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Bibliographic Metadata

Title
Leben und Wirken von Zahnärzten in der Gesellschaft der Ärzte von 1837 (Vereinsgründung) bis 1938 / eingereicht von Anna Karina Gramberger
AuthorGramberger, Anna Karina
Thesis advisorSinzinger, Helmut
Published2017
Description101 Blatt : Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2017
Annotation
Paralleltitel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionOctober 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Gesellschaft der Ärzte / Billrothhaus / Georg Carabelli / Moriz Heider / Julius Scheff / Johann Pichler
Keywords (EN)Society of physicians in Vienna
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-11963 Persistent Identifier (URN)
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 The work is publicly available
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Leben und Wirken von Zahnärzten in der Gesellschaft der Ärzte von 1837 (Vereinsgründung) bis 1938 [10.17 mb]
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Abstract (German)

Prof. Franz Wirer gilt als Begründer der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Er erkannte, „wie notwendig die Bildung eines solchen Vereins zur Förderung der Medizin als Kunst und Wissenschaft“ sei. Gemeinsam mit Prof. Ludwig Türkheim und weiteren namhaften Kollegen gelang es ihm im Jahre 1837 die vom Kaiser benötigte Bewilligung für die Gründung der Gesellschaft zu erhalten.

Die Gesellschaft sieht ihre Hauptaufgabe darin, Medizinern eine Möglichkeit zur Weiterbildung zu bieten. Regelmäßige wissenschaftliche Versammlungen, eine Bibliothek, eine hauseigene Zeitschrift und Veröffentlichungen von Videos auf der Homepage des Vereins dienen dabei zur Fortbildung der Ärzte.

Zahlreiche bedeutende Mediziner aus allen Fachbereichen gehörten der Gesellschaft der Ärzte in Wien an. Unter ihnen auch einige Nobelpreisträger wie Karl von Frisch (1886-1982), Konrad Lorenz (1903-1989) oder Karl Landsteiner (1868-1943). Ich möchte mit der vorliegenden Arbeit zeigen, wie viele Zahnmediziner Mitglied im ersten Centennium der Ärztegesellschaft waren und welchen Beitrag diese für den Fortschritt der Zahnheilkunde leisteten.

Besonders in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Zahnmedizin noch ein wenig angesehenes Fach und zählte zum Bereich der niederen Chirurgie. Georg Carabelli, welcher bereits im ersten Jahr der Gesellschaft der Ärzte in Wien zum ordentlichen Mitglied gewählt wurde, gilt als Pionier der Zahnheilkunde in Österreich. Er erhielt von Kaiser Franz I. die Erlaubnis, als erster Dozent Vorlesungen über die „Zahnarzneykunde“ in Wien zu halten. Gemeinsam mit seinen Schülern vor allem seinem Nachfolger Moriz Heider - kämpfte er für die Gleichstellung dieser Disziplin mit den anderen medizinischen Fächern.

Ich möchte in meiner Diplomarbeit das Leben und Wirken von Ärzten in der Gesellschaft darstellen, die sich - der in dieser Zeit erst entwickelnden - Zahnmedizin widmeten und sich unermüdlich dafür einsetzten, dass die Zahnheilkunde sowohl in der Universität als auch in der Gesellschaft den ihr gebührenden Platz erhielt.

Ziel meiner Arbeit ist es, die Anzahl der Zahnärzte, welche in den ersten 100 Jahren seit Bestehen der Gesellschaft der Ärzte Mitglied waren, deren Beitrittsjahr und Funktion in der Gesellschaft sowie einige ihrer Vorträge bzw. Publikationen zu beleuchten.

Abstract (English)

Prof. Franz Wirer is the founder of the „Society of physicians in Vienna“. He realized "how necessary the foundation of such a society for the promotion of medicine as art and science" is. Together with Prof. Ludwig Türkheim and other well-known colleagues he succeeded in obtaining the approval required by the Emperor for the foundation of the society in the year 1837.

The society‘s main task is to provide medical professionals with an opportunity for further education. Regular scientific meetings, a library and an in-house journal are used for the training of physicians.

Numerous important medical practitioners from all disciplines belonged to the „Society of doctors in Vienna“. Among them are also some Nobel prize winners like Karl von Frisch (1886-1982), Konrad Lorenz (1903-1989) or Karl Landsteiner (1868-1943). I would like to explain with this work how many dentists in the first Centennium were among the members of the Medical Society.

Especially in the first half of the 19th century dentistry was a still little regarded subject and counted on the field of lower surgery. Carabelli, who was already elected as a regular member in the first year of the „Society of physicians in Vienna“, is regarded as a pioneer of dentistry in Austria. He was given permission by Emperor Franz I. to hold lectures on the "Zahnarzneykunde" in Vienna. Together with his disciples especially his successor Moriz Heider he fought for the equality of this discipline with the other medical subjects.

In my diploma thesis I would like to present the life and work of doctors in society, who, in this period of first-time development, devoted themselves to dentistry and tirelessly advocated that dentistry will be given the proper place in the university as well as in the society.

The aim of my work is to highlight the number of dentists who have been members of the association in the first 100 years, their year of membership and function in society as well as some of their lectures and publications.

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