Titelaufnahme

Titel
Beeinflussende Faktoren der Bereitschaft, Kinder nach dem österreichischen Impfplan und im Besonderen gegen HPV zu impfen / eingereicht von Miriam Weirich Motejat
Verfasser / VerfasserinWeirich Motejat, Miriam
GutachterSalzer, Hans ; Kulnig, Johannes
Erschienen2018
Umfang85 Blatt : Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)HPV / Humane Papillomaviren / Impfung / Impfplan / Impfbereitschaft
Schlagwörter (EN)HPV / STD / vaccination plan / vaccination willingness / coverage
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Zusammenfassung (Deutsch)

Infektionen mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV) sind eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen (STDs) und können zu verschiedenen benignen und malignen Neoplasien führen. Der erste HPV-Impfstoff wurde 2006 von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für den europäischen Markt zugelassen und ist seit dem Jahr 2014 im öffentlich finanzierten Schulkinderimpfprogramm enthalten. Allerdings sind Impfbereitschaft und Durchimpfungsrate der HPV-Impfung noch immer sehr gering, besonders im Vergleich zu anderen Impfungen des österreichischen Impfplans.

In der folgenden Diplomarbeit wurden die Bereitschaft der Eltern, ihr Kind nach dem österreichischen Impfplan und im Besonderen gegen HPV impfen zu lassen, sowie die Begründungen für ihre Entscheidung analysiert. Zudem wurde untersucht, welche zusätzlichen Parameter die Impfbereitschaft beeinflussen könnten. Des Weiteren wurde das Wissen der Eltern über den österreichischen Impfplan und im Besonderen die HPV-Impfung erhoben.

Zur Erhebung der Daten wurden in der Ambulanz der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im Universitätsklinikum Tulln Fragebögen verteilt. Von den ausgefüllten Fragebögen waren 801 verwertbar.

Die Durchimpfungsrate für die im österreichischen Impfplan empfohlenen Impfungen waren sehr hoch (76,7 %), jedoch für HPV sowohl für Eltern (7,5 %) als auch für Kinder (20,5 %) sehr gering. Die weitere Analyse der Daten zeigte, dass die Impfbereitschaft der Eltern durch das eigene Impfverhalten, ihres Bildungsniveaus, den Informationsstand bezüglich der Impfungen und das Geschlecht des Kindes beeinflusst wurde. Außerdem zeigte sich, dass sich nur ein geringer Teil der Eltern (22,1 %) gut über die HPV-Impfung informiert fühlte. Tatsächlich waren jedoch nur 16 Probanden (2 %) gut informiert, was durch eine Frage nach der Impfwirkung innerhalb des Fragebogens gegengeprüft wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

Human Papillomavirus (HPV) infections are some of the most common sexually transmitted diseases (STDs) and may cause different benign and malign neoplasms. The European Medicines Agency (EMA) approved the first HPV vaccine for the European market in 2006, and since 2014 the vaccine has been included in the government-financed school immunization program. However, willingness to vaccinate against HPV and its vaccination coverage remain very low, especially when compared to other vaccinations included in the Austrian vaccination plan.

The following thesis analyzed the parental willingness to have their child vaccinated according to the Austrian vaccination plan and especially against HPV, as well as their arguments for and against vaccination. Furthermore, parameters were sought that might influence vaccination willingness. Also, the parental level of knowledge on the Austrian vaccination plan and particularly the HPV vaccine was elevated.

To collect data, questionnaires were distributed at the pediatric clinic of the university hospital in Tulln, totaling in 801 exploitable questionnaires.

Vaccination coverage for vaccinations recommended by the Austrian vaccination plan was very high (76.7 %), yet HPV coverage remained very low for parents (7.5 %) and children (20.5 %). The vaccination willingness was affected by the parents vaccination habits, their education, their level of knowledge on vaccination and by the childs gender. While the Data analysis revealed that only a few parents (22.1 %) felt well informed about the HPV vaccine, as little as 16 people (2 %) possessed adequate knowledge on the subject, which was verified by including a question on the vaccinations effect in the questionnaire.

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