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Bibliographic Metadata

Title
Raucherstatus von niederösterreichischen Zahnärzten
Additional Titles
Smoking status of Lower Austrian dentists
AuthorIngerle, Elisabeth
Thesis advisorNeuberger, Manfred
Published2018
Description70 Blatt : Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Paralleltitel laut Übersetzung der Verfasserin
Date of SubmissionApril 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Raucherstatus / Niederösterreich / Zahnärzte / Folgen / internationaler Vergleich / Alter / Geschlecht / Berufsstatus
Keywords (EN)smoking status / Lower Austria / dentists / consequences / international comparison / age / gender / professional status
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-15062 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Raucherstatus von niederösterreichischen Zahnärzten [3.33 mb]
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Classification
Abstract (German)

In der vorliegenden Arbeit wurde 2016 der Raucherstatus von einer 10% Zufallsstichprobe (n = 69) niederösterreichischer Zahnärzte unter Berück-sichtigung von Geschlecht, Alter und Dienstverhältnis erhoben. Ziel war, diese mit der niederösterreichischen Allgemeinbevölkerung und Ärzten anderer Fachrichtungen zu vergleichen.<br />Rauchen ist eine vergleichsweise stark verbreitete Sucht. Der Tabakkonsum fordert jährlich um die 6 Mio. Tote. Zudem ist eine große Anzahl verschiedener Erkrankungen, insbesondere das Herzkreislaufsystem oder die Lunge betreffend, zudem auch Krebs, Wundheilungsstörungen und Parodontitis Folge des Tabakkonsums. Neben dem Erkennen etwaiger Veränderungen im Mund- und Rachenbereich, liegt es auch im Aufgabenbereich des Zahnarztes, seine Patienten zu motivieren, mit dem Rauchen aufzuhören und sie bei diesem Vorhaben zu unterstützen. <br /><br />Methoden: Von sämtlichen 686 Zahnärzten, die bei der NÖ Zahnärztekammer registriert waren, wurden per Zufall 10% (69 Zahnärzte) ausgewählt und telefonisch befragt, ob sie rauchen, ob sie jemals geraucht haben oder niemals Raucher waren. <br /><br />Ergebnisse: Es konnte eine Antwortrate von 98,6% erzielt werden. Unter den Zahnärzten waren 13,2% Raucher, 25,0% Ex-Raucher und 61,8% Nichtraucher. Der Anteilswert der rauchenden männlichen Zahnärzte lag mit 21,1% über jenem ihrer Kolleginnen mit 3,3%. Unter 27 niedergelassenen Zahnärztinnen fand sich keine Raucherin, 6 Exraucherinnen, 20 Nichtraucherinnen und eine Zahnärztin ohne Angabe des Raucherstatus. Der Raucheranteil aller Zahnärzte von 13,2% mit 95%-KI [5,2%; 21,3%] war geringer als jener der niederösterreichischen Bevölkerung mit 27,5%, den Statistik Austria 2004 erhoben hatte. ^^^^<br /><br />Conclusio: Es kann als positives Zeichen gewertet werden, dass 86,8% der niederösterreichischen Zahnärzte ihren Patienten ein gutes Beispiel geben und ihnen daher glaubhaft nahelegen können, nicht zu rauchen bzw. mit diesem Verhalten aufzuhören. Eine weitere Senkung der Raucherrate unter das Niveau von Akademikern der Allgemeinbevölkerung sollte durch Maßnahmen bei Zahnmedizinstudenten angestrebt werden.

Abstract (English)

In the present study, the smoking status of a 10% random sample (n = 69) of Lower Austrian dentists was surveyed taking into account gender, age and employment. The aim was to compare them with the Lower Austrian general population and physicians of other disciplines.

Smoking is a relatively common addiction. Tobacco consumption causes around 6 million deaths every year and a large number of different diseases, especially in the cardiovascular system or the lungs and in addition, cancer, wound healing disorders and periodontal disease. In addition to identifying any changes in the oral and pharyngeal area, it is also the task of the dentist to motivate his patients to stop smoking and support them in this project.

Methods: All 686 dentists registered at the chamber of dentists, were entered in a list and given a random number, after which they were divided by chance, a 10% random sample of 69 dentists was selected and asked if they smoke, if they ever smoked or were never smokers.

Results: A response rate of 98.6% was achieved. 13.2% of respondents were smokers, 25.0% ex-smokers and 61.8% non-smokers. The proportion of smokers was higher in male dentists (21.1%) than in female dentists (3.3%). Among 27 female residents 20 were nonsmokers, 6 former smokers and one female refused to answer. The proportion of smokers in all dentists (13.2% with 95% CI [5.2%; 21.3%]) was below that of the Lower Austrian population (27.5%) found 2014 by Statistik Austria.

Conclusio: It can be seen as a positive sign that 86,8% of Lower Austrian dentists are a role model for their patients and credible to give advice not to smoke or to stop this behavior. A further decrease of smoking rates in dentists to levels below the academic general population should be achieved by help for students of dentistry.

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