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Bibliographic Metadata

Title
Zusammenhänge zwischen dem REM-Schlafanteil und der Anzahl der Traumerinnerungen / eingereicht von Klaus Weninger
Additional Titles
Connection between REM-Sleep and the number of dream recall
AuthorWeninger, Klaus
Thesis advisorSeidel, Stefan
Published2018
Description63 Blatt : Diagramme, UIllustrationen
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionOctober 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)REM-Schlaf / Traum / Schlaftagebuch / Erinnerung / Schlaflabor / Dreamland-Fragebogen / Patienten / PSG / Traumerinnerung / Fragebogen / Person Spearman / Korrelation / Gesamtschlafzeit / Patientenzahl / Gruppierung / Ermunterungstechniken / Komorbiditäten / Medikamente
Keywords (EN)REM sleep / Patient / limitation / dream recall / awakening / heterogeneous patient / comorbidities / medications / NREM / remembering / Dreamland / PSG / dream memories / correlation / questionnaire / REM phases
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-17928 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenhänge zwischen dem REM-Schlafanteil und der Anzahl der Traumerinnerungen [1.14 mb]
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Abstract (German)

Hintergrund:

Bereits 1953 wurde ein Zusammenhang zwischen REM-Schlafphasen und Träumen hergestellt. Seither konnte gezeigt werden, dass auch im NREM-Schlaf geträumt wird. Mit Hilfe von Schlaftagebüchern oder Ermunterungstechniken kann das Erinnerungsvermögen hinsichtlich Träume erhöht werden. Vorstudien zeigten, dass Schlaflaborpatienten und gesunde Schläfer sich in ihrer Traumerinnerung unterscheiden.

Zielsetzung und Methodik:

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde an der Univ. Klinik für Neurologie der Medizinischen Universität Wien eine retrospektive Studie an 101 Patienten durchgeführt, die zwischen 1999 und Juli 2018 den Fragebogen „Dreamland“ im Anschluss an die Polysomnographie (PSG) ausgefüllt haben. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen dem REM-Schlafanteil in der PSG und der Anzahl der Traumerinnerungen unmittelbar nach der Untersuchungsnacht.

Ergebnisse:

Es zeigte sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Anzahl der erinnerlichen Träume und dem prozentualen Anteil des REM-Schlafs an der Gesamtschlafzeit (p-Wert 0,032). Weiters wurde untersucht, ob die Patienten die mehrere Träume hatten den Fragebogen eher komplettierten als Patienten mit einem Traum. Hier konnte kein statistischer Unterschied nachgewiesen werden (p=0,302). Bei der Korrelation nach Pearson und Spearman konnte keine statistisch signifikante Assoziation zwischen der Anzahl der Traumerinnerungen und dem Quotienten von REM-Schlafanteil und der Wachdauer nach Schlafbeginn hergestellt werden (p=0,205).

Diskussion:

Zahlreiche Studien bestätigen unseren signifikanten Zusammenhang zwischen der Anzahl der erinnerlichen Träume und dem prozentualen Anteil des REM-Schlafs an der Gesamtschlafzeit. Limitationen stellen in erster Linie die geringe Patientenzahl dar, aber auch der Informationsverlust durch die Gruppierung der Variablen. Weitere Limitationen sind die fehlenden Ermunterungstechniken, die in anderen Studien zu höheren Traumerinnerungsraten führten. Weiters muss das heterogene Patientenkollektiv erwähnt werden. So wurden beispielsweise Komorbiditäten oder Medikamente nicht einheitlich erfasst.

Abstract (English)

Background:

Already in 1953, a connection between REM sleep and dreams has been established. Since then, it has been confirmed that people also dream during NREM sleep. With the help of sleep diaries and awakening techniques dreams can be remembered better. Previous studies have shown that sleep laboratory patients and healthy sleepers differ regarding dream memories.

Objectives/Methods:

The retrospective study for this diploma thesis has been conducted at the Department of Neurology at the Medical University of Vienna. Between 1999 and July 2018, 101 patients have filled in the questionnaire “Dreamland” after a polysomnography (PSG). The association between REM sleep and the number of dream memories immediately after the night has been studied.

Results:

A statistically significant correlation between the number of remembered dreams and the proportional length of the REM sleep in relation to the total sleep time could be shown (p-value: 0,032). In addition, it has been examined whether patients with several dreams were more likely to complete the questionnaire than those with just one dream. However, no statistical difference could be determined (p-value: 0,302). Likewise, no statistically significant association (Pearson and Spearman) between the number of dream memories as well as the ratio between the REM phases and the wake time after sleep onset could be shown (p-value: 0,205).

Discussion:

Numerous studies confirm a significant correlation between the number of the memorized dreams and the proportional length of the REM sleep in relation to the total sleep time. The low number of patients and the information loss due to the grouping of the variables represent limitations. The same is true for the missing awakening techniques which have led to higher dream recall rates in other studies. Moreover, the heterogeneous patient population has to be mentioned: comorbidities and medications, for instance, were not consistently gathered.

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