Titelaufnahme

Titel
Psychische Gesundheit von Jugendlichen in Österreich mit und ohne somatische Grunderkrankung / einegericht von Abide Gül Sibljakovic
Verfasser / VerfasserinŠibljaković, Abide Gül
GutachterWagner, Gudrun ; Karwautz, Andreas
Erschienen2018
Umfang100 Blatt : Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Datum der AbgabeMärz 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)psychische Auffälligkeiten / Jugendliche / somatische Grunderkrankung
Schlagwörter (EN)mental disorders / adolescents / somatic diseases
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Zusammenfassung (Deutsch)

Eine chronisch somatische Erkrankung wirkt sich auf diverse Lebensbereiche, wie Beziehungen in der Familie und zwischen Freunden, schulische Leistungen, Beeinträchtigungen im Alltag, sowie auf die psychische Gesundheit der Betroffenen aus. Die psychische Auffälligkeit kann im weiteren Verlauf zur Entwicklung einer psychischen Störung führen.

Unsere Studie (EK Nr.: 1134/2013), welche nach epidemiologischen Einteilungen einem Screening entspricht, beschäftigt sich mit der Komorbidität chronisch somatischer Erkrankungen und der psychischen Auffälligkeit. Ziel ist es hierbei erste wesentliche Fakten hinsichtlich dieser Altersgruppe in Österreich zu ermitteln, als auch die Frage nach einer höheren psychischen Auffälligkeit der chronisch somatischen kranken Jugendlichen zu beantworten. Diese wurde mittels eines speziellen Fragebogens, den Youth Self-Report, festgestellt.

Die Ergebnisse von 3790 Teilnehmer/Innen aus unterschiedlichen Settings (Schule, Kursen, psychiatrische Betreuung) konnten ausgewertet und die Ergebnisse von chronisch somatischen kranken Jugendlichen und gesunden Gleichaltrigen verglichen werden. In der Gruppe der chronisch somatisch kranken Jugendlichen zeigten sich signifikant häufiger psychische Auffälligkeiten im Gesamtscore des YSR als auch in den übergeordneten Skalen der internalisierenden und externalisierenden Störungen. In den einzelnen Syndromskalen waren die Ergebnisse nur in der Schulstichprobe bei fünf von acht Skalen signifikant. Dies betraf die Skalen „Körperliche Beschwerden“, „Angst/Depressivität“, „Soziale Probleme“, „Schizoid/Zwanghaft“ und „Delinquentes/Dissoziales Verhalten“.

Zusammenfassung (Englisch)

Chronic somatic diseases have a big impact on different aspects of our life. They influence the way we interact with our family members and our friends. They bias our performances at school or work, our everyday life and even our mental health.

Our study (EK Nr.: 1134/2013), which suits a screening due to epidemiological divisions, deals with comorbidity of chronic somatic diseases and the mental prominence. The aim is on the one hand to gather relevant facts regarding of this age cohort, and on the other hand to answer the question, if there is any evidence that adolescents with chronic somatic diseases are more likely to have psychopathological symptoms than others. This question was investigated by a specific questionnaire, the Youth Self Report.

The results of 3790 participants from different settings (school, courses, psychiatric care) were analyzed and compared. The YSR total score revealed, that adolescents with chronic somatic diseases are more likely to have psychopathological symptoms, and so did the higher ranked scales of internalized and externalized disorders. Regarding the syndrome scales, only five out of eight scales, within the results in the school-sample, showed some significance. These were the scales “Somatic Complaints”, “Anxious/Depressed”, “Social Problems”, “Thought Problems” and “Delinquent Behaviour”.

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