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Titelaufnahme

Titel
eHealth und Telemedizin: Genderaspekte des digitalen Medien- und Gesundheitsverhaltens / eingereicht von Anna Wernhart
Weitere Titel
eHealth and Telemedicine: Gender aspects of digital health and media behavior
Verfasser / VerfasserinWernhart, Anna
GutachterHaluza, Daniela
Erschienen2018
Umfang77 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)eHealth / Telemedizin / Gender
Schlagwörter (EN)eHealth / Telemedicine / gender
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-16491 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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eHealth und Telemedizin: Genderaspekte des digitalen Medien- und Gesundheitsverhaltens [0.41 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) revolutioniert als die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts alle Bereiche des täglichen Lebens und somit auch das Gesundheitswesen. Die elektronische Sammlung von medizinischen Daten, internetbasierte Anwendungen im Gesundheitsbereich sowie das Monitoring von PatientInnen bewirkt eine gravierende Umgestaltung des gesamten Gesundheitssystems.

Die Digitalisierung der Medizin ermöglicht es, niederschwellig eine große Anzahl an PatientInnen zu erreichen, individualisiert zu betreuen und medizinisches Wissen zu vernetzen. Um die daraus resultierenden Chancen optimal zu nützen, ist eine Bestandsaufnahme des momentanen Stimmungsbildes in der Bevölkerung unumgänglich.

Rationale: Die Einstellung des österreichischen Gesundheitspersonals zu eHealth und Telemedizin ist bisher noch wenig empirisch erforscht. Dieses Defizit greift die vorliegende Studie auf, indem sie insbesondere Genderaspekte im digitalen Medien- und Gesundheitsverhalten untersucht.

Methode: In dieser nicht repräsentativen Querschnittsstudie wurde das allgemeine und medizinische Personal der Medizinischen Universität Wien sowie Studierende der Medizin mittels Online-Fragebogen zu eHealth und Telemedizin befragt.

Ergebnisse: Die Befragten fühlten sich generell nicht ausreichend zum Thema eHealth und Telemedizin informiert. Es konnte gezeigt werden, dass sich Männer und Frauen bezüglich des digitalen Medien- und Gesundheitsverhaltens Nutzungsgewohnheiten kaum voneinander unterscheiden. Internetrecherche nach medizinisch relevanten Themen wurde von fast allen Befragten durchgeführt. Seltener wurden Gesundheits-Apps zur Aufzeichnung von Bewegungsgewohnheiten oder anderen Lifestyle-Parametern genutzt. Vor allem Männer erwarteten sich eine Erhöhung der Qualität der PatientInnenversorgung durch eHealth und Telemedizin. Das Thema Datensicherheit stellte den größten Kritikpunkt bei den Befragten dar. Die Befragten fühlten sich nicht ausreichend zum Thema eHealth und Telemedizin informiert.

Schlussfolgerung: Um die Vorteile von eHealth und Telemedizin nutzen zu können, ist es notwendig das Wissen zu diesem Thema insbesondere bei Gesundheitspersonal und Medizinstudierenden zu erweitern.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: As the key technology of the twenty-first century, information and communication technology (ICT) is revolutionizing all areas of daily life and so also health care system. The electronic collection of medical data, internet-based healthcare applications as well as monitoring of patients, results in a transformation of the entire health care system.

The digitalization of medicine enables to approach a large number of patients, individualized care and to create a networked knowledge. A snapshot of the prevailing public opinions is essential to provide targeted eHealth and telemedicine applications.

Objective: So far, there is little scientific evidence on the attitude of the Austrian population toward eHealth and telemedicine. This study addresses this deficit by examining, in particular, gender effects in digital media use and health behavior.

Methods: This study was an unrepresentative cross-sectional study. Data were collected using a questionnaire-based online survey on eHealth and telemedicine among the general and medical staff of the Medical University of Vienna as well as medical students.

Results: It could be shown that men and women hardly differ in their usage habits. Internet research on medically relevant topics was carried out by almost all respondents. Health apps to record exercise habits or other lifestyle parameters have been used rarely. Especially men could recognize an increase in the quality of patient care through eHealth and telemedicine.

The biggest hampering factor for men and women was data security. Respondents did not feel sufficiently informed about eHealth and telemedicine.

Conclusion: To use the advantages of eHealth and telemedicine, it is necessary to expand the knowledge on this topic, in particular among staff and students of the Medical University of Vienna.

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