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Bibliographic Metadata

Title
Der Aufbau und die Integration eines Schmerzzentrums im ländlichen Bereich : in ein palliativ-onkologisches Netzwerk / vorgelegt von: Christine Schiller-Pichlmeier
AuthorSchiller-Pichlmeier, Christine
Thesis advisorGustorff, Burkhard
Published2013
Description290 Seiten : Illustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2013
Date of SubmissionMay 2013
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Schmerzzentrum Vilsbiburg
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11711 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Der Aufbau und die Integration eines Schmerzzentrums im ländlichen Bereich [10.65 mb]
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Abstract (German)

Dr. jur. Marlies Flieser-Hartl ist die leitende Geschäftsführerin des medizinischen Unternehmens LaKUMed. Ihre Tätigkeit prägen Begriffe wie Flexibilität, Stabilisierung, Konditionierung, Innovation, Progressivität und Vision. Für das Schmerzzentrum Vilsbiburg trifft der Begriff Innovation und Progression dank der realisierten Vision zu. Am Anfang stand eine Idee, die zu einer Vision und schließlich zur Realität wurde. Auf drei Jahre zurückblickend war es nicht immer leicht, ein rein theoretisches Konzept umzuwandeln in ein praktisches mit Örtlichkeiten, Personal und einer bis dato nicht vorhandenen Behandlungsform. Gerade in der heutigen Zeit, in der v.a. wirtschaftliche Aspekte eine immense Rolle spielen und nicht jede Verwaltung bereit ist, sich auf etwas völlig Neues und Ungewisses einzulassen, brauchte dieses, in der ländlichen Region gelegene Schmerzzentrum kluge Ideengeber und tatkräftige „Fantasten“.^ Nur auf diese Weise konnte das Multimodale Schmerzkonzept zum Entstehen gebracht werden, sich etablieren und mit Leben gefüllt werden.

Zeitintensiv, teilweise auch sehr schwierig, gestaltete sich die Kontaktaufnahme nicht nur mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten, sondern auch zu den Kollegen des eigenen Klinikverbandes. Manchmal entstand der Eindruck, dass der ein oder andere Kollege nicht bereit war, sich für etwas Neues zu öffnen oder von einem bekannten, alten „Pfad“ abzuweichen. Die Neugier auf ein neues Konzept konnte jedoch durch die Patienten in die Praxen getragen werden, die im Schmerzzentrum erfolgreich behandelt worden waren. „Ach, ja, da gibt es ein Schmerzzentrum und da schicke ich als Test zunächst meine schwierigsten Patienten hin“, berichteten so oder mit ähnlichen Worten einige Patienten. Das intensive Befassen mit dem Schmerzkranken, seinen Leiden, seiner „Geschichte“ und seinem sozialem Umfeld, war der Weg zum Erfolg.^ An diesem „Strang“ für den Patienten mussten alle Teammitarbeiter gemeinsam ziehen. Nur so konnte das gemeinsame Ziel, das heißt, die Umsetzung der Vision in die Alltagstauglichkeit des Behandlungskonzeptes, erreicht werden.

Mit dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie die algesiologische bis vor kurzem unterversorgte ländliche Region Niederbayern mittlerweile durch das Schmerzzentrum Vilsbiburg versorgt ist, welche Probleme es gibt und wie diese kurz- und langfristig angegangen werden können.

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