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Titelaufnahme

Titel
Evaluierung der Anwendungs- und Benutzerfreundlichkeit des audiovisuellen 3D-Systems "HappyMed" bei der zahnärztlichen Behandlung aus Sicht der Kinder im Alter von 8-10 Jahren
Weitere Titel
Evaluation of the application and user-friendliness of the 3D audiovisual system "HappyMed" in the dental treatment from the point of view of children aged 8-10 years
Verfasser / VerfasserinSchönberger, Lena
GutachterBekes, Katrin
Erschienen2018
Umfang80 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2018
Anmerkung
Paralleltitel laut Übersetzung der Verfasserin
Datum der AbgabeNovember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Happymed / Videobrille / Kinderzahnheilkunde / Audiovisuell / Ablenkung / Verhaltensführung / Kinder
Schlagwörter (EN)video eyeglasses / distraction / pediatric dentistry / audiovisual / behavioral measures / children
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-19626 Persistent Identifier (URN)
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Evaluierung der Anwendungs- und Benutzerfreundlichkeit des audiovisuellen 3D-Systems "HappyMed" bei der zahnärztlichen Behandlung aus Sicht der Kinder im Alter von 8-10 Jahren [3.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung und Zielstellung: Der Zahnarztbesuch stellt besonders für Kinder oft ein mit Angst und Stress verbundenes Erlebnis dar. Um diese Situation so angenehm wie möglich für den Patienten zu gestalten, werden heutzutage eine Vielzahl an verhaltensführenden Maßnahmen während der Behandlung angewendet. Neben den traditionellen Methoden, kommen auch immer mehr technische Hilfsmittel, wie beispielsweise Fernseher, Videobrillen oder Videospiele, zum Einsatz. Durch diese audiovisuelle Ablenkung kann beim Patienten u.a. ein Zustand der Entspannung sowie eine gesteigerte Kooperativität und eine Angstverminderung erreicht werden. Für die erst kürzlich erschienene 3D-Videobrille von „HappyMed“ (Österreich) sind bisher noch keine Daten in der Kinderzahnheilkunde erhoben worden. Aus diesem Grund evaluierte vorliegende Studie dieses 3D-System bezüglich Anwendungs- und Benutzerfreundlichkeit aus Sicht von achtbis zehnjährigen Patienten.

Material und Methoden: 30 Studienteilnehmer wurden aus der Sprechstunde des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde der Universitätszahnklinik der Medizinischen Universität Wien rekrutiert.

Eingeschlossen wurden Patienten der Altersgruppe von acht bis zehn Jahren, bei denen eine konservierende Behandlung geplant war. Nach erfolgreicher Durchführung der Behandlung mit der 3D-Videobrille wurde direkt im Anschluss ein Fragebogen von den Kindern beantwortet. Die Datenauswertung erfolgte mittels R Version 3.5.1 (R Core Team 2018).

Ergebnisse: In Bezug auf die Anwendungsfreundlichkeit der Videobrille konnten positive Reaktionen beobachtet werden (80% der Kinder verstanden sofort die unktionsweise und empfanden das Tragen als angenehm; das Menü wurde von ca. 93%, die Steuerung über die Fernbedienung von ca. 63% der Teilnehmer als einfach wahrgenommen). Für den Umgang mit der Brille war eine generelle Vertrautheit mit technischen Geräten ausreichend und keine hohe technische Expertise von Nöten. Bis auf geringfügige Probleme mit der Brille und der Fernbedienung, war die Integrierbarkeit des Gerätes in den Praxisalltag reibungslos. Durch die Videobrille konnte eine Reduktion des Angst- und Zeitgefühls sowie eine Ablenkung vom Behandlungsumfeld erreicht werden. Die Behandlung mit Videobrille wurde als angenehmer empfunden und der Wunsch der Wiederverwendung dieses Gerätes von 90% der Patienten geäußert.

Schlussfolgerung: Das „HappyMed“-Videosystem stellt für Patienten eine gute Möglichkeit der audiovisuellen Ablenkung als Ergänzung im Bereich der Kinderzahnheilkunde dar.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction and goal: Visiting a dental surgery is often associated with anxiety and stress, especially for children. To create a situation which is as comfortable as possible for the patient, a variety of behavioral measures are used during treatment today. In addition to the traditional methods, more and more technical aids, such as televisions, video glasses or video games are used. Due to this audiovisual distraction, a state of relaxation as well as increased cooperativity and a reduction of anxiety can be achieved. For the recently published 3D video glasses of "Happy-Med" (Austria), no data has been collected yet in the field of pediatric dentistry. For this reason, this study evaluates this 3D system in terms of usability and user-friendliness from the perspective of 8- to 10-year-old patients.

Material and Methods: 30 study participants were recruited from the Department of Pediatric Dentistry of the University Dental Clinic of the Medical University of Vienna. Included were patients in the age group of eight to ten years, with whom a conservative treatment was planned.

After the successful completion of treatment with the 3D video glasses, directly afterwards a questionnaire was answered by the children. For the evaluation, the statistical program R Version 3.5.1 (R Core Team 2018) was used.

Results: In terms of the ease of use due to the video glasses, positive reactions have been observed (80% oft he children immediately understood how it worked and felt comfortable wearing it; the menu was perceived by about 93%, the application of the remote control by about 63% of the participants as easy). For the handling of the glasses, a general familiarity with technical equipment was sufficient and no high technical expertise was needed. Except for minor problems with the glasses and the remote control, the integration of the device in the daily routine was smooth. The video glasses helped to reduce the feeling of fear and subjective sense of time as well as distract from the dental environment. Treatment with video glasses was perceived as more pleasant and the desire to reuse this device was expressed by 90% of patients.

Conclusion: The "HappyMed" video system represents a good possibility of audiovisual distraction for patients as an adjunct in the field of pediatric dentistry.

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