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Titelaufnahme

Titel
Ermittlung optimaler Parameter zur Anwendung eines ER:Yag-Lasers am Milchzahnschmelz : eine In-vitro Studie
Weitere Titel
Assessment of ideal parameters to prepare enamel of primary teeth using an Er:YAG laser in vitro
Verfasser / VerfasserinPunzenberger, Lena
GutachterBekes, Katrin
Erschienen2019
Umfang71 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2019
Anmerkung
Paralleltitel laut Übersetzung der Verfasserin
Datum der AbgabeJanuar 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)ER:YAG-Laser / Kinderzahnheilkunde / Zahnschmelz / Milchzahn / Zahnhartsubstanzabtrag / Milchzahnschmelz / Temperaturmessung / Temperaturerhöhung / Oberflächenkonditionierung
Schlagwörter (EN)er:yag-laser / pediatric dentistry / enamel / primary tooth / measurement of temperature / surface conditioning / pediatric laser dentistry / substance removal
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-19676 Persistent Identifier (URN)
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Ermittlung optimaler Parameter zur Anwendung eines ER:Yag-Lasers am Milchzahnschmelz [6.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Laseranwendungen als ein vielversprechendes Gebiet der modernen, minimalinvasiven Zahnmedizin gewinnen in der Kinderzahnheilkunde immer mehr an Bedeutung.

Ziel: Das Ziel dieser Studie war es, die idealen Parameter (mJ, Hz, Pulsdauer t, Leistung W, Bestrahlungszeit t) für die Präparation an Milchzahnschmelz mittels eines Er:Yag-Lasers zu ermitteln. Es sollten jene Parameter eruiert werden, welche bei einem effektiven, kontrollierten Substanzabtrag keine Temperatur- oder Oberflächenschäden am Zahn erzeugen und die Oberfläche somit ideal konditionieren.

Material und Methodik: In die Studie wurden 40 Milchmolaren eingeschlossen und auf der bukkalen Seite mit einem ER:Yag-Laser bestrahlt. Es erfolgte eine randomisierte Aufteilung auf 8 Gruppen zu je 5 Zähnen. Jede Gruppe wurde einem Parameterkonstrukt zugeordnet: A1 150 mJ 10 Hz; A2: 150 mJ 15 Hz, B1: 120 mJ 10 Hz, B2: 120 mJ 15 Hz, C1: 100 mJ 10 Hz, C2: 100 mJ 15 Hz, D1: 80 mJ 10 Hz, D2: 80 mJ 15 Hz. Vorbereitend wurden die Zähne mit einer Diamantsäge halbiert und an einer Kunststoffplatte fixiert, welche auf der Höhe des Pulpenkavums ein Loch aufwies. Für die Laserbehandlung wurde ein Lightwalker Er:YAG Laser mit einer Wellenlänge von 2940 nm gewählt. Nach der Laserbestrahlung wurden alle Proben mittels eines Rasterelektronenmikroskops in 80-, 500-, 1000- und 2000-facher Vergrößerung untersucht. Durch Messungen mit einer IR-Kamera während des Versuchablaufs wurde der Temperaturanstieg innerhalb von 20 sec betrachtet.

Resultate/ Schlussfolgerung: Die Auswertung der REM-Bilder für die Parameter 80 mJ / 10 Hz zeigte eine leicht aufgeraute Oberfläche mit der niedrigsten Anzahl an Microcracks, Platten und unbearbeiteten Flächen. Die gemessenen Temperaturerhöhungen befanden sich in einem unkritischen Bereich. Somit ist anzunehmen, dass bei den Parametern von 80 mJ und 10 Hz jener Substanzabtrag erfolgen konnte, welcher zu den geringsten Oberflächenschäden führte. Es wird eine höhere Probenzahl benötigt, um eine statistisch signifikante Aussage treffen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Pediatric laser dentistry is a promising field in modern minimally invasive dentistry.

Aim: The aim of the present study was to determine the ideal parameters (power, time, pulse and frequency) for the preparation of primary enamel using an ER:Yag laser. It attempts to demonstrate those parameters that could be damageless to the surface of the teeth while effective in controlled substance removal.

Material and Methods: 40 primary molars with a caries-free buccal side were included and were irradiated with an ER:Yag laser. These teeth were randomly assigned to eight groups of 5 specimes each: A1 150 mJ 10 Hz; A2: 150 mJ 15 Hz, B1: 120 mJ 10 Hz, B2: 120 mJ 15 Hz, C1: 100 mJ 10 Hz, C2: 100 mJ 15 Hz, D1: 80 mJ 10 Hz, D2: 80 mJ 15 Hz. Those teeth were cut in halfs with a diamant saw and have been applicated to a plastic plate with a hole in the pulp area.

A Lightwalker Er:YAG laser with a wavelength of 2940 nm from FOTONA was used for laser treatment. After laser application all teeth were examined by scanning electron microscopy (SEM) in 80-, 500-, 1000- and 2000-fold enlargement. During the laser application the increasing of temperature was measured for 20 seconds with the help of an infrared camera.

Results / Conclusion: The evaluation of the SEM pictures for the parameters 80 mJ and 10 Hz show a slightly roughened surface with little microcracks, plates and untreated areas. The increasing of temperature was harmless. In conclusion it can be said, that laser application with 80 mJ and 10 Hz show substance removal with the fewest surface damage. It needs a higher sample number to bring significant results.

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