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Bibliographic Metadata

Title
Perioperatives Schmerzmanagemend im Rahmen der Hüft- und Knieendoprothetik in Österreich : Darstellen der Methoden und Auswertung einer Umfrage an österreichischen Anästhesieabteilungen / vorgelegt von: Gernot Maurer
AuthorMaurer, Gernot
Thesis advisorLikar, Rudolf
Published2013
Description66 Blatt : Illustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2013
Date of SubmissionApril 2013
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)perioperative Schmerztherapie / S3-Leitlinie
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11447 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Perioperatives Schmerzmanagemend im Rahmen der Hüft- und Knieendoprothetik in Österreich [1.31 mb]
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Abstract (German)

Im Rahmen des universitären Masterlehrganges für Interdisziplinäre Schmerzmedizin wird eine Umfrage zur perioperativen Schmerztherapie im Rahmen der Hüft- und Knieendoprothetik in Österreich vorgestellt.

Es werden schmerztherapeutische Verfahren beschrieben und mit den Empfehlungen der S3-Leitlinie verglichen. Auffallend ist, dass die neuesten Erkenntnisse der Schmerztherapie, wie gestörtes DNIC (diffuse noxius inhibition control) und der Einsatz von NMDA-Inhibitoren sowie die präemptive Analgesie zwar erwähnt werden, jedoch keinen Eingang in die Empfehlungen finden.

Es wird die Situation der Chronifizierung von postoperativen Schmerzen beleuchtet und Bezug auf die Möglichkeiten der Intervention genommen.

Die Befragung selbst versucht einen Überblick über die aktuelle Situation an österreichischen Anästhesieabteilungen im Umgang mit den schmerztherapeutischen Methoden in den eingangs erwähnten Indikationen Knie und Hüftendoprothetik zu geben.

Bei einer Rücklaufquote von 34,9% werden die Ergebnisse der Auswertung von 12 Fragen dargestellt und in den Kontext mit den S3-Leitlinien der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) gestellt.

Es findet sich eine hohe Zahl an leitliniengerechter Versorgung von Patienten bei Knie-Endoprothesen (ca. 73%), interessanterweise aber eine geringe Korrelation mit den S3-Leitlinien im Rahmen der Hüftendoprothetik (90% systemische Schmerztherapie, 10% regionale Verfahren).

Die Ausarbeitung zeigt auch, dass Empfehlungen von Fachgesellschaft in einem Prozentsatz von 79% in die Therapiekonzepte der AnästhesistInnen einfließen.

Warum 21% der klinisch tätigen LeiterInnen von Anästhesieabteilungen kein Interesse an den Empfehlungen von Fachgesellschaften zeigen, ist eine beachtenswerte Frage. Hier zeigt sich ein weiterer, wichtiger Informationsbedarf.

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