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Titelaufnahme

Titel
Facettengelenks- und Iliosakralgelenksdenervierung mittels Diodenlaser / vorgelegt von Gregor Kienbacher
Verfasser / VerfasserinKienbacher, Gregor
GutachterGustorff, Burkhard
Erschienen2011
Umfang32 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Masterarb., 2011
Datum der AbgabeMärz 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Lendenwirbelsäule
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-12383 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Facettengelenks- und Iliosakralgelenksdenervierung mittels Diodenlaser [3.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei Patienten mit Kreuzschmerzen zählt vor allem die Lendenwirbelsäule bzw. die lumbosakrale Übergangsregion mit einer Prävalenz von etwa 15 30% zu den häufigsten Schmerzlokalisationen am Achsenskelett. Etwa 50% der Schmerzsyndrome in diesem Bereich werden bei weiterer Differenzierung den sogenannten „pseudoradikulären“ Schmerzbildern zugeordnet. Eine Vielzahl von „Diagnosen“ beschreibt jenes Krankheitsbild (z.B. Kreuzschmerz mit reffered pain, ISG-Syndrom, LWS-Syndrom, Hexenschuss, Low Back Pain, Chronic Back and Leg Pain, etc) ohne klare Zuordnung zur Schmerzursache. In mehreren Studien konnte klar gezeigt werden, dass die Facettengelenke als eine von mehreren Schmerzquellen für pseudoradikuläre Schmerzen in Frage kommen.

Schmerzen an der Lendenwirbelsäule (LWS) generieren sich beim orthopädischen Patienten vornehmlich durch chronische Überlastung der lumbosakralen Übergangsregion.^ Grund dafür ist meist eine fehlerhafte Körperhaltung bei bestehender muskulärer Dysbalance der oberflächlichen und tiefen Bauch- bzw. Rückenmuskulatur, die in einer Hyperlordosierung der LWS resultiert. Radiologisch wird häufig eine Spondylarthrose (Facettengelenksarthrose) diagnostiziert. Eine konservative Therapie und physiotherapeutische Behandlung des zugrundeliegenden Problems, nämlich der Haltungsschwäche und fehlende Stabilisationsfähigkeit, sind auf Grund der meist bei Bewegung bestehenden Schmerzen oft nicht suffizient möglich, es besteht somit ein hohes Risiko einer Schmerzchronifizierung.

Ziel dieser Pilotstudie war es, an einer selektiven Patientengruppe die Effektivität der lumbosakralen Denervierung der Facetten- und Iliosakralgelenke (ISG) mittels eines Diodenlasersystems (Evolve©) und zu zeigen. Die Durchführung der Intervention erfolgte im Wesentlichen nach den Guidelines der ISIS (International Spine Intervention Society) am R. medialis bzw. R.^ dorsalis L5, wie sie für die Radiofrequenzdenervierung angegeben werden. Zur Sicherung und Erhaltung des Interventionserfolges werden die Patienten präoperativ stationär orthopädisch abgeklärt und postoperativ in Form einer multimodalen orthopädischen Rehabilitation bzw. einer individuellen Physiotherapie zugeführt, um die zugrundeliegende Problematik der Schmerzauslösung zu beheben.

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