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Bibliographic Metadata

Title
Interventionen an lumbosakralen Nervenwurzeln respektive Spinalganglien: Ergebnisse von einhundert konsekutiven Patienten mit diagnostischen Blockaden und gegebenenfalls Therapien mit pulsierter Radiofrequenz (PRF) / eingereicht von Sabine Wittum
AuthorWittum, Sabine
Thesis advisorReck, Tim
PublishedWien, 2017
Description62 Blatt : Illustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2017
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Date of SubmissionJune 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)lumbosakrale Spinalwurzel / ARDS / BAL / Cytospin / FACS / Durchflusszytometrie / ALI
Keywords (EN)ARDS / BAL / cytospin / FACS / flow cytometry / acute respiratory distress / ALI
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11843 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Interventionen an lumbosakralen Nervenwurzeln respektive Spinalganglien: Ergebnisse von einhundert konsekutiven Patienten mit diagnostischen Blockaden und gegebenenfalls Therapien mit pulsierter Radiofrequenz (PRF) [1.33 mb]
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Abstract (German)

Methodik:

Im Sommer 2016 wurden retrospektiv Daten von 100 Patienten erhoben, die am Zentrum für Schmerzmedizin in Nottwil / Schweiz an lumbosakralen Spinalwurzeln, respektive Spinalganglien Interventionen erhalten hatten. Die Daten wurden statistisch mit dem Programm JMP, Version 9.0.1. (SAS, Cary / North Carolina, USA) analysiert. Für die Abbildungen wurde zusätzlich das Programm Excel (Version 14.0.0, Microsoft, Seattle / Washington, USA) verwendet. Schmerzveränderungen wurden mittels nichtparametrischen Tests (Wilcoxon Vorzeichen-Rang-Tests) geprüft.

Hintergrund und Ergebnisse:

Für diese Arbeit wurden Daten von 100 Patienten, welche diagnostische und gegebenenfalls therapeutische Interventionen an lumbosakralen Nervenwurzeln erhielten, verwendet. Die Daten wurden im Sinne einer Qualitätssicherung retrospektiv erhoben. Alle Patienten erhielten mindestens eine diagnostische Blockade, bei 56 Patienten wurde eine zweite durchgeführt und 55 Patienten wurden schliesslich mit pulsierter Radiofrequenz (PRF) therapiert.

Die quantitative Analyse des Patientenkollektivs ergab, dass viele Patienten einen hohen Grad an Schmerzchronifizierung und häufig multilokuläre Schmerzbilder aufwiesen. Zudem wurden Interventionen an spinalen Nervenwurzeln bei verschiedenen, auch bei distal des intervertebralen Foramens vermuteten Schmerzursachen zum Einsatz gebracht. Das Einsatzspektrum von Wurzelinterventionen erscheint sich, anders als bei der Facettengelenkstherapie, auf heterogene Indikationen zu erstrecken.

Die Indikation für eine PRF-Therapie wurde offensichtlich grosszügiger gestellt, als der abteilungsinterne Standard dies vorsieht. Dies könnte die langjährig positiven Erfahrungen der Nottwiler Interventionisten mit diesem Verfahren wiederspiegeln.

Die PRF-Therapieergebnisse nach 4 bzw. 6 Wochen zeigten eine statistisch signifikante Schmerzlinderung nicht nur für das gesamte Patientenkollektiv, sondern auch für fast alle analysierten Subgruppen, inklusive hochgradig chronifizierte Patienten. Von den analysierten Faktoren hatten die Ergebnisse der vorangegangenen diagnostischen Blockaden den grössten Einfluss auf die Therapieergebnisse. Die hier vorgestellten Daten stützen empirisch die Hypothese, dass PRF eine wirksame Therapieoption für lumbosakrale Schmerzen unterschiedlicher Ätiologie darstellen könnte.

Abstract (English)

Introduction/Background: As a consequence of several traumata and risk factors patients can develop an acute respiratory distress syndrome (ARDS). It is defined as an acute lung injury (developing in a time span of less than a week) with pulmonary infiltrations on both sides, not being explained by other causes such as embolism or cardiac decompensation, with a Horovitz ratio (PaO2/FiO2) below 300. In the process of developing ARDS several immune processes involving different immune cells, which until now have not been specified, play an important role. Aim/Objectives: The study aims to quantify the regional, alveolar specific immune response of patients with ARDS. This will help depict the involved immune processes more accurately. Materials and Methods: In order to gain cells for the consecutive flow cytometry analysis, peripheral blood is taken from the patients, together with bronchoalveolar lavage (BAL). BAL is a procedure to clarify immunologic or infectious processes going within the alveolar compartment. For BAL a bronchoscopy is performed, during which 0.9% saline solution is instilled and aspirated in order to gain airway cells, immune cells or bacteria. The blood and the BAL fluid are consequentially analyzed at the laboratory of the clinical department for hematology by fluorescence flow cytometry in order to quantify the different immune cells according to their specific CD surface markers. Summary/Conclusion: Flow cytometry of BAL provides a mean to monitor the immunologic processes within the alveolar compartment and allows for quantifying the temporal and qualitative processes of the immune response to ARDS.

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