Titelaufnahme

Titel
Impfstatus der Wiener Kinderärzte und das daraus resultierende Gefährdungspotential für Patienten - eine deskriptive Analyse / eingereicht von Sarah Peutlberger
Weitere Titel
Vaccination Status of Viennese Pediatricians and the Resulting Danger Potential for Patients - a Descriptive Analysis
Verfasser / VerfasserinPeutlberger, Sarah
GutachterVoitl, Peter
Erschienen2018
Umfang71 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Impfung / Kinderärzte
Schlagwörter (EN)vaccination / pediatricians
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Impfungen gehören zu den bedeutendsten Errungenschaften der heutigen Medizin, mit der Absicht Menschen vor Infektionskrankheiten zu schützen. Dies geschieht einerseits durch Immunisierung der Geimpften, andererseits können nicht-geimpfte Menschen durch den Herdenschutz indirekt vor der Erkrankung geschützt werden. Besonders im Gesundheitswesen, wo ein enger Kontakt mit vielen Menschen stattfindet, ist ein Schutz von Personal und Patienten wichtig um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.

Methoden: Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, niedergelassene Wiener Kinderärzte und ihre Ordinationsassistenten zu ihrem Impfstatus zu befragen und so das Gefährdungspotential für die Patienten und ihre Angehörigen abschätzen zu können.

Es wurden jene Krankheiten und Erreger ausgewählt, gegen die eine Impfung verfügbar und für die laut Österreichischem Impfplan eine Empfehlung für das Gesundheitspersonal vorhanden ist und die durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion oder Kontakt mit Blut eine Ansteckungsgefahr darstellen. Daher wurden andere Impfungen, wie etwa diejenige gegen FSME, nicht abgehandelt, da keine Ansteckung von Mensch zu Mensch erfolgen kann.

Es sollte aufgezeigt werden, welche Impfungen unter dieser Population besonders vernachlässigt werden. Durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Impfstatus sollten die Befragten auf mögliche nachzuholende Impfungen aufmerksam gemacht werden.

Ergebnisse: Es zeigte sich eine hohe Durchimpfungsrate von Impfungen wie Masern, Poliomyelitis, Pertussis und Hepatitis B von über 90%. Jedoch war nur etwa die Hälfte der Befragten gegen Meningokokken ACWY und Pneumokokken geimpft. Dazwischen lag die Influenzaimpfung mit einem Ergebnis von rund 70%. Das Schlusslicht bildete die Meningokokken B Vakzinierung, die lediglich 32% der Befragten erhielten.

Zusammenfassung: Die Durchimpfungsrate unter den befragten Kinderärzten und Ordinationsassistenten war bei vielen Impfungen hoch. Am wenigsten wurde auf einen Impfschutz gegen Meningokokken B, Meningokokken ACWY und Pneumokokken geachtet.

Kinderärzte und Ordinationsassistenten sollten zum Schutz ihrer Patienten unbedingt den offiziellen Impfempfehlungen für Gesundheitspersonal nachkommen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Vaccination is one of the biggest achievements of modern medicine with the intention to protect people from infectious diseases. On the one hand this is done by immunization of the vaccinated person and on the other hand via the herd protection of not-vaccinated persons, which are protected indirectly against many diseases.

Especially in health care, where close contact with many people takes place, protection of employees and patients is important to prevent the infections from spreading.

Methods: The aim of this diploma thesis was to interview pediatricians of Viennese outpatient clinics and their assistants about their vaccination status to evaluate the potential danger for the patients and their relatives.

Those vaccines against diseases or germs were chosen, which are transmitted via smear, droplet or blood, and which are clearly recommended for health care professionals in Austria.

Aim of this study was to show which vaccinations are particularly neglected among this population.

By dealing with their own vaccination status, the interviewed persons should become aware of possible vaccinations to catch up on.

Results: It was shown, that there was a high vaccination coverage of measles, polio, pertussis and hepatitis B with more than 90%. However, only around half of the respondents were vaccinated against meningococcus ACWY and pneumococcus. In between was the influenza vaccination with a result of around 70%. The lowest vaccination coverage was found for meningococcus B, against which only 32% of the interviewed persons were immunized.

Conclusion: The immunization coverage among the interrogated pediatricians and assistants was high in many vaccinations. The least attention was paid to vaccination against meningococcus B, meningococcus ACWY and pneumococcus. Pediatricians and their assistants should follow official vaccination guidelines for health care workers to protect their patients.

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