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Title
Retrospektive Datenanalyse der Genauigkeit der fetalen Gewichtsschätzung um den Geburtstermin mittels Ultraschall : unter besonderer Berücksichtigung der Makrosomie / eingereicht von Lara Maria Steinkellner
AuthorSteinkellner, Lara Maria
Thesis advisorLeitich, Harald
Published2018
Description77 Blatt : Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Date of SubmissionMarch 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Gewichtsschätzung / Makrosomie
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Abstract (German)

Zusammenfassung

Eines der zentralen Themen während der Begleitung von Schwangeren und der Betreuung dieser, sowie derer Feten, ist die Überwachung mittels Ultraschall. Hierzu zählt auch die Gewichtsschätzung der Feten bei der Geburt. Diese hat sowohl Einfluss auf die Wahl des Geburtsmodus, spielt aber auch eine wichtige Rolle zur Einschätzung von Risiken und dem möglichst komplikationslosen Voranschreiten der Geburt. Daher wurde in dieser Diplomarbeit das Thema der Genauigkeit der fetalen Gewichtsschätzung mittels Ultraschall in einer Retrospektiven Datenanalyse behandelt.

Zielsetzung: Als Ziel wurde das Ermitteln von möglichen Einflussfaktoren auf eine ungenaue Gewichtsschätzung analysiert, um zukünftig potentielle Fehlerquellen eliminieren bzw. berücksichtigen zu können.

Methodik: Verwendet wurden jene Datensätze von Müttern, bzw. deren Kindern, die im Zeitraum von 1.1.2013 bis 31.12.2015 im AKH an der Abteilung für Geburtshilfe und fetomaternale Medizin zur Welt kamen und deren Daten im geburtshilflichen Dokumentationssystem Viewpoint, PIA Fetal Database erfasst wurden.

Ergebnis: Die Analyse der Daten im Rahmen meiner Diplomarbeit zeigte, dass vor allem Faktoren wie Makrosomie, durchführende/r UntersucherIn und Geschlecht des Kindes einen Einfluss auf die Messgenauigkeit haben. Kein Zusammenhang konnte zwischen der Messgenauigkeit und den Variablen Diabetes der Mutter, Größe und Gewicht der Mutter gezeigt werden. Hierbei konnten 3361 Datensätze von Müttern und deren Kindern inkludiert werden.

Diskussion: Aus den gewonnen Ergebnissen der Daten lässt sich zusammenfassend sagen, dass besonders bei ohnehin groß geschätzten Kindern die Gewichtsschätzung ungenau ausfällt. Inwieweit der Untersucher/die Untersucherin einen Einfluss nimmt, lässt viel Raum für Spekulationen offen. Eine fundierte Schulung und Ausbildung sind für alle Berufsgruppen essentiell und kontinuierliche Weiterbildung zur Verbesserung der Messungen sollte angestrebt werden.

Abstract (English)

Abstract

One of the key issues in assisting and caring for pregnant women and their unborn children is ultrasound monitoring. This also includes birth weight estimation of the fetus. This estimation influences the choice of birth mode and plays an important role in risk assessment and an advancement of childbirth as safely as possible. Therefore, in my diploma thesis the topic of accuracy of fetal weight estimation by ultrasound measurement was analyzed in a retrospective data analysis.

Objective: As a goal the determination of possible influencing factors on an inaccurate weight estimation was analyzed, in order to be able to eliminate or take into consideration any potential sources of error in the future.

Methods: The datasets of mothers and their children, who were born in AKH at the Department of Obstetrics and Gynecology between 1.1.2013 and 31.12.2015 and whose data were recorded in the obstetric documentation system Viewpoint, PIA Fetal Database were used.

Results: The analysis of the data in the context of my diploma thesis showed that especially factors like macrosomia, performing doctor or ultrasound technician and gender of the child have an influence on the measuring accuracy. No correlation could be shown between the measurement accuracy and the mother's diabetes, size and weight. 3361 women and their children could be included.

Discussion: In summary, from the results of the data obtained, it can be stated that the weight estimation is imprecise, especially for children who are already expected to be large for gestational age. The extent to which the examining person has an influence leaves much room for speculation. Well-founded training and education are essential for all professional groups and continuous training to improve the measurements should be sought.

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