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Title
Lichtempfindlichkeit bei MigränepatientInnen während einer Flackerlichtexposition - eine Cross-Over-Studie / eingereicht von Maike Manecke
Additional Titles
Photophobia in migraine patients during flicker exposure - a cross-over study
AuthorManecke, Maike
Thesis advisorSeidel, Stefan
Published2018
Description85 Blatt : Diagramme
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionSeptember 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Migräne / Photophobie / Lichtempfindlichkeit / Depression / Angst / Stress / Kopfschmerz
Keywords (EN)migraine / photophobia / depression / anxiety / stress / headache
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Abstract (German)

EINLEITUNG: Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und ist durch wiederkehrende einseitige, pochende Kopfschmerzen, gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen und Licht- und Lärmempfindlichkeit charakterisiert. Die Prävalenz bei Erwachsenen liegt um 15%. Die Migräne verursacht bei den Betroffenen einen hohen Leidensdruck und eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität.

Helles Licht stellt einen wichtigen Triggerfaktor für Migräneattacken dar. PatientInnen leiden nicht nur unter erhöhter iktaler Sensibilität gegenüber Licht, sondern auch interiktal, also zwischen den einzelnen Attacken.

Bislang wird PatientInnen geraten, sie sollen Triggerfaktoren meiden, um so die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Migräneattacke zu vermindern. In Studien an Patienten mit Angststörungen konnte gezeigt werden, dass offenbar das Vermeiden von Triggern zu einem Sensibilisierungsprozess führt, wobei die PatientInnen die Toleranz für diesen Trigger verlieren.

In einer Fallserie konnte gezeigt werden, dass eine längere Lichtexposition im Gegensatz zu einer kürzeren Exposition zu einer verminderten Lichtempfindlichkeit führt.

METHODEN: Um zu prüfen, ob das längere Aussetzen eines Triggerfaktors zu einer Desensibilisierung führt, werden im Rahmen der Projektstudie 14 TeilnehmerInnen rekrutiert, davon 4 Migränepatientinnen und 10 gesunde Kontrollen. Jede/r TeilnehmerIn wird an 7 aufeinanderfolgenden Tagen 8Hz-Flackerlicht über eine Stunde ausgesetzt. Außerdem erfolgt nach einer Wartezeit von 2 Monaten eine Dunkelraumexposition, welche wiederum an 7 aufeinanderfolgenden Tagen für je eine Stunde abgehalten wird.

Die subjektive Beeinträchtigung durch die jeweilige Exposition wird währenddessen anhand einer Numerischen-Rating-Skala (NRS) im Abstand von 10 Minuten abgefragt. Außerdem wird vor Beginn der Studie ein Depression-Angst-Stress-(DAS)Fragebogen ausgefüllt, wobei der Score nicht erhöht sein darf, um in die Studie eingeschlossen zu werden.

ERGEBNISSE: Es zeigte sich statistisch keine signifikante Reduktion der Lichtempfindlichkeit während der 7-tägigen Flackerlichtexposition (NRS: 2,8 auf 1,9). Ein Trend der Desensibilisierung war jedoch bei 2 Patientinnen erkennbar.

Als Nebenergebnis konnte gezeigt werden, dass es eine signifikante Korrelation zwischen der Lichtempfindlichkeit und einem erhöhten DAS-Score gab. Außerdem zeigte sich eine Reduktion der Kopfschmerzhäufigkeit zwischen

Abstract (English)

INTRODUCTION: Migraine is one of the most common neurological disorders and is characterized by recurrent unilateral, throbbing headache, gastrointestinal symptoms such as nausea and vomiting and increased sensitivity to light and noise. The prevalence in adults is about 15%. Migraine causes a high level of suffering and a significant restriction of quality of life for those affected.

Bright light represents an important trigger for migraines. Patients suffer from increased sensitivity to light not only during a migraine attack, but also interictally, which is between the individual attacks.

So far, patients are advised to avoid trigger factors, in order for them to reduce the probability of a migraine attack. Anxiety disorders studies showed that avoiding triggers apparently leads to a sensitization process, in which the patients lose their tolerance for this trigger.

In a case series, it was shown that prolonged exposure to light as opposed to a shorter exposure leads to decreased sensitivity.

METHODS: To check whether the prolonged exposure to a trigger leads to desensitization, 14 participants (4 migraine patients and 10 healthy controls) will be recruited within the project study. Each participant is exposed to 8 Hz flickering light for one hour over the course of 7 consecutive days. In addition, a one-hour darkroom exposure, which again will take place on 7 consecutive days, will be carried out after a waiting period of 2 months. During the exposures the subjective impairment by the respective exposure will be recorded with a numerical rating scale (NRS) administered every 10 minutes. In addition a questionnaire about depression, anxiety and stress (DAS) will be filled out before the start of the study. The score must not be increased to be included in the study.

RESULTS: Statistically, no significant (p>0,05) reduction of photophobia occurred during the exposure to flickering light for seven days (NRS: 2,8 to 1,9). However, an increase of desensitization is noticeable. Furthermore, the study revealed a significant (p0,05) correlation between photophobia and an increased DAS-Score. In addition a reduction of the headache frequency between

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