Titelaufnahme

Titel
Stellenwert der interscalenären Plexusanästhesie in der perioperativen multimodalen Schmerztherapie nach schulterchirurgischen Eingriffen / vorgelegt von: Boris Pokhis
Verfasser / VerfasserinPokhis, Boris
GutachterKloimstein, Herwig
ErschienenWien, 2017
Umfang51 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2017
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Datum der AbgabeApril 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)postoperativer Schmerz / multimodales Therapiekonzept / ARDS / BAL / Cytospin / FACS / Durchflusszytometrie / ALI
Schlagwörter (EN)ARDS / BAL / cytospin / FACS / flow cytometry / acute respiratory distress / ALI
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11801 Persistent Identifier (URN)
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Stellenwert der interscalenären Plexusanästhesie in der perioperativen multimodalen Schmerztherapie nach schulterchirurgischen Eingriffen [1.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Schulterchirurgische Eingriffe zählen zu den schmerzhaftesten Eingriffen in der orthopädischen Chirurgie. Trotz Verbesserungen der chirurgischen Technik und einiger Fortschritte im Bereich der perioperativen Schmerztherapie bleiben für viele Patienten die genannten Eingriffe mit starken Schmerzen verbunden. Der unmittelbar postoperativ inadäquat therapierte Schmerz ist nicht nur eine sehr unangenehme Erfahrung für den Patienten, sondern hat auch negative Konsequenzen für das operative Ergebnis. Viele Untersuchungen und auch meine eigene klinische Erfahrung weisen darauf hin, dass der nicht adäquat therapierte postoperative Schmerz sowohl mit einer längeren Krankenhausaufenthaltsdauer als auch mit einer Verzögerung in der weiteren Rehabilitationstherapie assoziiert ist. Dadurch kommt es zu einer niedrigeren Patientenzufriedenheit. Ein verlängerter Krankenhaus- bzw. Rehaklinik-Aufenthalt führt auch zum Anstieg der Kosten im Gesundheitswesen. Daher setzt sich in der letzten Zeit immer mehr ein multimodales Therapiekonzept für solche Eingriffe durch. Medikamente und Maßnahmen, die im Rahmen dieses Konzeptes eingesetzt werden, bekämpfen den postoperativen Schmerz und verhindern Entstehung von chronischen Schmerzen. Die Wirkung wird durch ein Zusammenspiel verschiedener Mechanismen erreicht.

Im Rahmen dieser Mastherthese werden die theoretischen Grundlagen verschiedener schmerztherapeutischen Konzepte untersucht, um ein optimales, sicheres multimodales Konzept auszuarbeiten. Wichtiger Bestandteil dieses Konzeptes ist die interscalenäre Plexusblockade. Nach einer umfangreichen Literaturrecherche kann eine gute Evidenz für interscalenäre Plexusblockade als Teil der multimodalen perioperativen Schmerztherapie gefunden werden. Das Ergebnis ist das neue multimodale schmerztherapeutische Konzept für Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction/Background: As a consequence of several traumata and risk factors patients can develop an acute respiratory distress syndrome (ARDS). It is defined as an acute lung injury (developing in a time span of less than a week) with pulmonary infiltrations on both sides, not being explained by other causes such as embolism or cardiac decompensation, with a Horovitz ratio (PaO2/FiO2) below 300. In the process of developing ARDS several immune processes involving different immune cells, which until now have not been specified, play an important role. Aim/Objectives: The study aims to quantify the regional, alveolar specific immune response of patients with ARDS. This will help depict the involved immune processes more accurately. Materials and Methods: In order to gain cells for the consecutive flow cytometry analysis, peripheral blood is taken from the patients, together with bronchoalveolar lavage (BAL). BAL is a procedure to clarify immunologic or infectious processes going within the alveolar compartment. For BAL a bronchoscopy is performed, during which 0.9% saline solution is instilled and aspirated in order to gain airway cells, immune cells or bacteria. The blood and the BAL fluid are consequentially analyzed at the laboratory of the clinical department for hematology by fluorescence flow cytometry in order to quantify the different immune cells according to their specific CD surface markers. Summary/Conclusion: Flow cytometry of BAL provides a mean to monitor the immunologic processes within the alveolar compartment and allows for quantifying the temporal and qualitative processes of the immune response to ARDS.