Titelaufnahme

Titel
Subjective Quality of Life in Parents with Schizophrenia : A secondary data analysis
Weitere Titel
Subjektive Lebensqualität von Eltern mit Schizophrenie Eine sekundäre Datenanalyse
Verfasser / VerfasserinLandsteiner, Lukas
GutachterSchrank, Beate
Erschienen2018
Umfang73 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeDezember 2018
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Schizophrenie / Elternschaft / Subjektive Lebensqualität / MANSA
Schlagwörter (EN)Schizophrenia / Parenthood / Subjective Quality of Life / MANSA
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergründe: Ein beachtenswerter Anteil an Patienten mit Schizophrenie sind Eltern. Ein Großteil der Forschungsliteratur zu diesem Thema, beschäftigt sich mit der Auswirkung der Erkrankung des Elternteiles auf das Wohl der betroffenen Kinder.

Ziele: Im Rahmen dieser Diplomarbeit, wurde der Zusammenhang zwischen Elternschaft und der subjektiven Lebensqualität von PatientInnen mit Schizophrenie und anderen F2 Diagnosen untersucht. Ziel war es, zu untersuchen ob es einen Unterschied in subjektiver Lebensqualität zwischen Eltern und Nichteltern gab. Zudem wurde untersucht ob Unterschiede in Bezug auf soziodemographische Faktoren oder Schwere und Länge der Erkrankung zwischen den zwei Gruppen vorliegen würde.

Methoden: Diese Diplomarbeit wurde anhand der Primärdaten von 5 multizentrischen Studien durchgeführt. Die Daten wurden gepooled und zusammen ausgewertet. Die subjektive Lebensqualität wurde mittels MANSA erfasst, die Schwere der Erkrankung wurde mittels BPRS 18 erfasst. Die statistische Auswertung wurde für drei Subpopulationen des gesamten Datenpools (n=3595) durchgeführt. In einer ersten Analyse (n=2685) wurden PatientInnen mit jeglicher F2 Diagnose, die mit Kinder in einem Haushalt lebten und jene die dies nicht taten verglichen. In einer zweiten Analyse (n=1858), wurden lediglich PatientInnen mit einer F20 Diagnose, die mit Kindern wohnten und jene die dies nicht taten verglichen. In der dritten Analyse (n=1049) wurden PatientInnen mit jeglicher F2 Diagnose die Kinder hatten mit jenen verglichen die keine hatten. Mittels T-tests für unabhängige Stichproben und Chi-tests wurden Gruppenunterschiede erfasst. Faktoren die einen univariaten Zusammenhang mit dem MANSA Mittelwert zeigten wurden in ein multiples lineares Regressionsmodell eingefügt, um den möglichen Beitrag der Varianz and subjektiver Lebensqualität zu quantifizieren.

Ergebnisse: PatientInnen mit jeglicher F2 Diagnose, die mit Kindern im selben Haushalt lebten hatten einen statistisch signifikant höheren MANSA Mittelwert als PatientInnen die dies nicht taten. Bei PatientInnen mit einer F20 Diagnose ist dieser höhere MANSA Mittelwert nicht mehr statistisch signifikant. Bei PatientInnen mit jeglicher F2 Diagnose, die Kinder haben, wurde ein statistisch signifikant niedrigerer MANSA Mittelwert gefunden als bei PatientInnen die keine haben. Im multiplen linearer Regressionsanalyse zeigten weder „lebt mit Kindern“ noch „hat Kinder“ einen statistisch signifikanten Zusammenhang mit dem MANSA Mittelwert, lediglich der BPRS Mittelwert zeigte einen statistisch signifikanten negativen Zusammenhang mit dem MANSA Mittelwert in allen 3 Analysen.

Konklusion: Elternschaft ist ein wichtiges Thema im Umgang mit Menschen mit Schizophrenie und Wahnhaften Störungen. Der Zusammenhang zwischen Elternschaft, das eigene Erleben derselben und subjektiver Lebensqualität ist komplex und variiert möglicherweise für ein und dieselbe Person unter unterschiedlichen Umständen. Weitere Forschung ist nötig, um jene Umstände zu identifizieren, welche das die subjektive Lebensqualität und die Eltern-Kindbeziehung verbessern, um so das bestmögliche Outcome für Eltern und deren Kinder zu erreichen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: A considerable number of people with schizophrenia have children. So far research concerning itself with the quality of life in the context of schizophrenia and parenthood, has focussed mainly on the effect the disease has on the outcome of the patients children.

Objectives: In this study we investigated the relation between parenthood and the subjective quality of life (SQOL) in patients with schizophrenia and other F2 diagnoses. Our aim was to explore the relation between SQOL in patients with schizophrenia and Parenthood, symptom severity, duration of illness and various sociodemographic variables.

Methods: This study resorts to primary Data obtained from 5 Studies conducted in the UK and throughout Europe. The provided data will first be transformed into a common format and merged in order to allow statistical analysis. Subjective quality of life was measured using the Manchester short assessment of quality of life scale (MANSA), symptoms were measured using the BPRS 18. Statistical analysis was performed for 3 subpopulations of the final data pool (n=3595): once for participants with any F2 Diagnosis comparing participants who were living with children with those who were not (n=2685), once for participants with a diagnosis of F20 comparing participants who were living with children and those who were not(n=1858), and once for participant with any diagnosis comparing those who had children with those who did not (n=1049). Independent samples T-Tests and Chi-Tests were run to assess difference between groups. Factors that were found to be univariately related to mean MANSA score were entered into a multiple linear regression analysis in order to assess the contribution of parenthood to overall SQOL.

Results: Results varied for the different subpopulations. The largest sample indicates that patients with an F2 diagnosis, who live with children, have a higher SQOL than patients, who do not. This effect is not statistically significant when only comparing participants with an F20 diagnosis specifically. An inverse relation can be found when comparing patients that have children with those who do not. When controlling for other factors, neither living with children nor having children remains statistically significant in any of 3 multiple linear regression analyses, merely mean BPRS was found to be significantly related to mean MANSA score in all 3 analyses, in the sense that a lower BPRS mean score was associated with a higher mean MANSA score.

Conclusion: Parenthood is a topic of concern when dealing with patients with schizophrenia or delusional disorders. The relation between parenthood, the patients experience of the same and SQOL is complex and might vary for the same individual under different circumstances. Further research is necessary in order to identify situations which improve patients SQOL and experience of their own parenthood and further attain the best possible outcome for patients and their children.