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Bibliographic Metadata

Title
Rauchen und Ernährung in Österreich : Eine retrospektive Datenanalyse / eingereicht von Lisa Larcher
Additional Titles
Smoking and nutrition in Austria. A retrospective data analysis
AuthorLarcher, Lisa
Thesis advisorHaidinger, Gerald
Published2017
Description67 Blatt
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2017
Date of SubmissionDecember 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Rauchen / Ernährung / Österreich / ATHIS
Keywords (EN)smoking / nutrition / Austria / ATHIS
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-12326 Persistent Identifier (URN)
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Rauchen und Ernährung in Österreich [1.79 mb]
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Abstract (German)

Seit der Publikation von Doll und Hill im Jahre 1950 ist wissenschaftlich unbestritten, dass Rauchen für die Entstehung von Lungenkrebs hauptverantwortlich ist. Zwölf Jahre später wurde der erste Bericht publiziert, welcher die Gefahren von Tabakrauch spezifizierte. Dies führte zu weiteren Studien, die das Rauchen vor allem mit kardiovaskulären und pulmonalen Erkrankungen in Verbindung brachten, sowie mit zahlreichen anderen Krankheiten. Es gibt kaum eine Krankheit heutzutage, die nicht mit Rauchen in Zusammenhang steht. Trotz dieses Wissens raucht ein wesentlicher Teil der Bevölkerung weiter.

Rauchen ist aber nicht nur wegen des direkten Effektes von Tabakrauch schädlich, sondern auch aufgrund indirekter Effekte, die das soziale Leben und den Lebensstil betreffen. So ist bei Rauchern ein ungesünderer Lebensstil zu beobachten, der mit höherem Alkoholkonsum und ungesünderer Ernährung einhergeht.^ ^

Laut neueren Untersuchungen kann eine Kalorienrestriktion, sowie eine reduzierte Proteinzufuhr und eine balancierte Mikronährstoff-Aufnahme zu Langlebigkeit und einer gesunden Alterung führen. Pro Tag sollten mehr als 400g Obst und Gemüse gegessen werden, um ernährungsbedingte chronische Krankheiten zu vermeiden.

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist, die Verzehrshäufigkeit von Obst bei Rauchern mit jener von Niemalsrauchern bzw. Ex-Rauchern zu vergleichen.^ Mittels der Daten der ATHIS Studie 2014, bei der mehr als 15.000 Probanden/innen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung (15 Jahre und älter), die den European Health Determinants Module Fragebogen ausgefüllt haben, wird untersucht, welche Lebensmittel Raucher und Gelegenheitsraucher im Vergleich zu Niemalsraucher und Ex-Raucher bevorzugt konsumieren und ob es einen Unterschied beim Konsum bestimmter Lebensmittel in Bezug auf den Raucherstatus gibt.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Ernährungsverhalten von Rauchern sich signifikant von dem der Niemalsraucher unterscheidet, wobei die Unterscheide sehr klein sind. Raucher ernähren sich tendenziell ungesünder als Niemalsraucher.

Abstract (English)

Since Doll and Hills publication in the year 1950 the harm of smoking for the development of lung cancer is indubitable. Twelve years later the first report was published in which the risks of tobacco smoke were specified. This lead to other studies which associated tobacco smoke with cardiovascular, pulmonal and many other diseases, actually there is hardly any disease which would not be associated with tobacco smoking. Despite the knowledge about this fact a large part of the Austrian population is still smoking.

Smoking is not only harmful because of the direct effects of the ingredients of tobacco smoke, but also due to the indirect effects which influence the social life and the lifestyle of smokers. Smokers usually pursue an unhealthier lifestyle. E.g. it was observed that smokers consume higher amounts of alcohol and have an unhealthier nutrition.

According to new surveys a restriction of calories and proteins and a balanced micronutrients intake can lead to longevity and to a healthy aging. Per day more than 400g fruits and vegetables should be eaten to prevent chronic diseases.

The aim of this thesis is to compare the consumption of fruits between smokers, non-smokers and ex-smokers. The data from the ATHIS survey 2014, in which 15.000 subjects (representative for the Austrian population) were asked about their eating habits in form of the European Health Determinants Module questionnaire, were used to compare the food consumption of smokers, occasional smokers, non-smokers and ex-smokers. Which food do smokers prefer in comparison to non-smokers?

The outcome shows that the eating habits of smokers were significantly different from the one of non-smokers although some of them are diminutive. Overall, smokers eat less healthy than non-smokers.

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