Titelaufnahme

Titel
Antiviral Effects of Metabolic Stress
Verfasser / VerfasserinKreuzberg, Katharina Magdalena
GutachterStöckl, Johannes
Erschienen2017
Umfang55 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeJuli 2017
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)2-DG / HeLa Ohio Zellen / Humane Rhinoviren / Fibroblasten
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung

Das Humane Rhinovirus ist die häufigste Ursache für akute Erkältungskrankheiten bei erwachsenen Menschen. Bis jetzt gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten auf Grund der Heterogenität des Viruses, zu dem über 150 Serotypen gehören. Jüngste Forschungsergebnisse liefern Hinweise auf einen antiviralen Effekt des Glukose-Analogons 2-Deoxy-D-Glukose bei verschiedenen Viren. Mögliche Gründe dafür sind einerseits die Verstärkung der Unfolded Protein Response, einer zellulären Antwort auf endoplasmatischen Stress, andererseits der metabolische Effect der Substanz auf die Zellen. In unserer Studie beschäftigen wir uns mit dem Effekt von 2-DG auf das Humane Rhinovirus, ein Virus an dem die Substanz bis jetzt noch nicht getestet wurde.

Methodik

HeLa Ohio Zellen und Fibroblasten wurden mit HRV14, 2-DG und verschiedenen Media mit unterschiedlichen Glukosegehalt nehandelt. RNA wurde isoliert, durch reverse Transkription in cDNA umgewandelt und die Expression verschiedener Gene durch qPCR getestet. Zusätzlich führten wir eine DACS Analyse durch, um die Viabilität der behandelten Zellen festzustellen.

Resultate

Unsere Ergebnisse zeigen, dass 2-DG die Replikation von HRV14 in HeLa Ohio nZellen und in Fibroblasten senkt. Zusätzlich führt sioe zu einer Hochregulation von Genen der UPR in beiden Zellinien. Eine Hemmung der UPR durch die Substanz Mannose konnte den antiviralen Effekt jedoch nicht umkehren. Dies impliziert, dass andere Mechanismen in der Hemmung der viralen Replikation involviert sein müssen. Aus diesem Grund wurden weitere Experimente, die den Glukosestoffwechsel beeinflusen, untersucht. Glukose-Deprivation durch unterschiedliche Medien zeigte ähnliche Ergebnisse wie 2-DG, Versuche mit dem Glykolyse-Inhibitor Oxamat zeigten jedoch keinen Effekt auf die virale Replikation. Schließlich wurde eine FACS Analyse durchgeführt, um die zelluläre Viabilität unter der Behandlung mit 2-DG zu untersuchen. In unseren Versuchen konnten wir keinen negativen Effekt der Substanz auf HeLa Ohio Zellen oder Fibroblasten in dem von uns untersuchten Zeitraum feststellen.

Schlussfolgerung

In unserer Arbeit haben wir den negativen Effekt von 2-DG auf die Replikation der Humanen Rhinoviren in HeLa Ohio Zellen und in Fibroblasten gezeigt. Zusätztlich wurden mögliche Ursachen dieses Mechanismus untersucht.