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Title
Zwangsstörungen im Film / eingereicht von Stephanie Ira
AuthorIra, Stephanie
Thesis advisorStompe, Thomas
Published2018
Description144 Blatt : Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Date of SubmissionJuly 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Zwangsstörung
Keywords (EN)obsessive-compulsive disorder
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Abstract (German)

Die Darstellung psychiatrischer Erkrankungen im Film ist aus der Filmbranche nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig werden verschiedenste Krankheiten als Leitthemen für Filme verwendet und dem Zuseher präsentiert. Doch inwiefern entsprechen diese Darstellungen der Realität? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Diplomarbeiten einer Gruppe von Medizinstudenten. Jeder Diplomand bearbeitet die Darstellung einer Krankheit in verschiedenen Filmen, die einzelnen Kapitel werden zum Schluss zu einem großen Ganzen zusammengefügt.

Zwangsstörungen, die heutzutage einen recht wesentlichen Teil psychiatrischer Erkrankungen ausmachen, sind das Thema dieser Arbeit.

Der erste „theoretische Teil“ der Arbeit besteht aus Definition, Beschreibung und Erklärung des Krankheitsbildes „Zwangsstörung“ sowie seiner Merkmale, der Differenzierung der Unterarten, der Abgrenzung zu ähnlichen Krankheitsbildern und der Unterscheidung zu anderen Krankheiten. Des Weiteren wird ein kurzer Überblick über die Grundlagen der Filmgeschichte und der Filmnarratologie gegeben.

Den zweiten „quantitativen Teil“ macht die Auswertung einer SPSS-Datenbank aus, deren Daten aus Filmen stammen, in denen Zwangsstörungen behandelt werden.

Der dritte „qualitative Teil“ beschäftigt sich mit dem eigentlichen Thema, nämlich der allgemeinen Beschreibung, Analyse und Interpretation von Zwangsstörungen im Film. Im Speziellen wurden fünf Filme ausgesucht, beschrieben und auf je drei Ebenen analysiert (narratologische Struktur des Films, psychopathologische Bilder und psychoanalytische Filmanalyse), danach wurden die verschiedenen Darstellungen der Krankheit innerhalb der Filme miteinander verglichen. Des Weiteren wurden die Interpretationen der Drehbuchautoren und Regisseure auf wahrheitsgemäße Darstellung der Zwangsstörung untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass, obwohl seit den 90ern zahlenmäßig ein Anstieg beobachtet wurde, nur wenige Filme mit handlungsrelevanter Zwangsstörung existieren, die Darstellung zumeist den dramaturgischen Erfordernissen untergeordnet und daher nur mäßig realitätsgetreu ist.

Abstract (English)

The representation of mental illnesses in movies is more present than ever. Many different illnesses are regularly used as leading subjects in movies to impress und depress the audience. But how near to reality are the pictures in these films? A group of medicine students asks this question and answers it. Every student works on one chapter focussed on a concrete mental illness, which is meant to be a part of a book in the end.

The chapter with Obsessive Compulsive Disorders, which are a very important part of psychiatric diseases today, is meant to be the main topic of this thesis.

The first „theoretical part“ is about the definition, description and explanation of the OCD. It is about the symptoms, about the different subgroups and about the differentiation to other related diseases. Furthermore, a brief overview over the basics of film history and narratology is presented.

In the second part, the „quantitative analysis“, the data of movies with OCD were evaluated with SPSS.

The third „qualitative“ part is the acutal description, analysis and interpretation of OCD in films. Five movies were chosen, described and analysed on three levels of filmanalysis (narrative, psychopathological and psychoanalytical analysis of the movie). Afterwards the different exposures of OCD in films were compared to each other. The interpretation of screenplay writers and producers were examined and compared to veridical exposure of real OCD.

Although there is a increase of the amount of movies with OCD since the 90s, the results show that there are just a few which are relevant for the story of the film. The definition of the disease often follows the dramaturgy of the film and does not stick to reality.

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