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Titelaufnahme

Titel
In vitro Untersuchungen zum direkten Kontakt von oralen Zellen mit PHD-Inhibitoren beladenen Kollagenmembranen
Verfasser / VerfasserinAl-Habbal, Diana
GutachterHermann, Agis
Erschienen2018
Umfang58 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Datum der AbgabeNovember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kollagen / PHD-Inhibitor / zahnärztliches/kraniofaziales Material / in vitro / Wundheilung
Schlagwörter (EN)collagen / PHD inhibitor / dental/craniofacial material / in vitro / wound healing
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-18604 Persistent Identifier (URN)
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In vitro Untersuchungen zum direkten Kontakt von oralen Zellen mit PHD-Inhibitoren beladenen Kollagenmembranen [1.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge der Guided Bone Regeneration werden Kollagenmembranen verwendet, um die Regeneration des Knochens zu unterstützen. Im Zusammenhang der Regeneration spielt die Angiogenese eine Schlüsselrolle. Prolylhydroxylaseinhibitoren (PHD-Inhibitoren) können pro-angiogen Wirken und dadurch Regeneration unterstützen. Wir konnten zeigen, dass Kollagenmembranen PHD-Inhibitoren freisetzen. Ob Kollagenmembranen die Kapazität besitzen PHD-Inhibitoren so wie Wachstumsfaktoren lokal zu binden ist noch ungeklärt.

Es stellt sich also die Frage ob Kollagenmembranen nach der ersten Phase der Freisetzung von PHD-Inhbitoren noch pro-angiogene Aktvität besitzen und wie sich der direkte Kontakt von oralen Zellen mit der Membranoberfläche auswirkt.

Ziel dieser Arbeit ist es die Wirkung des direkten Kontakts von oralen Zellen mit Kollagenmembranen, welche mit PHD-Inhbibitoren beladen wurden, auf Zell-Vitalität, Zell-Proliferation und die zelluläre pro-angiogenen Kapazität zu bestimmen. Es soll geklärt werden ob die mit PHD-Inhibitoren beladenen Kollagenmembran ihre proangiogene Kapazität auch nach dem Auswaschen der PHD-Inhibitoren behalten.

Prüfkörper von Kollagenmembranen (Bio-Gide®) werden nach einem etablierten Protokoll (Hamid O et al 2015) gestanzt und den PHD-Inhibitoren (DMOG, DFO und L-MIM) durch Lyophylisierung beladen.

Um die pro-angiogene Wirkung der Membranen zu ermitteln, werden Fibroblasten der Gingiva direkt auf den Kollagenmembranen kultiviert. Um die Kapazität der Membranen zu ermitteln PHD-Inhibitoren zu binden, werden sie über eine Periode von 48 Stunden ausgewaschen und dann Fibroblasten der Gingiva direkt auf den Kollagenmembranen kultiviert. Die pro-angiogene Kapazität wird über die Zellkulturüberstände mittels VEGF ELISA bestimmt. Zusätzlich wird die Vitalität und Proliferation der Zellen mittels "live-dead staining", MTT und BrdU-Assays ermittelt.

Die Daten werden mit Mittelwert und Standardabweichung dargestellt. Liegt eine Normalverteilung vor, werden die Unterschiede zwischen den Gruppen durch ANOVA und post hoc t-Test ermittelt.

Der positive Bescheid von der Ethikkommission liegt vor (#631/2007).

Zusammenfassung (Englisch)

Hypoxia-based strategies for applications in oral surgery and periodontology have been proposed where collagen barrier membranes (CBM) are loaded with prolylhydroxylase inhibitors (PHD inhibitors) to induce a pro-angiogenic response. While it was found that CBM release PHD inhibitors, it is still unclear whether there are still PHD inhibitors remained on repeated washing collagen membranes whether the PHD inhibitors still act pro-angiogenic and how cells which have direct contact with membrane react. Here we evaluated the response of oral cells cultured on CBM, supplemented with the PHD inhibitors dimethyloxalylglycine (DMOG), desferrioxamine (DFO), and l-mimosine (l-MIM). Gingival fibroblasts (GF) were cultured on unwashed CBM as well as on CBM that had been washed with serum-free medium for 48 hours. The pro-angiogenic response was measured based on vascular endothelial growth factor (VEGF) production. Viability and proliferation were assessed based on MTT and BrdU assays. We found that GF seeded onto CBM loaded with DFO and l-MIM, but not DMOG, showed an increase in VEGF to 6.1-fold and 7.7-fold compared to unloaded CBM, respectively. Cells remained vital, but a trend for decreased proliferation was observed on DMOG and DFO-loaded CBM which did not reach the level of significance. Evaluation of washed CBM revealed no difference between the unloaded CBM and CBM supplemented with DMOG, DFO, or l-MIM. In conclusion, our results suggest that CBM do not adsorb hypoxia mimetic activity but release phd-inhibitors within the first hours.

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