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Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen von Alkohol auf Tibia und Humerus bei Ferkeln, welche einem Rauschtrinken unterzogen wurden
Verfasser / VerfasserinBeshir, Magdalena
GutachterPietschmann, Peter
Erschienen2019
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Alkohol / Binge-Drinking / Osteoporose / Vorteile / Auswirkungen / Knochen / Jugendliche / Schweinemodell / Tibia / Humerus / Ferkel / Histomorphometrie / Nachteile / trabekulär / kortikal / Osteoidbildung / Osteone / Knochenanbau
Schlagwörter (EN)Alcohol / binge drinking / osteoporosis / benefits / effects / bone / adolescents / porcine model / tibia / humerus / piglets / histomorphometry / disadvantages / trabecular / cortical / osteoid formation / osteons / bone formation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-19744 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkungen von Alkohol auf Tibia und Humerus bei Ferkeln, welche einem Rauschtrinken unterzogen wurden [3.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

HINTERGRUND: Äthanol, allgemein bekannt als Alkohol, wird weltweit konsumiert. Man kann grundsätzlich vier Konsummuster unterscheiden: a) das leichte unregelmäßige, b) das moderate, c) das schwere chronische und d) das Binge-Drinking (auch als Koma- oder Rauschtrinken bekannt). Es hat sich gezeigt, dass regelmäßiger Alkoholkonsum in größeren Mengen zu einer Osteoporose mit erhöhtem Frakturrisiko bei Erwachsenen führen kann, während einige Studien über Vorteile von leichtem Konsum berichten. Allerdings sind die Auswirkungen von Rauschtrinken auf den Knochen bei Jugendlichen nicht gänzlich geklärt.

ZIEL UND HYPOTHESE: Das Ziel dieser Studie war es, anhand eines Schweinemodells herauszufinden, inwiefern sich das Binge-Drinking auf den Knochen bei Jugendlichen auswirkt. Unsere Hypothese war, dass das Rauschtrinken die Knochenstruktur von Tibia und Humerus bei Ferkeln verschlechtert.

MATERIAL UND METHODE: Für die vorliegende Untersuchung bekam eine Gruppe von fünf Ferkeln, im Alter von zwei Monaten 1,4 g Alkohol / kg Körpergewicht mit Apfelsaft zweimal die Woche für zwei Monate. Die Kontrollgruppe aus ebenfalls fünf Ferkeln erhielt auf dieselbe Art und Weise nur Apfelsaft. Im Alter von vier Monaten wurden die Tiere euthanisiert. Die Knochenstrukturen von Tibia und Humerus wurden mittels statischer Histomorphometrie beurteilt. Die Daten wurden verglichen und die Unterschiede zwischen beiden Gruppen festgehalten.

ERGEBNISSE: Anhand der statischen Histomorphometrie waren Nachteile des Rauschtrinkens für die trabekulären Parameter von Humerus und Tibia, generell mit Beeinträchtigung der Osteoidbildung durch Alkohol, sowie für die kortikalen Parameter der Tibia abzuleiten. Für die kortikalen Parameter des Humerus war ein gegensätzliches Muster zugunsten der Alkoholbedingung zu finden, wobei die Anzahl der Osteone erhöht war.

SCHLUSSFOGLERUNGEN: Dieser Versuch konnte zeigen, dass das Rauschtrinken den trabekulären Knochen bei Jugendlichen negativ beeinflusst, wobei Alkohol vorwiegend den Knochenanbau hemmt. Für den kortikalen Knochen war das Ergebnis weniger eindeutig. Die beobachteten Effekte müssen in weiteren Studien bestätigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

BACKGROUND: Ethanol, commonly known as alcohol, is consumed worldwide. There are basically four patterns of consumption: a) mild irregular, b) moderate, c) heavy chronic and d) binge drinking. It has been shown that regular consumption of large quantities can lead to osteoporosis with an increased risk for fractures, although some studies report about benefits of light consumption. However, the bone effects of binge drinking in adolescents are not fully understood.

AIM AND HYPOTHESIS: The aim of this study was to use a porcine model to find out how binge drinking affects bones in adolescents. Our hypothesis was, that binge drinking worsens the bone structure of the tibia and humerus in piglets.

MATERIAL AND METHODS: For the present study a group of five piglets at the age of two months received 1.4 g alcohol / kg body weight with apple juice twice a week for two months. The control group of five piglets received apple juice in an identical way. The animals were euthanized at the age of four months. The bone structures of the tibia and humerus were assessed by static histomorphometry. The data were compared and differences between the two groups were recorded.

RESULTS: Based on static histomorphometry, disadvantages of binge drinking for trabecular parameters of the humerus and tibia, whereby alcohol generally impaired osteoid formation, as well as for the cortical parameters of the tibia were detected. For the cortical parameters of the humerus an opposite pattern in favor of the alcohol condition with an increase of the number of osteons was found.

CONCLUSION: This experiment showed that binge drinking influences trabecular bone in adolescents negatively, whereby alcohol predominantly inhibits bone formation. For the cortical bone, the results were less clear. The observed effects have to be confirmed in further studies.

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