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Title
Prädiktive Marker für das Therapieansprechen im kolorektalen Karzinom / eingereicht von Bogdan Osmokrovic
Additional Titles
Markers Affecting Therapy Response in Colorectal Cancer
AuthorOsmokrovic, Bogdan
Thesis advisorSchulenburg, Axel
Published2019
Description52 Blatt
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2019
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Date of SubmissionJanuary 2019
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Prädiktive Marker / kolorektales Karzinom
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Abstract (German)

Die grundlegende Anomalie, die zur Entwicklung von Krebs führt, ist die kontinuierliche unregulierte Proliferation von Krebszellen. Weiters können Krebszellen auch aus dem Tumor abwandern und ins normale Gewebe und Organe eindringen und sich schließlich im ganzen Körper ausbreiten. Krebserkrankungen des Dickdarms und des Rektums sind insgesamt der drittwichtigste Tumortyp weltweit. Krebs des Dickdarms ist häufiger als das Rektumkarzinom. Die Prognose von Darmkrebs ist eindeutig mit dem Grad der Durchdringung des Tumors durch die Darmwand und der Anwesenheit oder Abwesenheit von Lymphknoten- oder Fernmetastasen verbunden. Patienten mit lokal fortgeschrittenen Tumoren und Lymphknotenbefall erhalten adjuvante Chemotherapie, die zumeist mit einer Kombination aud 5-Fluorouracil und Oxaliplatin durchgeführt wird.

FGFRs sind Tyrosinkinase-Rezeptoren, die im Dickdarmkrebs häufig fehlreguliert sind und den Krebszellen erhöhtes Überlebenspotential vermitteln und so auch Einfluss auf das Therapieansprechen haben können. Unsere explorative Pilotstudie untersucht die Auswirkungen von FGF8 und FGF-Rezeptor 4 auf den Erfolg von adjuvanter Chemotherapie mit Oxaliplatin. Zu diesem Zweck wurde Gewebeschnitte von resezierten Darmtumoren mit Antikörpern gefärbt, die die Proteine Ki67, CD44, FGF8 und FGFR4 erkennen. Die Färbeintensität wurde mit dem Ansprechen auf adjuvante FolFOx Therapie korreliert. Da im Patientenkollektiv leider nicht ausreichend nicht responsive Patienten vorhanden waren, konnten keine statistisch signifikanten Ergebnisse festgestellt werden. Um signifikante Werte zu erhalten, muss eine größere Kohorte, mit mehr Rezidiv und nicht Rezidiv Patienten untersucht werden.