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Titelaufnahme

Titel
Der Zusammenhang zwischen der Erweiterung des Parodontalspalts um den Neoapex nach Wurzelspitzenresektion und dem Auftreten von klinischen Symptomen.
Weitere Titel
Correlation between the widening of the periodontal space after endodontic surgery and the appearance of clinical symptoms.
Verfasser / VerfasserinKellerer, Vinzenz
GutachterGahleitner, André
Erschienen2018
Umfang66 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Paralleltitel laut Übersetzung des Verfassers
Datum der AbgabeNovember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wurzelspitzenresektion / WSR / Parodontalspalterweiterung / klinische Symptome / Rezidiv / Computertomographie / CT
Schlagwörter (EN)endodontic surgery / periodontal space / widening / clinical symptoms / recurrence / computed tomography / CT
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-18534 Persistent Identifier (URN)
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Der Zusammenhang zwischen der Erweiterung des Parodontalspalts um den Neoapex nach Wurzelspitzenresektion und dem Auftreten von klinischen Symptomen. [2.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Trotz modernster Operationstechniken kommt es immer wieder zum Auftreten von Rezidiven nach einer Wurzelspitzenresektion (WSR). Zur Abklärung möglicher Rezidive

wurden radiologische Beurteilungskriterien mittels konventioneller Bildgebungsverfahren und separat dazu klinische Erfolgskriterien festgelegt. Allerdings wurde dabei der Zusammenhang zwischen einer Parodontalspalterweiterung (PSE) des Neoapex und simultan auftretende klinischen Symptomen bisher noch nicht untersucht.

Methoden: Insgesamt wurden Computertomographie-Aufnahmen von 87 Patienten beziehungsweise 120 wurzelspitzenresezierte Zähne aus dem Fachbereich Radiologie der Universitätszahnklinik Wien aus einem Zeitraum von 2012 bis 2018 inkludiert. Das Hauptaugenmerk der radiologischen Beurteilung bezog sich vor allem auf den Nachweis einer PSE des Neoapex einer wurzelspitzenresezierten Zahnwurzel. In einem zweiten Schritt wurden die Ergebnisse der radiologischen Auswertung mit den dokumentierten klinischen Symptomen der jeweiligen Zähne korreliert.

Resultate: Bei der retrograden Datenauswertung der CT-Bilder wurde bei 90 Zähnen eine PSE beziehungsweise bei 30 Zähnen keine PSE festgestellt. Innerhalb der Zähne mit PSE waren 65 Zähne (54,2% der Gesamtzahl) ebenfalls klinisch symptomatisch und 25 Zähne klinisch asymptomatisch. Von den 30 Zähnen ohne PSE waren nur 9 Zähne klinisch symptomatisch beziehungsweise 21 Zähne beschwerdefrei. Infolgedessen ergab sich anhand der statistischen

Auswertung mittels Chi-Quadrat-Test mit Yates-Korrektur (Kontinuitätskorrektur) ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen einer PSE um den Neoapex nach einer WSR und dem Vorhandensein von klinischen Symptomen der jeweiligen Zahnregion.

Konklusion: Mithilfe dieser Diplomarbeit kann das Verständnis entstandener Rezidive einer zurückliegenden WSR vertieft und verbessert werden. Die derzeit bestehenden Kriterien eines Rezidivs nach einer WSR können somit um die hierdurch belegte Korrelation zwischen der PSE und simultan auftretenden klinischen Symptomen erweitert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: Despite modern endodontic microsurgery techniques recurrences of periapical lesions still appear nowadays. In order to clarify possible recurrences, radiological criteria in the assessment of healing after endodontic surgery by means of conventional radiographic methods and separately clinical success criteria have been set. However, the correlation between periodontal space enlargement of the apex and simultaneous clinical symptoms has not yet been investigated.

Methods: In total, we included computed tomography images of 87 patients respectively 120 root-tip-resected teeth from the Department of Radiology of the University Dental Clinic in Vienna within a period of time from 2012 to 2018. The main focus of the radiological assessment was the proof of an enlargement of the periodontal space surrounding the apex of the resected root-tip. Subsequently, the results of the radiological evaluation were correlated with the precisely documented clinical symptoms of the respective teeth.

Results: The retrograde data analysis of the CT images revealed 90 teeth with and 30 teeth without an enlarged periodontal space. Within the group of teeth with an enlarged periodontal space, 65 teeth (54.2% of the total) were also clinically symptomatic and 25 teeth clinically asymptomatic. Of the 30 teeth without enlargement of the periodontal space, only 9 teeth were clinically symptomatic, whereas 21 teeth were completely symptomless. Consequently, statistical evaluation using the chi-squared test with Yates's correction for continuity revealed a statistically significant correlation between the enlargement of the periodontal space surrounding the apex after endodontic surgery and the occurrence of clinical symptoms of the respective tooth region.

Conclusion: The findings presented in this thesis contribute to an improved understanding of possible recurrences after endodontic surgery. The currently existing criteria of recurrences after endodontic surgery can thus be extended by the correlation between the enlargement of the periodontal space surrounding the apex and simultaneously occurring clinical symptoms.

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