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Bibliographic Metadata

Title
Successful weaning with neurally adjusted ventilatory assist in neonates and preterm infants - a retrospective analysis / eingereicht von Carina Marie Neuhann
Additional Titles
Erfolgreiche Beatmungsentwöhnung mit NAVA bei Neu- und Frühgeborenen - eine retrospektive Studie
AuthorNeuhann, Carina Marie
Thesis advisorCardona, Francesco
Published2018
Description71 Blatt : Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionSeptember 2018
LanguageEnglish
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)NAVA / Neugeborene / Frühgeborene / Erfolgreiche Extubation / EAdi Signal
Keywords (EN)NAVA / Neonate / Preterm infant / Successful extubation / EAdi signal
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-17627 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Successful weaning with neurally adjusted ventilatory assist in neonates and preterm infants - a retrospective analysis [2.27 mb]
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Classification
Abstract (German)

NAVA verwendet die elektrische Aktivität des Diaphragmas (EAdi) um die Atemunterstützung des Beatmungsgerätes an den zentralen Atemantrieb der PatientInnen anzupassen, wodurch Maschine und PatientIn in Einklang kommen und es zu weniger Asynchronien und einer Verbesserung der Beatmungsparameter sowie der Blutgaswerte führt. Diese retrospektive Pilotstudie wurde durchgeführt um zu untersuchen, wie NAVA, als neue Beatmungsmethode, am AKH in Wien eingesetzt wurde. Des Weiteren wurde untersucht, ob sich NAVA dazu eignet, neu- und frühgeborene PatientInnen erfolgreich von invasiver Beatmung zu entwöhnen. Dafür wurden 73 PatientInnen untersucht, die alle mindestens vier Stunden mit NAVA beatmet wurden. Der Großteil der PatientInnen waren Frühgeborene und wurden zwischen der 22. und 42. Schwangerschaftswoche geboren. Insgesamt wurden die PatientInnen 203-mal mit NAVA beatmet. In 37% dieser Zyklen konnten PatientInnen nach NAVA extubiert werden, wobei es bei sieben der 75 Extubationsversuche zu einer Re-intubation innerhalb von 24 Stunden kam. Von allen PatientInnen wurden 23% nie nach NAVA extubiert, wohingegen 33% immer erfolgreich extubiert werden konnten. Insgesamt nahm die Verwendung von NAVA in dem Beobachtungszeitraum zwischen November 2013 und Februar 2017 deutlich zu.

In dieser Pilotstudie wurde festgestellt, dass es in den Zyklen von PatientInnen, die extubiert werden konnten, zu einer Verminderung der inspiratorischen Sauerstofffraktion, einem Anstieg des Atemzugvolumen (bezogen auf das Patientengewicht), sowie einen Anstieg der EAdi zusammen mit einem Abfall der NAVA Levels gab. Es konnten keine Faktoren bestimmt werden, die eine erfolgreiche Extubation voraussagen würden. Dies ist ein Punkt, der weiterer Nachforschung bedarf. Die Untersuchung ergab auch, dass weniger PatientInnen (nicht-opioide) Analgetika bekamen, die später extubiert wurden, während sich ihr N-PASS Wert nicht veränderte, deshalb wird davon ausgegangen, dass dies ein Zeichen des höheren Komfort für die PatientInnen war.

Conclusio: Durch die Beatmung mit NAVA können Früh- und Neugeborene von der invasiven Beatmung entwöhnt werden, allerdings muss in weiteren Forschungen festgestellt werden, warum manche Patienten nicht extubiert werden können. Des Weiteren müssen Faktoren gefunden werden, die eine erfolgreiche Extubation voraussagen könnten.

Abstract (English)

Neurally adjusted ventilatory assist (NAVA) uses the electrical activity of the diaphragm (EAdi) to regulate the support of the ventilator in relation to the patients central respiratory output. This leads to increasing patient-ventilator synchrony and improves ventilatory parameters and blood gas values. This retrospective pilot study analysed the use of NAVA for weaning infants from the ventilator after its introduction as a new ventilation mode in the NICUs of the general hospital in Vienna (AKH), Austria. We analysed the NAVA cycles of 73 patients born between 23 weeks gestational age (GA) and term (41 weeks GA) who had been ventilated with NAVA for a minimum duration of four hours. Extubation was possible after 37% of all NAVA cycles. In seven of these 75 extubations (9%), patients needed to be re-intubated within 24 hours. Of all patients, 23% could not be extubated after using NAVA, while 33% were always successfully extubated when weaned with NAVA. The usage of NAVA in the AKH increased considerably during the observed period between November 2013 and February 2017.

We determined that during NAVA a decrease in oxygen requirements (FiO2), an increase in tidal volume (Vt) per bodyweight, as an increase EAdi peak with a decrease in NAVA levels could indicate readiness for extubation in our patients. We did not find any predictors for successful extubation.

Analgesia use in patients with NAVA was reduced with equal N-PASS values which might be an indirect sign of increased comfort.

Conclusion: NAVA can be used to successfully extubate neonates and preterm infants, but optimal strategies for weaning need to be evaluated in future studies.

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