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Titelaufnahme

Titel
Weichteiltumorrezidive in der MRT - Eine retrospektive Studie
Weitere Titel
Recurrences of soft tissue tumors in MRI - a retrospective study
Verfasser / VerfasserinKielburg, Alfred Herbert
GutachterNöbauer-Huhmann, Iris-Melanie
Erschienen2019
Umfang74 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Paralleltitel laut Übersetzung des Verfassers
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Weichteiltumoren / Rezidive / MR-Morphologie / Radiologie / MRT / muskuloskelettale Radiologie / Nachsorgeuntersuchung / Rezidivfreie Zeit / klinische Untersuchung
Schlagwörter (EN)soft tissue tumors / recurrences / clinical examination / MR morphology / radiology / MRI / musculosceletal radiology / floow-up / recurrence free survival
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-19570 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Weichteiltumorrezidive in der MRT - Eine retrospektive Studie [5.49 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung

Weichteiltumoren umfassen eine umfangreiche und heterogene Gruppe von Tumorentitäten, die mesenchymalem Gewebe entstammen. Die Magnetresonanztomographie stellt nach eingehender klinischer Untersuchung und gegebenenfalls Sonografie zusammen mit der Biopsie den Referenzstandard zur Diagnose dieser Tumoren und deren Rezidiven dar. Im Rahmen dieser Studie sollte geklärt werden, wie sich die Rezidive im Vergleich zum Primärtumor MR-topographisch darstellen, ob die Rezidive klinisch erkennbar sind und innerhalb welchen Zeitraums die Rezidive auftreten.

Material und Methoden

In der Studie wurden PatientInnen der orthopädischen Tumordatenbank des AKH Wien, aus dem Zeitraum 2000-2017 untersucht. Insgesamt wurden 81 PatientInnen mit rezidivierendem Weichteilsarkom in die Studie aufgenommen. Es wurden allgemeine PatienInnendaten wie das Alter oder das Geschlecht erhoben. Daneben wurden Daten zu Primärtumor und Rezidiv, wie beispielsweise deren Erstdiagnose, Grading, klinische Symptomatik oder Resektionsränder, aus den Krankengeschichten extrahiert. Schließlich wurden MRT-Untersuchungen der Rezidive befundet und mit der entsprechenden Bildgebung des Primärtumors verglichen.

Ergebnisse

Die untersuchten Rezidive waren größtenteils aus hochgradigen, extrakompartimentell gewachsenen Tumoren entstanden, welche zumeist nur marginal entfernt worden waren. Es konnte festgestellt werden, dass ein erheblicher Teil der Rezidive (12 von 61; 19,4%) nicht klinisch erkennbar war und ein Zusammenhang zwischen der Größe des Rezidivs und der klinischen Symptomatik bestand. Die Rezidive traten rund 22 Monate nach der Resektion des Primärtumors auf. MR-topographisch präsentierten sich alle Rezidive (25 von 25) wie der jeweilige Primärtumor.

Conclusio

Aus den vorliegenden Ergebnissen kann geschlossen werden, dass MRT-Nachsorgeuntersuchungen bei Weichteilsarkomen aufgrund häufig fehlender klinischer Symptomatik und der Möglichkeit, die Rezidive in einem früheren Stadium zu erkennen, indiziert sind. Ein Vergleich mit der MR-Morphologie des Ausgangstumors ist zur Beurteilung sinnvoll.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction

Soft tissue sarcomas are a heterogenous group of tumors, consisting of a variety of histological entities, that all originate from mesenchymal tissue. After initial clinical examination and sonography, soft tissue sarcomas and their recurrences are diagnosed by biopsy and magnet resonance imaging. The aim of this study was to find out, how recurrences of soft tissue sarcomas appear on MRI compared to the primary tumor and if they can be diagnosed by clinical examination. Furthermore, the time between primary tumor and recurrence was evaluated.

Material and methods

Patients from the orthopedic tumor database of AKH Wien of the time between 2000 and 2017 were examined. A total of 81 patients with recurrent soft tissue sarcoma were included in this study. General patient data, such as age and sex, were assessed as well as general data concerning primary tumor and recurrences like date of diagnosis, grading, resection margins and clinical symptoms. MRI-scans of the recurrences were evaluated and were compared to the corresponding primary tumors.

Results

The majority of the recurrences in this study originated from high grade, extrakompartimentell tumors that mostly had been resected marginally. 19.4% of the recurrences (12 of 61) could not be diagnosed by clinical examination. There was a correlation between clinical symptoms and the size of the recurrence. The elapsed time between tumor resection and recurrence was on average 22 months. Regarding MRI, all the recurrences (25 of 25) appeared like the corresponding primary tumors.

Conclusion

As indicated by the results, follow-up with MRI after soft tissue sarcoma is indicated, due to the number of asymptomatic recurrences and the potential capability of MRI to diagnose recurrences in an earlier stage.

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