Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Long-term clinical outcome of non-geriatric patients after femoral neck fractures - Correlation with femoral shortening / eingereicht von Jakob Schnabel
Weitere Titel
Klinisches Langzeit-Outcome bei nicht geriatrischen Patienten nach einer Oberschenkelhalsfraktur - Korrelation mit Verkürzung des Femurs
Verfasser / VerfasserinSchnabel, Jakob
GutachterHaider, Thomas ; Wozasek, Gerald
Erschienen2018
Umfang64 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Datum der AbgabeNovember 2018
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Schenkelhalsfraktur / nicht geriatrisch / Femurverkürzung / Trauma / funktionelles Outcome
Schlagwörter (EN)femoral neck fracture / non-geriatric / femoral shortening / femoral neck shortening / leg length discrepancy / functional outcome
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-18955 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Long-term clinical outcome of non-geriatric patients after femoral neck fractures - Correlation with femoral shortening [1.52 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Frakturen des Oberschenkelhalses treten hauptsächlich bei älteren Patienten aufgrund schlechter Knochenqualität auf. Bei jungen, aktiven Patienten ist deren Auftreten meist durch Hochrasanztraumen verursacht. Generell haben junge Patienten höhere Anforderungen an die Funktion des Hüftgelenks. Mögliche Komplikationen wie die avaskuläre Hüftkopfnekrose, ausbleibende Heilung, femoroacetabuläres Impingement und Verkürzung des Femurs können zu funktionellen Einschränkungen führen. Trotz dieses bestehenden Risikos des Auftretens dieser Komplikationen ist die Hüftkopf-erhaltende operative Therapie bei jungen Patienten Mittel der Wahl. Zur Erreichung dieses Ziels sind verschiedene Implantate verfügbar. In unserer Studie haben wir das klinische Outcome von nichtgeriatrischen Patienten nach Fixation der Oberschenkelhalsfraktur nach im Median von 5,5 Jahren untersucht.

Die Einschlusskriterien lauteten interne Fixation mit Dynamische Hüftschraube oder Verschraubung einer Schenkelhalsfraktur bei Patienten mit einem Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Patienten, die diese Einschlusskriterien erfüllten, wurden aus der Datenbank des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien erhoben, kontaktiert und über die Möglichkeit informiert, an unserer Studie teilzunehmen. Die Teilnahme bestand aus einer klinischen und radiologischen Untersuchung. Insgesamt nahmen 40 Patienten an der Nachuntersuchung teil, bei denen die Verkürzung des Oberschenkelhalses, die Verkürzung des Oberschenkels und die Beinlängendifferenz analysiert und mit dem funktionellen Outcome Scores in Korrelation gesetzt wurden.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine Verkürzung des Oberschenkelhalses, eine Verkürzung des Oberschenkels und eine Beinlängendifferenz in zumindest 80 Prozent der Patienten auftritt und nach 6 Monaten auf einem stabilen Niveau sistiert. Instabile Frakturen wie Pauwels III oder Garden III Frakturen scheinen Verkürzungen mit größerem Ausmaß zu neigen. Das funktionelle Ergebnis ist mit einem medianen Harris Hip Score von 96 von maximal 100 Punkten sehr zufriedenstellend. Eine Beeinflussung der Oberschenkelverkürzung durch Implantatwahl oder Frakturtyp konnte nicht gezeigt werden. Es konnte weiters kein signifikanter Zusammenhang zwischen Verkürzungsausmaß und funktionellem Ergebnis erhoben werden.

Unsere Resultate zeigen, dass interne Fixation von Oberschenkelhalsfrakturen in nicht geriatrischen Patienten trotz hoher Prävalenz von Verkürzung des betroffenen Oberschenkels zu zufriedenstellenden klinischen Ergebnissen führt.

Zusammenfassung (Englisch)

Femoral neck fractures mainly occur in elderly patients because of poor bone quality. In young, active patients this fracture type is mostly caused by high-energy accidents. Young patients in general have higher functional demands. Potential complications such as avascular necrosis of the femoral head, non-union, femoroacetabular impingement and shortening of the femur are more likely to affect patients at younger age. Despite potential risk of these complications, joint-preserving surgery is preferred in the treatment of femoral neck fractures in young, active patients. To achieve this goal, several implants are available. In our study, we investigated the clinical outcome of non-geriatric patients after internal fixation of femoral neck fractures in the mid-term follow-up.

Patients, who sustained a femoral neck fracture and were treated with internal fixation at an age between 18 and 65, were acquired from the database of the General Hospital Vienna. Collected patients were then contacted and asked to participate in our study with a follow-up examination including whole leg standing X-rays and evaluation of functional outcome scores. A total of 40 patients returned for follow-up examination with a median follow-up of 5.6 years. Femoral neck shortening, femoral shortening and leg length discrepancy were analysed and correlated to functional outcome scores.

Results of the study show, that femoral neck shortening, femoral shortening and leg length discrepancy occur in at least 80 percent of the patients. Shortening occurred predominantly during first 6 months and remained stable afterwards. Instable fracture types such as Pauwels III fractures and Garden III fractures are prone to larger extent of shortening. The functional outcome overall was satisfying with a median Harris Hip Score of 96. We were not able to demonstrate significant influence of implant type or fracture type on femoral shortening. Moreover, the extent of femoral shortening did not correlate with functional outcome.

Our results indicate that internal fixation of femoral neck fractures in non-geriatric patients leads to satisfying clinical results despite high prevalence of femoral shortening.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 3 mal heruntergeladen.