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Titelaufnahme

Titel
Zahnstatus in Relation zum Wachstumshormonexzess bei Patienten mit Akromegalie - Pilotstudie
Weitere Titel
Dental status in relation to growth hormone levels in patients with acromegaly - a pilot study
Verfasser / VerfasserinZimmermann, Alexander
GutachterWinhofer, Yvonne
Erschienen2018
Umfang56 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Paralleltitel laut Übersetzung des Verfassers
Datum der AbgabeApril 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Akromegalie / Fernröntgenanalyse / Wachstumshormon
Schlagwörter (EN)Acromegaly / Cephalometry / growthhormone
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-13801 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Zahnstatus in Relation zum Wachstumshormonexzess bei Patienten mit Akromegalie - Pilotstudie [1.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Patienten mit Wachtsumshormonüberschuss (growth hormone, GH), Akromegalie, leiden unter Vergrößerungen der Akren und des Schädels. Nicht selten rühren die initialen Beschwerden, auf Grund derer Betroffene vorstellig werden, von einer Veränderung des Kauapparats und somit ist der Zahnarzt oft der erste, der mit den Beschwerden konfrontiert wird. Eine bessere Charakterisierung des Zusammenhangs zwischen dem Ausmaß des GH-Überschusses und der mandibulären und dentalen Veränderungen könnte eine raschere Diagnostik und Therapieeinleitung begünstigen.

Deshalb war Ziel dieser prospektiven Studie den Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des GH-Überschusses und dem Zahnstatus sowie der Wachstumsparameter in Fernröntgenanalyse bei Patienten mit der Diagnose „Akromegalie“ zu untersuchen und die typischen zahnmedizinischen Veränderungen bei diesen Patienten darzustellen.

Dazu wurden 20 PatientInnen mit der Diagnose Akromegalie untersucht, bei denen Laboruntersuchungen, ein Zahnstatus sowie ein Fernröntgen durchgeführt wurden.

Bei insgesamt 15 der 20 Probanden unserer Studie konnte eine Vorverlagerung der Unterkieferzahnreihe bzw. des gesamten Unterkiefers festgestellt werden.

Des Weiteren zeigte sich bei 17 Patienten in der Fernröntgenanalyse ein eindeutig horizontaler Wachstumstyp mit erhöhten Gesichtshöhenverhältnissen, deren Ausprägung mit den gemessenen IGF-Werten korreliert.

Die aktuelle Studie bestätigt Erkenntnisse aus früheren Beschreibungen in diesem Kollektiv und legt nahe, dass die Achtsamkeit der Zahnärzte auf die beschriebenen Veränderungen eine frühere Diagnose dieser seltenen Erkrankungen ermöglichen könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

Patients with growth hormone (GH)-excess, acromegaly, suffer from enlargement of the skull's acres and early symptoms might result from the changes in the masticatory apparatus. Thus, the dentists might often be the first doctor confronted with the symptoms of that patients. A better characterization of the relationship between GH-excess and mandibular/dental changes might enable an earlier diagnoses and treatment of the disease.

Therefore the aim of this prospective study was to investigate the relationship between the extent of GH-excess and dental state, as well as the growth parameters in cephalometric analysis in patients diagnosed with "acromegaly" and to describe the typical dental changes in these patients.

20 patients with the diagnosis of acromegaly were invited to undergo blood sampling, dental state and lateral cephalometry

In a total of 15 of the 20 patients in our study a forward displacement of the mandibular teeth or the entire lower jaw was found. Furthermore in 17 patients showed a clearly horizontal growth type with increased facial height ratio in the cephalometric analysis, which correlates with the measured concentrations of IGF-1.

The current study confirms prior descriptions in this patient group and indicates, that awareness of dentists for this changes might enable an earlier diagnoses and treatment of this rare disease

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