tag der Durchführung. Alle der Mitarbeiter schätzen dieses kompakte Werk, in dem die aktuelle Literatur und Bücher bereits eingebunden sind.

Die indirekte Validierung soll die Anwendung und Umsetzung der SOP widerspiegeln. Alle Befragten äusserten sich sehr positiv. So konnte eine starke Steigerung des Patientenkomforts und der Erfolgsrate erzielt werden. Auch der Verbrauch an Lokalanästhetika hat stark abgenommen. Bei der Pain Visite konnten wir eine massive Zunahme an gut liegenden Katheter verzeichnen mit stark reduziertem Opiatverbrauch auf Station.

Konklusiv bilden die SOP eine wertvolle Stütze in der Ausbildung von Assistenzärzten. Dadurch konnten wir ein gutes Niveau in Regionalanästhesie erreichen im Sinne einer Qualitätssteigerung.