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Title
Intubationskriterien für Frühgeborene: Systematische Review und Metaanalyse / eingereicht von Jael Eibl
Additional Titles
Intubation criteria for preterm infants: systematic review and meta analysis
AuthorEibl, Jael
Thesis advisorCardona, Francesco
Published2018
Description102 Blatt : Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionJuly 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Frühgeborene / Intubation / Intubationskriterien / Beatmung
Keywords (EN)preterm / intubation / intubation criteria / ventilation
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Abstract (German)

Hintergrund: Die unvollst ndige Lungenentwicklung bei Frühgeborenen führt zu respiratorischen Erkrankungen, wie Respiratory Distress Syndrome (RDS) und Bronchopulmonaler Dysplasie (BPD). Zur Atemunterstützung wird h ufig nicht-invasive Beatmung, z.B. CPAP erfolgreich angewendet. In manchen F llen reicht das nicht aus und durch die respiratorische Erschöpfung wird eine Intubation notwendig. Es ist jedoch unklar wann der beste Zeitpunkt für die Intubation ist, um die Kinder rechtzeitig zu unterstützen, aber unnötige Intubationen zu vermeiden.

Fragestellung: In dieser systematischen Review und Metaanalyse wollte man den Einfluss von Intubationskriterien auf den Anteil der intubierten Frühgeborenen analysieren.

Methoden: Es wurde in drei Datenbanken (Pubmed, Embase und Cochrane - Central Register of Controlled Trials) und zus tzlich außerhalb der Datenbanken nach passenden Artikeln gesucht und schließlich konnten 69 Studien in die Analyse eingeschlossen werden. Die Datenanalyse erfolgte mithilfe eines Datenextraktionsformulares durch 2 unabh ngige Untersucher.

Statistik: Die Studiencharakteristika wurden mithilfe deskriptiver Statistik dargestellt. Um den Einfluss der Intubationskriterien auf die Rate an Intubationen zu analysieren wurde die gepoolte Proportion berechnet und nach Studiengröße gewichtet. Bedingt durch die große Heterogenit t wurden die Berechnungen unter Annahme des random-effects-Models durchgeführt. Die statistische Analyse erfolgte mit dem Statistikprogramm Stata V14.0.

Resultate: Die Rate an Intubationen sinkt mit steigender Anzahl an verwendeten Intubationskriterien. Der Sauerstoffbedarf als Intubationskriterium hat den größten Einfluss und führt zu einer niedrigeren Rate an intubierten Frühgeborenen.

Schlussfolgerungen: Es zeigen sich niedrigere Intubationraten bei den Frühgeborenen, die mithilfe vorher festgesetzter Intubationskriterien intubiert wurden. Zus tzlich werden die Intubationsraten durch die unterschiedlichen Populationen beeinflusst, da man bei den kr nkeren Kindern höhere Werte tolerierte bis intubiert wurde. Trotzdem musste bei den schwerer kranken Frühgeborenen h ufiger intubiert werden als bei den weniger Kranken. Es bedarf noch weiterer Studien um klare Grenzwerte festzustellen, die eine Intubation notwendig machen, und so den richtigen Zeitpunkt für eine Intubation festzulegen.

Abstract (English)

Background: The incomplete developement of the lungs of preterm infants leads to respiratory diseases, such as Respiratory Distress Sydnrome (RDS) and bronchopulmonary Dysplasie (BPD). Invasive treatment techniques, e.g. CPAP are used successfully in order to support the babys breathing. Nevertheless, in some cases this treatment may not be sufficient due to respiratory exhaustion and intubation is thus necessary. Yet the best moment for intubation to support the preterms who need it while avoiding unnecessary intubations is unclear.

Aim of the Study: In this Systematic Review and Meta-Analysis the aim was to analyse the effects of intubation criteria on the share of of intubated preterm infants.

Methods: The research was performed through 3 databases (Pubmed, Embase and Cochrane - Central Register of Controlled Trials) and additionally by handsearching. Finally, 69 studies could be incuded in this review. Extraction of data was conducted by 2 independent investigators with a form.

Statistics: Study characteristics were analysed with descriptive statistics. To analyse the effect of the intubation criteria on the percentage rate of intubation, we used the pooled proportion which was weighted according to studysize. Due to large heterogeneity, the analyses were conducted with random-effects-model. Stata V14.0 was used for the analysis.

Results: The percentage of intubated preterms decreases with increasing number of used intubation criteria. Especially the use of oxygen requirement as an intubation criterion leads to a lower intubation rate.

Conclusion: The study shows a lower percentage of intubated preterms who had to fulfill prespecified intubation criteria. Additionally, the diverse population causes differences concerning the size of the share of intubated preterms because in sicker preterms higher limits are tolerated before intubation is indicated. Nevertheless, the sicker preterm had to be intubated more often. Further research is needed to identify clear guidelines indicating the need for intubation.

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