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Titelaufnahme

Titel
Einfluss der Schilddrüsenfunktion auf die Entwicklung ovarieller Zysten, mit dem Schwerpunkt PCOS : eine retrospektive, monozentrische Datenanalyse
Weitere Titel
Effects of the thyroid function in the development of ovarian cysts, with a focus on PCOS - A retrospective, single-center data analysis
Verfasser / VerfasserinKatzensteiner, Ines
GutachterDörfler, Daniela
Erschienen2019
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2019
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeMärz 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)PCOS
Schlagwörter (EN)PCOS
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-19843 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Einfluss der Schilddrüsenfunktion auf die Entwicklung ovarieller Zysten, mit dem Schwerpunkt PCOS [5.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Zu den häufigsten endokrinen Störungen zählen Schilddrüsendysfunktionen und das polyzystische Ovarsyndrom (kurz: PCOS).(1) Es wird vermutet dass weltweit, abhängig von verwendeter Quelle und Diagnosekriterien, 4-12% der Frauen im reproduktionsfähigen Alter von PCOS betroffen sind.(2, 3) Abzugrenzen hiervon sind ovarielle Zysten, welche je nach Alter, bei 12-84% der weiblichen Bevölkerung vorkommen.(4) Zu den ovariellen Zysten zählen persistierende Follikel-, Corpus luteum- und Endometriosezysten. Zusätzlich können benigne und maligne ovarielle Tumore auftreten. Obwohl bislang kein pathophysiologischer Zusammenhang zwischen PCOS und Schilddrüsendysfunktionen beschrieben werden konnte, wird in immer mehr Publikationen eine erhöhte Prävalenz der latenten Hypothyreose bei PCOS-Patienten beschrieben.(1)

Ziel: Ziel dieser Studie ist es zu ermitteln ob heranwachsende Jugendliche mit ovariellen Zysten, insbesondere PCOS, vermehrt pathologische Schilddrüsenfunktionen haben.

Methoden/Material: Es handelt sich um eine monozentrische, retrospektive und anonymisierte Datenanalyse. Es wurden Patientinnen zwischen 0-18 Jahre, welche auf Grund bestehender ovarieller Zysten in der Kinder- und Jugendgynäkologischen Ambulanz der Abteilung für allgemeine Gynäkologie und gynäkologischen Onkologie des AKH Wien, im Zeitraum zwischen 01.01.1996 und 31.12.2015 vorstellig wurden, in diese Studie eingeschlossen. Der statistische Teil der Studie beinhaltet die deskriptive Darstellung der erhobenen Daten, sowie einen analytischen Teil mit Mittelwertvergleichen, Levene-Tests und T-Tests für unabhängige Stichproben, sowie ANOVA und Dunett-c Tests als post hoc.

Ergebnisse: Von den 693 erfassten Patientinnen erhielten 95 Patientinnen (13,7%) die Diagnose PCOS. Es zeigte sich kein signifikanter TSH-Unterschied zwischen PCOS-Patientinnen (Ø:2,4U/ml) und Patientinnen mit sonstigen ovariellen Zysten (Ø:2,3U/ml) (p=0,659). In der explorativen TSH-Wert-Analyse konnte zwischen PCOS-Patientinnen und Patientinnen mit Follikelzysten (Ø:1,66U/ml) ein Trend (p=0,060) festgestellt werden. Der BMI von PCOS-Patientinnen (Ø:28,58kg/m2) unterscheidet sich signifikant von Patientinnen mit anderen ovariellen Zysten (Ø:21,6kg/m2)(p<0,00). In der explorativen Analyse zeigt sich ein signifikanter Unterschied von Patientinnen mit PCOS zu Corpus luteum Zysten (Ø:21,4kg/m2)(p<0,00), Endometriosezysten (Ø:21,8kg/m2)(p<0,034), benigne Neubildungen des Ovars (Ø:21,4kg/m2)(p<0,00). Die altersadaptierte Perzentile unterscheidet sich signifikant (p<0,00) zwischen Patientinnen mit PCOS (Ø:80,12) und Patientinnen mit anderen ovariellen Zysten (Ø:58,3). In der explorativen Analyse zeigte sich ein signifikanter (p<0,00) Unterschied zwischen PCOS-Patientinnen und gutartigen ovariellen Neubildungen (Ø: 61,1).

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The most common endocrine disorders include thyroid dysfunction and polycystic ovary syndrome (PCOS).(1) Depending on the source 4-12% of women in reproductive age are affected by polycystic ovarian syndrome.(2, 3) Other ovarian cysts occur in 12-84% of the female population, depending on age.(4) Ovarian cysts include persistent follicular cysts, corpus luteum cysts and endometriosis cysts. Furthermore there are benign and malign ovarian tumors. Although no pathophysiological relationship between PCOS and thyroid dysfunction has been described yet, an increased prevalence of latent hypothyreoidism in patients with PCOS has been reported in recent publications.(1)

Objective: Is there a connection between an altered thyroid function and the development of ovarian cysts, especially on the polycystic ovarian syndrome?

Methods/Material: This paper is an monocentrically retrospective, anonymous study of patients from the age of

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