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Titelaufnahme

Titel
Normwerterhebung von Gelenkspaltweiten der Fingergelenke / eingereicht von Victoria Donev
Weitere Titel
Definition of normative values of joint spaces of the finger
Verfasser / VerfasserinDonev, Victoria
GutachterBobacz, Klaus
Erschienen2018
Umfang150 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Fingerpolyarthrose / Normwerte / Hand / DIP / PIP / MCP / Arthrose / Fingergelenke / Normierung / Korrelation / FPA / Röntgen / HOA / IMPAX / Referenzwerte / Mittelwert / Standardabweichung / t-Test / Pearson / händisch / Messung / mm2 / gesund / Probanden
Schlagwörter (EN)normative / values / Hand / DIP / PIP / MCP / Arthrosis / HAO / joint / space / narrowing / radiograph / IMPAX / mean / standard / deviation / manually / measure / t-Test / Pearson / mm2 / healthy / volunteers
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-14462 Persistent Identifier (URN)
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Normwerterhebung von Gelenkspaltweiten der Fingergelenke [39.79 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die Osteoarthrose (OA) gilt als Gelenkerkrankung mit der höchsten Prävalenz. Am häufigsten sind dabei die Fingergelenke betroffen - Fingerpolyarthrose (FPA). Neben der klinischen Beurteilung wird in der Diagnostik der FPA die konventionelle Röntgenuntersuchung empfohlen. Neben der Osteophytenbildung gilt die Gelenkspaltverschmälerung als radiologisches Zeichen, doch gibt es bislang nur rudimentäre Daten über normale und pathologische Gelenkspaltweiten im konservativen Röntgen. Frühere Studien wurden diesbezüglich nur an Spitalspatienten durchgeführt und mittels spezieller Software erhoben; händisch wurden diese Ergebnisse noch nie nachgemessen. Da es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse darüber gibt, ab welcher Gelenkspaltgröße man von einer Verschmälerung ausgehen kann und man somit in späteren Lebensjahren anfälliger für das Erlangen einer FPA ist, verfolgt diese Studie das Ziel, die Fingergelenkspaltweiten der DIP-, PIP-, IP-I- und MCP-I - Gelenke gesunder Probanden zu ermitteln und Normwerte zu definieren. Diese sollen in Zukunft als Referenzwerte herangezogen werden und es erleichtern, die FPA frühzeitig zu erkennen und den Folgen entgegenwirken zu können.

Patienten & Methoden: Zur Erhebung der Gelenkspaltweiten haben Freiwillige (zwischen 18 und 40 Jahren) ohne bestehender oder vorangegangener rheumatischer Erkrankung an der Studie teilgenommen, von deren (beider) Hände jeweils ein dorso-palmares (dp) Röntgen angefertigt worden ist. Mittels AGFA-IMPAX Software ist sowohl der Abstand - an drei unterschiedlichen Stellen (ulnar, medial und radial des/ der Gelenkkopfes/ -basis) als auch die Fläche zwischen den gelenkbildenden Knochenenden von allen DIP-, PIP-, IP-I und MCP-I - Gelenken erhoben worden. Die Probanden wurden dabei in 2 Gruppen unterteilt (Frauen und Männer), die gegeneinander mittels t-Test verglichen wurden, um etwaige Unterschiede in der Gelenkspaltweite hervorzukehren. Da die Altersspannbreite zwischen 20 und 30 Jahren lag, bedurfte es keiner separaten Altersgruppenanalyse.

Ziel: Ziel dieser Studie war es die Fläche zwischen Gelenkskopf und -basis zu erheben und Normwerte in mm2 zu erstellen.

Resultate: Es wurden 121 Probanden (66 Frauen und 55 Männer) mit einem Durchschnittalter von 24 Jahren (Min.: 18 Jahre, Max.: 32 Jahre) einbezogen. 5 dieser freiwilligen Teilnehmer erfüllten die Einschlusskriterien nicht, womit am Ende die Kollektivgröße 116 Personen betrug. Bei den 2320 vermessenen Fingergelenken sind die Fingergelenksfläche, jeweils nach Frauen und Männern getrennt händisch erhoben und ihr Mittelwert + Standardabweichung berechnet worden. Normierungen (wie Körpergröße und Fingerfläche) und entsprechende Vergleiche sind dabei ebenso durchgeführt worden.

Schlussfolgerung: Als Ergebnis dieser Studie ist es nun möglich, Normwerte der Fingergelenke zu definieren und diese jeweils für Frauen und für Männer für den klinischen Gebrauch zur Verfügung zu stellen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Osteoarthritis of the hand (HOA) is the most common form of osteoarthritis (OA); diagnostics rely on clinical as well as on radiographical assessment. Joint space narrowing is a typical feature seen in OA joints on plain radiographs. The threshold below that a JSW can radiographically be seen as narrowed is not exactly known. Previous studies attempted to define normative values of DIP and PIP joint spaces, however, measurement was solely done using a specific software without confirmation by manual measurement. Additionally, the patient cohort was ill defined. Thus, this prospective study aims to manually measure joint space widths of healthy volunteers in order to determine those ranges of joint spaces that can be seen as normal. DIP, PIP, IP-I and MCP-I joints will be analyzed and will serve as reference or cut-off values for future projects investigating arthritic interphalangeal joints.

Patients and Methods: Healthy volunteers (18 - 40 years old) without any history of rheumatic diseases were included in the study and radiographs of both hands were taken. Radiographs were viewed and analyzed using AGFA-IMPAX software; joint margins were identified manually in DIP-, PIP-, IP-I- and MCP-I - joints. Joint space width was determined at three different locations (rightmost, middle and leftmost parts of the joint socket/ head). Additionally, the area between both joint margins was measured. To evaluate whether there was a different in joint space width between women and men, the two groups were compared using the t-Test. An age group sub-analysis was omitted since age range lay between 20 and 30 years.

Aim: The main goal of this study was to determine the area between the margins of the joint head and socked and provide values in mm2.

Results: 121 volunteers (66 women and 55 men) with an average age of 24 years (min.: 18 years, max.: 32 years) participated. 5 of them did not meet the inclusion criteria, why the final size of the group was 116 persons. 2320 joints have been examined and the joint space widths were measured manually. The results were separated in women and men and the mean + standard deviation was calculated. Further, some normalizations (on body height and finger area) and comparisons were conducted.

Conclusion: The results of this study helped us to define normal ranges of joint spaces that can be used as reference values for women and men separately.

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