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Bibliographic Metadata

Title
Vaginale HPV-Besiedelung bei Mädchen und jungen Frauen nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation
Additional Titles
Vaginal HPV colonisation in girls and young women after allogenic hematopoetic stem cell transplantation
AuthorBauer, Dorothea
Thesis advisorDörfler, Daniela
Published2019
Description130 Blatt
Institutional NoteMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2019
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Date of SubmissionJanuary 2019
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)HPV / HSZT / Kindergynäkologie / Gynäkologie / Pädiatrie / Stammzelltransplantation
Keywords (EN)HPV / gynecology / HSCT / pediatrics / stem cell transplantation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-18895 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Vaginale HPV-Besiedelung bei Mädchen und jungen Frauen nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation [3.03 mb]
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Classification
Abstract (German)

Einleitung

Humane Papillomaviren (HPV) infizieren Epithelzellen und sind Ursache zahlreicher maligner und non-maligner Erkrankungen. Eine Infektion mit HPV ist Voraussetzung für die Entstehung eines Zervixkarzinoms. Die meisten vaginalen HPV-Besiedelungen unter gesunden Frauen sind selbstlimitierend. Unter immundefizienten PatientInnen ist die Prävalenz für persistierende HPV-Infektionen und daraus entstehende Neoplasien allerdings deutlich erhöht. Zur vaginalen HPV-Besiedelung bei Kindern gibt es wenig publizierte Daten. Es konnte jedoch gezeigt werden, dass auch bei gesunden Mädchen vor Kohabitarche passagere vaginale HPV-Besiedelungen keine Seltenheit sind. Die allogene hämatopoe-tische Stammzelltransplantation (HSZT) ist eine kurative Therapieoption für zahlreiche Erkrankungen wie akute und chronische Leukämien und Lymphome. Immer bessere Behand-lungsmöglichkeiten und steigende Überlebenschancen nach HSZT führen zu wachsender Be-deutung möglicher Spätfolgen und der Notwendigkeit optimaler Nachbetreuung. Da es noch keine publizierten Daten zur vaginalen HPV-Besiedelung bei Mädchen und jungen Frauen nach HSZT gibt, wurde diese prospektive, nicht interventionelle Pilotstudie entwickelt.

Zielsetzung und Methoden

Das Ziel dieser Pilotstudie und der mit ihr verbundenen Diplomarbeit war es, die Prävalenz einer vaginalen HPV-Besiedelung bei Kindern und jungen Frauen nach HSZT zu erfassen. Dazu wurde unter 18 Patientinnen des St. Anna Kinderspitals, die nach einer HSZT in der SZT (Stammzelltransplantations)-Ambulanz des St. Anna Kinderspitals betreut wurden, ein zweimaliger HPV-Abstrich im Abstand von 3 bis 6 Monaten an der Kinder- und Jugendgynäkologischen Ambulanz der Universitätsklinik für Frauenheilkunde an der Medizinischen Universität Wien am allgemeinen Krankenhaus (AKH) erhoben.

Ergebnisse

Insgesamt wurde bei 3 (16,7%; 95% KI [ 0,0%; 33,9%] der 18 Patientinnen zu zumindest einem Zeitpunkt vaginal HPV nachgewiesen. Davon zählten zwei zur kleineren Untergruppe der Patientinnen nach Kohabitarche und eine zur größeren Untergruppe vor Kohabitarche.

Schlussfolgerung

Die Daten der vorliegenden Studie zeigen, dass eine vaginale HPV-Besiedelung bei Mädchen und jungen Frauen nach HSZT vor Kohabitarche von geringer Bedeutung sein dürfte. Ein erhöhtes Risiko für eine vaginale HPV-Besiedelung zeichnete sich jedoch für Patientinnen nach Kohabitarche, welche im Rahmen der HSZT einer Konditionierungstherapie mit Ganzkörperbestrahlung unterzogen worden waren, ab.

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