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Titelaufnahme

Titel
Posttraumatic stress disorders, emotional disturbances and suicidality in relation to Axis I and Axis II comorbidities among then-children who went through traumatic events during the 1998-99 war in Kosovo
Weitere Titel
Posttraumatic stress disorders, emotional disturbances and suicidality in relation to Axis I and Axis II comorbidities among then-children who went through traumatic events during the 1998-99 war in Kosovo
Verfasser / VerfasserinTelaku, Naim
GutachterWinkler, Dietmar
Erschienen2018
Umfang87 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diss., 2018
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeAugust 2018
SpracheEnglisch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)PTSD / personality / trauma
Schlagwörter (EN)trauma / PTSD / personality
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-19148 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Posttraumatic stress disorders, emotional disturbances and suicidality in relation to Axis I and Axis II comorbidities among then-children who went through traumatic events during the 1998-99 war in Kosovo [2.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Folgen von frühen Kindheitstraumata auf Persönlichkeitsstrukturen im späteren Erwachsenenleben sind aus unserer Sicht von der bisherigen Forschung nur unzulänglich behandelt worden. Die etablierte Literatur zum Thema Persönlichkeit behandelt Persönlichkeit als stabile Eigenschaften, die sich während der unterschiedlichen Lebensabschnitte nicht verändert, das heißt, es wird angenommen, dass die Persönlichkeit bis ins hohe Alterstabilbleibt.

Dieses Forschungsprojekt ist auf der gegenteiligen Hypothese aufgebaut: Die Persönlichkeit im Erwachsenenalter reflektiert Traumaerfahrungen im Kindersalter. Genauer gesagt haben wir versucht, den Effekt eines Traumas zu messen, und zwar 16 Jahre, nachdem das Trauma stattgefunden hat. Zudem ist unsere Hypothese, dass die Raten für Depression und posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) bei im Kindesalter traumatisierten erwachsenen Personen höher ist. Das Fünf-Faktoren-Model der Persönlichkeit bildet die Ausgangsbasis unserer Studie, um die Persönlichkeiten zu messen. Daten von 355 Universitätsstudenten, die vor etwa 16 Jahren, im Alter zwischen 2 und 8 Jahren, ein kriegsbezogenes Trauma erlitten haben, füllten einmalig den NEO PI-R (McCrea, 1992), denHarvard Trauma Fragebogen (Mollica, 2000) und dasBeck Depressionsinventar (Beck, 1961)aus. Unsere Ergebnisse zeigen, dass mindestens zwei der fünf Faktoren der Persönlichkeit, und zwar Extraversion (Extravertiertheit) und Agreeableness(Verträglichkeit) stark mit einem Kindheitstrauma korrelieren. Anders ausgedrückt:Um so stärker/schlimmer das Traumaerlebnis war, desto niedriger war der Wert in diesen beiden Persönlichkeitsfaktoren, wobei bekannt ist, dass sowohl Extraversion als auch Agreeableness einen Einfluss auf unsere sozialen Kompetenzen und Anpassungsfähigkeiten ausüben. Niedrige Werte für Extraversion und Agreeableness deuten auf eine schwache soziale Eingliederung, Leistung und Zufriedenheit hin. Die Regressionsanalysezeigte, dass 3,6% der Schwankung in Extraversion und 1,8% der Schwankung in Agreeableness auf ein kindliches Trauma zurückzuführen ist. Zudem zeigen unsere Ergebnisse eine starke Verbindung zwischen Kindheitstrauma und PTSD, jedoch keine signifikante Beziehung zwischen Kindheitstrauma und Depression.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this study is to investigates the prolonged effects of childhood trauma on personality and emotionality in adulthood. We looked for personality changes, depression and posttraumatic stress disorder (PTSD) among university students who had experienced the Kosovar war of 1998-1999 as children.

To measure the exposure to trauma and PTSD, we used the Harvard Trauma Questionnaire, while for personality traits measurements, the NEO personality inventory revised was applied on 355 respondents. Beck depression inventory was used to measure depression.

Our findings reveal that 13.1% of our participants fulfill the criteria for PTSD. The personality factors of extraversion and agreeableness were negatively correlated with the experience of childhood traumatic events. The other personality factors of neuroticism, openness to experience and conscientiousness did not correlate with trauma. Neither did depression.

The findings of this study reveal that childhood trauma can have long lasting effects on personality. Lowered scores on extraversion and agreeableness might indicate a poorer social participation and performance, and lower satisfaction with social interactions and less positive emotions in general.

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