Titelaufnahme

Titel
Validierung der Ultraschallmessung zur Vorhersage von Fettmasse im CT bei nicht kritisch kranken Patienten: Die USVALID prospektive Studie
Verfasser / VerfasserinPesta, Maximilian
GutachterHiesmayr, Jörg Michael ; Fischer, Arabella
Erschienen2019
Umfang86 Blatt
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2019
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeMärz 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Anästhesie / Körperzusammensetzung / Ultraschall / Fettmessung / Bestimmung der Fettmasse mit CT / Bestimmung der Fettmasse mit US
Schlagwörter (EN)anaesthesia / body-composition / ultrasound / fat-measurement / evaluation fat-mass with CT / evaluation fat-mass with US
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Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Die Gesamtkörperfettmasse als Teil der Körperzusammensetzung ist ein wichtiger Prognosefaktor, um bei Erkrankungen Rückschlüsse auf Mortalität, Morbidität und Spitalsaufenthaltsdauer zu ziehen. Derzeit ist die computertomographisch (CT) gezielte Querschnittsmessung auf Höhe von L3 Goldstandard in der Diagnostik. Ziel ist es, die von uns durchgeführte Ultraschallmessung mit den Werten der Querschnittsfläche aus dem CT zu vergleichen, um zu beurteilen, ob die Ultraschallmessung bei kritisch und nicht kritisch Kranken einen guten Vorhersagewert für die Gesamtkörperfettmasse liefert.

Methoden: Die vorliegende Diplomarbeit ist Teil der prospektiven beobachtende Studie 'Validierung der Ultraschallmessung zur Vorhersage von Muskel- und Fettmasse im CT bei nicht- und kritisch kranken Patienten: Die USVALID prospektive Studie' am Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH). Im Rahmen der Studie werden Patienten, welche ein Abdomen CT erhalten, eingeschlossen. Diese erhalten dann im Anschluss eine Ultraschallmessung des Oberarmes und Oberschenkels. Weiters werden auch demographische und medizinische Daten wie Aufnahmegrund, Schwere der Erkrankung, Alter und Geschlecht erhoben. Im weiteren Verlauf wird anhand der gewonnen Daten aus den Ultraschallmessungen ein Model zur bestmöglichen Abschätzung der Gesamtkörperfettmasse entwickelt.

Ergebnisse: Im Rahmen der Auswertung der Ultraschallmessungen und bei der Entwicklung eines Modells zur ultraschallbasierten Vorhersage der mittels CT gemessenen Fettquerschnittsfläche auf Höhe L3 zeigte sich, dass der anteriore Oberarm Messpunkt den größten Vorhersagewert liefert. (R2 0,474). Multipliziert mit der Oberarmlänge ergibt sich ein R2 von 0,499). Für das Modell relevant waren die Co-Variablen Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe und das Ergebnis der Messung für den anterioren Oberarmmesspunkt mal der Oberarmlänge. Das Modell erreichte ein R2 von 0,806.

Schlussfolgerungen: Der anteriore Oberarmpunkt ist am besten zur Vorhersage der Fettquerschnittsfläche auf Höhe L3 geeignet. Eine einzelne Messung in 2 Ebenen und die Messung der Oberarmlänge sind mit den Patientendaten (Alter, Gewicht, Größe und Geschlecht) ausreichend zur Berechnung der Fettmasse mittels des in dieser Arbeit ausgeführten Modells. Validierung des Modells mit größeren Fallzahlen ist in der Zukunft noch notwendig. Schulung der Untersucher könnte ein wichtiger Punkt für die Etablierung der Ultraschall-Methodik sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: The total body fat mass as part of the total body composition is an important factor to draw conclusions from diseases regarding mortality, morbidity and length of hospital stay. The gold-standard in diagnostic nowadays is the computer tomography of the cross sectional area at the level of L3. The goal of the study is to compare the results of the ultrasound measurements with the results from the cross section measurement with the computer tomography to assess if the ultrasound measurement is a good prognostic factor for the total body fat mass in ill and critical ill patients. For healthy subjects good results were found during other studies. For this diploma thesis only the results of the first 120 not critical ill patients were analyzed.

Methods: In the prospective observing study “Validierung der Ultraschallmessung zur Vorhersage von Muskel- und Fettmasse im CT bei nicht- und kritisch kranken Patienten: Die USVALID prospektive Studie“ at the general hospital of Vienna (AKH Wien) patients were recruited after having an abdominal CT for other clinical reasons at the level L3. Those patients received an ultrasound measurement in which the muscle and fat mass of the thigh and the upper arm where measured at different points. Furthermore additional data was collected concerning the diagnosis, severity of the disease, age and gender. With the data of the ultrasound measurements a model was created to predict the total body fat mass.

Results: The anterior ultrasound measurement site on the upper arm showed the most accurate results of predicting the fat mass in the cross-sectional area at level C3 in CT (R2=0,474) Multiplied with the limb length of the upper arm the R2 was even higher (0,499).

Fat mass could be estimated with a surprising accuracy in a multivariate model including

covariates as age, sex, height and weight and the result of the measurement of the anterior measuring site at the upper arm multiplied with the upper arm limb length were relevant. The model reached an R2 of 0,806.

Conclusions: The anterior measuring site at the upper arm was the best to estimate the fat mass in the cross-sectional area measured in CT. A single measurement in 2 plains (sagittal, transversal), the limb length of the upper arm and patient data as sex, gender, height and weight are the only parameters needed to calculate the fat mass with the model explained in this study. There is need for a further validation with larger patient numbers in the future. The correct training for the sonographers might be a key factor in establishing this ultrasound method to measure the total body fat mass.